27.09.2006 - 3.2 Bürgerantrag der Freien Wählergemeinschaft Hage...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.2
- Sitzung:
-
Sitzung des Beschwerdeausschusses
- Datum:
- Mi., 27.09.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Elke Kramer
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Romberg ruft den Bürgerantrag auf. Zunächst erhält der Antragsteller, Herr Dr. Bücker,
Gelegenheit, zu seinem Antrag ergänzend Stellung zu nehmen. Herr Dr. Bücker
erläutert noch einmal den Inhalt des Bürgerantrages und führt aus, dass dieser
in Zusammenarbeit mit einer Bürgerinitiative zustande gekommen sei, die sich in
der Obernahmer gebildet habe. Dem Bürgerantrag sei deshalb eine Unterschriftenliste
mit 150 Unterschriften beigefügt worden. Das Interesse der Bürgerinnen und
Bürger an einer Erschließung der Umgebung des Koenigsees als Naherholungsgebiet
sei sehr hoch. Durch die Öffnung des Tores an der Wehranlage, an der sich ein
einfaches Vorhängeschloss befinde, könnte bereits kurzfristig ein Zugang zu
diesem Gebiet geschaffen werden, es gebe Bürger, die bereit seien, Sitzbänke zu
stiften. Sofern tatsächlich eine Absturzgefahr bestehe, könne dieser durch eine
Erhöhung der vorhandenen Bewehrung entgegen gewirkt werden. Die Vertreterin der
Verwaltung, Frau Thurn, Untere Wasserbehörde, weist anschließend darauf
hin, dass die Anregung, die Umgebung des Koenigsees als Naherholungsgebiet zu
erschließen und einen Rundweg anzulegen, bereits in die Gesamtplanung für
diesen Bereich eingeflossen sei. Die entsprechende Vorlage werde in Kürze den
zuständigen Gremien zur Beratung zugeleitet. Eine Öffnung des Tores, um einen
Zugang zur Wehranlage zu schaffen, sei jedoch kurzfristig nicht möglich, da
eine Absturzgefahr bestehe. Herr Pieper führt aus, dass die Anregungen
des vorliegenden Bürgerantrages nicht neu seien. Die Bezirksvertretung
Hohenlimburg habe bereits mehrfach über die Zukunft des Koenigsees beraten, es
gebe jedoch noch viele Fragen zu klären. Um nicht den zweiten vor dem ersten
Schritt zu tun, solle die Vorlage der Verwaltung und das Ergebnis der Beratung
in den zuständigen Gremien abgewartet werden. Frau Kramps schlägt vor,
den Bürgerantrag an die Bezirksvertretung Hohenlimburg zu überweisen und die
Empfehlung zu geben, die Anregung umzusetzen. Frau Thurn erklärt,
dass die Planung im Grunde stehe und auch einen Rundweg vorsehe. Dieser solle
eine Anbindung an die vorhandene Wohnbebauung erhalten. Im Grunde seien in der
Planung alle Interessen, auch die der Naherholungssuchenden, berücksichtigt. Herr
Romberg fasst die Wortbeiträge zusammen und stellt fest, dass mit der vorliegenden
Planung den Anregungen der Antragsteller weitestgehend entsprochen wird. Der
Bürgerantrag könne daher im Grunde für erledigt erklärt werden, mit dem Hinweis
darauf, dass die Verwaltung dem Ausschuss zu gegebener Zeit Bericht erstatten
solle. Frau Kramps gibt zu bedenken, dass die Vorlage lediglich eine
Planung beinhalte, die noch geändert werden könnte. Der Bezirksvertretung
Hohenlimburg solle daher die Empfehlung gegeben werden, diesen Teil der Planung
im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu beschließen. Herr Romberg stellt
daraufhin den Antrag, den Bürgerantrag an die Bezirksvertretung Hohenlimburg zu
überweisen und die Empfehlung zu geben, die Anregungen aus dem Bürgerantrag in
deren Beschlussfassung soweit wie möglich zu übernehmen.
