28.09.2006 - 5.10 - Fortschreibung des Integrierten Handlungskonz...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Röspel bezieht sich auf die Vorlage und den darin enthaltenen sozialen Maßnahmen für den Stadtteil Altenhagen. Insbesondere sei der darin aufgeführte Seniorenmanager gegen einen Stadtteilmanager auszutauschen, der Strukturveränderungen in baulichen, wohnungsmäßigen und sozialen Verhältnissen vornehme. Für das neue Programm in Wehringhausen sollten Maßnahmen zur strukturellen Änderung in Betracht gezogen werden, mit dem Ziel, der Perspektivlosigkeit der jungen Generation entgegenzuwirken. Alle beteiligten Personen sollten im Rahmen dieses Programms dafür sorgen, dass neue zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

 

Herr Dr. Schmidt äußert seine Zweifel, ob das vorgesehene Programm nachhaltige Arbeitsplätze sichere. Im baulichen und verkehrlichen Bereich sind die Verwaltung sowie die politischen Vertreter aufgefordert, ein integriertes Handlungskonzept für den Stadtteil zu erstellen. Mit dem Land sei vereinbart worden, dass Maßnahmen für die zuvor genannten Bereiche nicht nur aus dem Programm „Stadtumbau West“, sondern auch aus den Fördermitteln „Soziale Stadt“ finanziert werden. Der nächste Verfahrensschritt  wäre die Beschlussfassung des integrierten Handlungskonzeptes durch den Rat.

 

Herr Sondermeyer regt an, dass Menschen mit Behinderungen bei der Umsetzung des Programms berücksichtigt werden müssen.

 

Auf eine Verständnisfrage von Herrn Flebus, antwortet Herr Oberbürgermeister Demnitz, dass die Bezirksvertretung Mitte einen einstimmigen Beschluss in dieser Thematik gefasst habe.

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Beschluss:

 

 

  1. Der Rat der Stadt beschließt die Fortschreibung des Integrierten Handlungs-konzeptes für den Stadtteil Altenhagen für die Jahre 2006 - 2008 im Rahmen des Landesförderprogrammes “Soziale Stadt”

 

  1. Der Rat der Stadt Hagen beauftragt die Verwaltung, den Stadtteil Wehringhausen für das Landesprogramm “Soziale Stadt” anzumelden und den Prozess der Erarbeitung eines “Integrierten Handlungskonzeptes” unter Beteiligung der QuartiersbewohnerInnen und der Multiplikatoren vor Ort zu initiieren. Hierzu soll in Abstimmung mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr bereits in den Jahren 2007 bis 2008 ein schrittweiser Übergang vom Stadtteil Altenhagen zum Stadtteil Wehringhausen erfolgen.

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, die veränderten Maßnahmen für den Stadtteil Altenhagen dem Land zu melden und die entsprechenden Förderanträge zu stellen. Hierbei sind auch bedarfsgerechte Angebote für Kinder und Jugendliche im Stadtteil Wehringhausen zu berücksichtigen.

 

  1. Über die Umsetzung der Beschlüsse wird zum 30.04.2007 ein Zwischenbericht erstellt.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

x

 Einstimmig beschlossen

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=41550&selfaction=print