24.10.2006 - 6 Neufassung der Gebührenordnung der HagenMedien ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Di., 24.10.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 43 Amt für Weiterbildung und Medien
- Bearbeitung:
- Cornelia Steinbach
Wortprotokoll
Herr Jörg berichtet, im
Vorfeld der Sitzung sei er von der PDS-Fraktion angesprochen worden, da es dort
offensichtlich noch Beratungsbedarf gebe.
Er erkundigt sich bei Herrn
Gerbersmann, ob die Möglichkeit bestehe, heute die 1. Lesung zu beschließen
oder ob heute entschieden werden muß.
Herr Becker antwortet
darauf, Teil des Zieles der Vorlage sei ja die Einführung des “Superausweises”,
durch den man zusätzliche Einnahmen erzielen wolle und der hervorragend als
Weihnachtsgeschenk geeignet sei. Daher sei ein zeitnaher Ratsbeschluss erforderlich,
damit der Ausweis noch im Dezember erworben werden könne
Herr Sondermeyer hat
einige grundsätzliche Fragen, z.B. hätte gerne in der Vorlage eine
Bedarfsanalyse gehabt, aus der hervorgeht, welche Vorteile man durch die
Eltern- und Superausweise denn eigentlich habe. Er vertritt die Auffassung,
Kinder unter sieben Jahren hätten keinen Bedarf, in der Bücherei Bücher zu
entleihen.
Außerdem möchte er gerne wissen, welchen Bestand die Stadtbücherei
überhaupt an Großschriftbüchern und Hörbüchern habe.
Darauf antwortet Frau Steffes, die Leseförderung fange durchaus
bei Kindern unter sieben Jahren an. Ein Kind dürfe sich aber erst mit sieben
Jahren, wenn es beschränkt geschäftsfähig sei, selbst anmelden. Durch den
Elternausweis erhalten Eltern die Möglichkeit, ein bestimmtes Angebot für ihre
Kinder ausleihen zu können, ohne selber die Jahresgebühr entrichten zu müssen.
Man gehe also mit der Einrichtung des Elternausweises auch auf Kundenwünsche
ein.
Der Superausweis biete besonders jüngeren Kunden und Kundinnen die
Möglichkeit, viele neue Medien auszuleihen. Man habe nicht einfach nur die
Jahresgebühren erhöhen wollen, sondern es sollten neue Angebote geschaffen
werden.
Zum Thema Hörbücher lädt Frau Steffes herzlich ein, die Bücherei
vor Ort zu besuchen, um dort alle Frage zu beantworten.
Herr Klessa fragt, welchen
Nutzen der Superausweis zusätzlich zum regulären Leseausweis bringe.
Frau Steffes antwortet, um
Zusatzeinnahmen erzielen zu können, habe die Bücherei bestimmte Bestände im
Rahmen der Bestseller als Sonderbestände definiert. Dazu gehören z. B.
Romanbestseller, DVD-Spielfilme oder die neuesten Musik-CD’s.
Frau Kramps schlägt vor,
einen solchen Besuchstermin insgesamt für den KWA anzubieten, da ein Interesse
bestehe, das gesamte Angebot in der veränderten Form zu sehen.
Herr Jörg schlägt ein
freies Angebot vor und bittet Frau Steffes, dem KWA in den nächsten Tagen einen Termin anzubieten.
Herr Sondermeyer regt
nochmals an, die Entscheidung auf den Rat zu verlagern und ist der Meinung, man
solle den Elternausweis für Kinder unter 14 Jahren anbieten.
Herr Jörg betont nun, Frau
Steffes habe die Zusammenhänge sehr gut erklärt, er sehe jetzt eher die
Notwendigkeit, die Vorlage heute zu beschließen, damit die Vermarktungsstrategie der Bücherei jetzt greifen könne.
Herr Dr. Fischer stellt abschließend fest, die Vorlage und die
Darstellung von Frau Steffes seien so überzeugend gewesen, dass man heute
abstimmen solle.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
29,1 kB
|
