07.09.2006 - 5 Energiebericht 2005

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Kliewe berichtet, dass die GWH im Energiebericht 2005 erstmalig Daten zum Energieverbrauch zusammengestellt habe, und zwar aus Kostengründen nicht nach den einzelnen Gebäuden – es handele sich um rd. 500 Objekte -, sondern nach Energieträgern und sog. Unterabschnitten. Detaillierte Informationen würden ins Intranet gestellt. Auf Wunsch könnten sie auch per E-Mail zugeschickt werden.

 

In dem Bericht seien die historisch überlieferten Heizflächen erfasst worden. Es ginge hier nicht um vergleichbare Netto-Grundrissflächen. Trotz steigender Heizflächen sei der Wärmeverbrauch zurück gegangen, weil in die Heizungsanlagen investiert worden sei. Beim Strom sei der Verbrauch gegenläufig, weil mit der Ausstattung der Gebäude auch die Anzahl der elektrischen Verbraucher gestiegen sei. Auch sei durch bestimmte Ereignisse in einigen Fällen ein Dauerbetrieb der elektrischen Verbraucher notwendig gewesen. Der Wasserverbrauch werde ebenfalls erfasst. In der Vergangenheit seien jedoch beispielsweise Wasserabgänge durch Rohrbrüche in den Ferien zu spät bemerkt worden. Inzwischen würden regelmäßige Kontrollgänge durchgeführt. Außerdem würden in rd. 80 % der Gebäude die Betriebszustände durch die sog. Gebäudeleittechnik ständig beobachtet und Störungen schnell erkannt.

 

Herr Feste fragt nach den Ergebnissen der Tests der sog. “Miefampel” an den Schulen. Herr Kliewe antwortet, die “Miefampel” sei in Hohenlimburg zum Einsatz gekommen, Ergebnisse könnten aber noch nicht vorgestellt werden. Der Einsatz der “Miefampel” sei vom Nutzer abhängig. Trotz eines hohen Automatisierungsgrades in Hagen zur Senkung der Energiekosten sei die Hilfestellung der Eigentümer und der Hausherrenämter erforderlich, um die Verursacher beim Energiesparen einzubinden. Beispielsweise gäbe es elektrische Verbraucher, die ausschließlich im privaten Bereich genutzt würden.

 

Frau Priester-Büdenbender bittet für eine der nächsten Sitzungen um eine Auflistung dieser Energiequellen, damit der Betriebsausschuss ggf. tätig werden könne. Herr Kliewe sagt zu, in der nächsten Sitzung einen groben Umriss vorzustellen.

 

Herr Romberg fragt nach Erkenntnissen über die weitere Entwicklung, da eine weitere Absenkung der Energiekosten nicht ohne vorherige Investitionen möglich sei. Herr Kliewe antwortet, dass nicht nur technische Umrüstungen bei Sanierungen, sondern auch das Verhalten der Nutzer energetische Auswirkungen hätten.

 

Herr Weber teilt mit, der Betriebsausschuss der GWH habe im letzten Jahr die Verwaltung beauftragt, ein Konzept vorzulegen, wie nutzerspezifisch Energie eingespart werden könne. Er habe dieses Konzept und eine Darstellung von ersten Maßnahmen zur Senkung der Energiekosten erwartet. Der Energiebericht der GWH zeige Handlungsbedarf zu den Strom- und Wasserverbräuchen. Herr Weber erwartet spätestens bis zum Ende des Jahres beschlussreife Vorlagen, wie aktiv in den Bereichen Strom und Wasser Energie eingespart werden könnte. Bei künftigen Investitionen sollten der energetische Investitionsaufwand und die Amortisationsrechnung mit dem entsprechenden Einsparungszeitraum aufgeschlüsselt werden.

 

Herr Panzer begrüßt den Energiebericht, bemängelt jedoch das Fehlen der Bezugsgrößen für den interkommunalen Vergleich und die interne Vergleichbarkeit der Gebäudegruppen.

 

Frau Priester-Büdenbender fragt, welche Investitionen notwendig seien, um in den Hauptschulen Dahl und Vorhalle die Lehrschwimmbecken und Sporthallen wieder in einen akzeptablen Zustand zu bringen. Herr Bödiker antwortet, dass gerade in diesen Bereichen aufgrund unzureichender Investitionen in den vergangenen Jahren der Energieverbrauch und Sanierungsbedarf sehr hoch seien. Herr Weber erläutert, dass die Situation der Lehrschwimmbecken in der Bäderdiskussion des Schulausschusses vertieft dargestellt worden sei. Herr Oberste-Berghaus teilt mit, ihm sei eine Zahl von 240.000 bis 260.000 € aus der letzten Diskussion in Erinnerung; es stelle sich die Frage, wo genau investiert werden müsse und wer der künftige Betreiber sei. Frau Neuhaus teilt mit, dass ein Sanierungsbedarf in Höhe von 324.000 € in der von der GWH erstellten Liste zur Schulbereisung aufgeführt worden sei. Herr Strüwer nennt die Zahl von 280.000 € für die Lehrschwimmbecken aus dem Bäderkonzept von Hagenbad.

 

Frau Neuhaus bittet, künftig für Diagramme im Bericht die gleichen Basisparameter anzulegen, um Missverständnisse auszuschließen.

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Beschluss:

 

Der Betriebsausschuss nimmt den vorgelegten Energiebericht zur Kenntnis.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

 18

Dagegen:

      

Enthaltungen:

      

 

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Anlagen

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