18.10.2006 - 7.8 Stadtweite Einführung der haushaltsnahen Papier...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.8
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 18.10.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Sabine Garmann
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Niederköppern vergleicht das geplante Projekt mit dem trojanischen
Pferd. Wenn die Papiertonne für einen Teil der Bevölkerung eingeführt werde,
würden Container abgebaut und dadurch dann der Rest der Bevölkerung gezwungen,
sich auch eine solche Tonne anzuschaffen. Zudem befürchte er Folgekosten für
den Bürger. Derzeit würden einige Container seiner Ansicht nach nicht genutzt,
weil diese zu oft überfüllt seien.
Herr Voß antwortet, es gehe hier um eine langfristige Option. Erst wenn
eine Verlagerung von den Containersammlungen zum Sammeln in den Tonnen zuhause
festzustellen sei, sollten Container an den entsprechenden Standorten abgebaut
werden.
Zum Thema „Überfüllung“ wolle er anmerken, zwar hätten die
Container schon relativ enge Einwurfschlitze, jedoch würde mancher trotzdem
noch Kartons hineinpressen, die sich dann im Innenraum ausdehnten und ein
nachträgliches Einwerfen von Papier erschwerten, obwohl eigentlich noch gar
keine Überfüllung gegeben sei. Die Behälter würden regelmäßig geleert, aber
nicht gleichmäßig genutzt, was eine vernünftige Lösung dieser Problematik kaum
möglich mache. Zudem weise er darauf hin, dass die Mehrkosten in Höhe von 30,00
€ sich auf einen Vollservice bezögen.
Herr Reinke erkundigt sich nach der Zeitschiene und ob es bereits
Überlegungen gebe, wann welcher Stadtteil mit der Papiertonne ausgerüstet
werde.
Herr Niederköppern meint, ihm sei klar, dass es sich bei den 30,00
€ um den Vollservice handele. Davon abgesehen sei jedoch mit Mehrkosten
zu rechnen.
Herr Voß erläutert, voraussichtlich würden im Jahr 2008 Hohenlimburg und
Haspe mit in das bestehende Angebot eingebunden. Papiersammlung verursache
natürlich Kosten, die größtenteils über die Papierverkäufe gedeckt würden.
Diese Erlöse deckten jedoch nicht die ganzen Kosten, so dass der Rest eventuell
über Gebühren finanziert werden müsse.
Herr Eschenbach erkundigt sich, ob die Aufstellung der Tonnen über den
HEB geregelt werde, oder ob Hauseigentümer oder Mieter dies beantragen müssten.
Herr Voß antwortet, die Grundstückseigentümer würden angeschrieben, um
ein Angebot zu unterbreiten. Nur wenn dieser nicht reagiere, müsse der Mieter
den Kontakt über den Grundstückseigentümer suchen.
Herr Arnusch fragt, ob die derzeitigen Container umlagenfinanziert seien
und ob durch das Aufstellen der Einzelbehälter zusätzliche Kosten entstünden.
Herr Voß erklärt, die
Papiercontainer würden im Moment durch Papiererlöse und durch eine
Mitbenutzungsentschädigung finanziert. Die verbleibenden Kosten gingen mit in
die Abfallgebührenberechnung ein. Würden trotz Einführung der Tonnen die
Containerstandorte aufrechterhalten, würde dies natürlich zu höheren Kosten
führen. Daher spreche er sich dafür aus, bei einer Verlagerung der
Altpapiersammlung Standorte, die nicht mehr so stark in Anspruch genommen werden,
einzusparen. Das hänge aber von der zu ereichenden Flächendeckung und von den
Sammelmengen ab.
Für Herrn Eschenbach klingt das geplante Konzept nachvollziehbar und
unterstützenswert.
Es ergeht folgender
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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53,2 kB
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81,1 kB
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111,3 kB
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