24.10.2006 - 5 Ausweitung der Schuldner- und Insolvenzberatung...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Di., 24.10.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Steuber erinnert
daran, dass der Ausschuss bereits im Jahr 2005 einen Beschluss dazu gefasst
habe, dass die Situation hinsichtlich der Schuldner- und Insolvenzberatung in
Hagen dadurch gekennzeichnet sei, dass es erhebliche Wartezeiten gebe. Die bestehenden
Beratungsstellen beim Diakonischen Werk und bei der Stadt seien annährend nicht
in der Lage, die Bedarfe zu decken. Aufgrund des Beschlusses aus November 2005
sei eine Erweiterung vorgenommen worden für die bestehende Beratungsstelle beim
Diakonischen Werk und die neu in Hagen etablierte Beratungsstelle der AWO. Bei
der Stadt sollte laut Ratsbeschluss auch vorbehaltlich des Bedarfes eine
weitere Stelle eingerichtet werden. Der
Bedarf bestehe mehr und mehr. Dies sei auch bedingt durch die zunehmende
Integrationsplanung der ARGE, die diesen Bedarf deutlich werden lasse.
Die Verwaltung schlage nun vor, die Stelle zum Stellenplan 2007
vorbehaltlich eines entsprechenden Ratsbeschlusses einzurichten.
Frau Machatschek erklärt,
dass diese Thematik ausführlich in diesem Ausschuss beraten worden sei und es
im Ausschuss keinen Widerspruch gebe zu dieser Vorlage. Angesichts der
vorliegenden Zahlen sei es folgenrichtig, bei dem damals gefassten Beschluss zu
bleiben.
Auf einen Einwand von Herrn Brüggemann bezüglich möglicher
Probleme hinsichtlich des Wortes “zusätzlich” bestärken Frau
Machatschek und Herr Mervelskemper den gefassten Beschluss. Es
handele sich um eine Pflichtaufgabe der Stadt.
Herr Link richtet die
Frage an Herrn Steuber, ob diese Stelle richtig bewertet sei. Die Kosten seien
niedriger angesetzt als bei DW und AWO.
Herr Stüwe erklärt, dass
die Kosten, die in der Vorlage angegeben seien, seien die entsprechenden
Personalkosten nach KGST-Tabellen für Beamte. Die Kosten lägen deutlich
niedriger als bei Angestellten.
Herr Puder weist darauf
hin, dass bei der Kostenberechnung für die Verbände auch Sachkosten und
Verwaltungsgemeinkosten enthalten seien. Bei der Stadt sei die Berechnung
anders. Das wolle er klarstellen.
Herr Steuber erläutert hierzu,
dass die angegebenen Sachkosten in Höhe von 15.600 Euro basierten auf einer
Erhebung, die die kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung
seit 35 Jahren einmal jährlich fortschreibe. Dieser Wert habe sich bundesweit
eingeschlichen in eine traditionelle Kalkulation der Kosten eines Büroarbeitsplatzes.
Frau Machatschek stellt
den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.
Beschluss:
1.
Der Bericht
der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
2.
Der Bedarf
für die Ausweitung der Kapazitäten der Schuldner- und Insolvenzberatung in
Hagen wird bestätigt. Entsprechend dem Ratsbeschluss vom 11.05.2006 wird daher
zum Stellenplan 2007 eine zusätzliche Stelle eingerichtet.
3.
Die Maßnahme
soll bis zum 01.04.2007 realisiert werden.
