07.09.2006 - 5 Energiebericht 2005
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Betriebsausschusses GWH
- Gremium:
- Fachausschuss Gebäudewirtschaft
- Datum:
- Do., 07.09.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:07
- Anlass:
- normale Sitzung
- Vorlage:
-
0712/2006 Energiebericht 2005
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB65 - Gebäudewirtschaft
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Kliewe berichtet,
dass die GWH im Energiebericht 2005 erstmalig Daten zum Energieverbrauch
zusammengestellt habe, und zwar aus Kostengründen nicht nach den einzelnen
Gebäuden – es handele sich um rd. 500 Objekte -, sondern nach Energieträgern
und sog. Unterabschnitten. Detaillierte Informationen würden ins Intranet
gestellt. Auf Wunsch könnten sie auch per E-Mail zugeschickt werden.
In dem Bericht seien die historisch überlieferten Heizflächen erfasst
worden. Es ginge hier nicht um vergleichbare Netto-Grundrissflächen. Trotz
steigender Heizflächen sei der Wärmeverbrauch zurück gegangen, weil in die
Heizungsanlagen investiert worden sei. Beim Strom sei der Verbrauch
gegenläufig, weil mit der Ausstattung der Gebäude auch die Anzahl der
elektrischen Verbraucher gestiegen sei. Auch sei durch bestimmte Ereignisse in
einigen Fällen ein Dauerbetrieb der elektrischen Verbraucher notwendig gewesen.
Der Wasserverbrauch werde ebenfalls erfasst. In der Vergangenheit seien jedoch
beispielsweise Wasserabgänge durch Rohrbrüche in den Ferien zu spät bemerkt worden.
Inzwischen würden regelmäßige Kontrollgänge durchgeführt. Außerdem würden in
rd. 80 % der Gebäude die Betriebszustände durch die sog. Gebäudeleittechnik
ständig beobachtet und Störungen schnell erkannt.
Herr Feste fragt nach den
Ergebnissen der Tests der sog. “Miefampel” an den Schulen. Herr
Kliewe antwortet, die “Miefampel” sei in Hohenlimburg zum
Einsatz gekommen, Ergebnisse könnten aber noch nicht vorgestellt werden. Der
Einsatz der “Miefampel” sei vom Nutzer abhängig. Trotz eines hohen
Automatisierungsgrades in Hagen zur Senkung der Energiekosten sei die
Hilfestellung der Eigentümer und der Hausherrenämter erforderlich, um die
Verursacher beim Energiesparen einzubinden. Beispielsweise gäbe es elektrische
Verbraucher, die ausschließlich im privaten Bereich genutzt würden.
Frau Priester-Büdenbender bittet
für eine der nächsten Sitzungen um eine Auflistung dieser Energiequellen, damit
der Betriebsausschuss ggf. tätig werden könne. Herr Kliewe sagt zu, in
der nächsten Sitzung einen groben Umriss vorzustellen.
Herr Romberg fragt nach
Erkenntnissen über die weitere Entwicklung, da eine weitere Absenkung der
Energiekosten nicht ohne vorherige Investitionen möglich sei. Herr Kliewe
antwortet, dass nicht nur technische Umrüstungen bei Sanierungen, sondern auch
das Verhalten der Nutzer energetische Auswirkungen hätten.
Herr Weber teilt mit, der
Betriebsausschuss der GWH habe im letzten Jahr die Verwaltung beauftragt, ein
Konzept vorzulegen, wie nutzerspezifisch Energie eingespart werden könne. Er
habe dieses Konzept und eine Darstellung von ersten Maßnahmen zur Senkung der
Energiekosten erwartet. Der Energiebericht der GWH zeige Handlungsbedarf zu den
Strom- und Wasserverbräuchen. Herr Weber erwartet spätestens bis zum
Ende des Jahres beschlussreife Vorlagen, wie aktiv in den Bereichen Strom und
Wasser Energie eingespart werden könnte. Bei künftigen Investitionen sollten
der energetische Investitionsaufwand und die Amortisationsrechnung mit dem
entsprechenden Einsparungszeitraum aufgeschlüsselt werden.
Herr Panzer begrüßt den
Energiebericht, bemängelt jedoch das Fehlen der Bezugsgrößen für den
interkommunalen Vergleich und die interne Vergleichbarkeit der Gebäudegruppen.
Frau Priester-Büdenbender fragt, welche Investitionen notwendig seien, um in den Hauptschulen Dahl und Vorhalle die Lehrschwimmbecken und Sporthallen wieder in einen akzeptablen Zustand zu bringen. Herr Bödiker antwortet, dass gerade in diesen Bereichen aufgrund unzureichender Investitionen in den vergangenen Jahren der Energieverbrauch und Sanierungsbedarf sehr hoch seien. Herr Weber erläutert, dass die Situation der Lehrschwimmbecken in der Bäderdiskussion des Schulausschusses vertieft dargestellt worden sei. Herr Oberste-Berghaus teilt mit, ihm sei eine Zahl von 240.000 bis 260.000 € aus der letzten Diskussion in Erinnerung; es stelle sich die Frage, wo genau investiert werden müsse und wer der künftige Betreiber sei. Frau Neuhaus teilt mit, dass ein Sanierungsbedarf in Höhe von 324.000 € in der von der GWH erstellten Liste zur Schulbereisung aufgeführt worden sei. Herr Strüwer nennt die Zahl von 280.000 € für die Lehrschwimmbecken aus dem Bäderkonzept von Hagenbad.
Frau Neuhaus bittet, künftig für Diagramme im Bericht
die gleichen Basisparameter anzulegen, um Missverständnisse auszuschließen.
Anlagen
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(wie Dokument)
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205,9 kB
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