31.08.2006 - 5.16 Routenkonzept zur Immissionsminderung und Verke...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.16
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 31.08.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB32 - Öffentliche Sicherheit und Ordnung
- Bearbeitung:
- Birgit Buß
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Hammer geht inhaltlich auf die Verwaltungsvorlage ein und erwähnt die positive
Zielsetzung der Verwaltung. Dabei sollten die Gewerbegebiete strukturell
überprüft werden, inwieweit diese noch den Anforderungen einer modernen
Wirtschaft im 21. Jahrhundert und im globalen Wettbewerb gerecht werden. Vor
diesem Hintergrund bittet Herr Hammer die Verwaltung und Politik,
zukünftig aktiver an dieser Thematik zu arbeiten.
Herr Thielmann merkt an, dass aus der örtlichen Presse zu entnehmen war, Herr Oberbürgermeister
Demnitz werde im Einvernehmen mit dem Regierungspräsidenten in Arnsberg
eine Sperrung des Graf-von-Galen-Rings zum 01.12.2006 in Betracht ziehen. Herr
Thielmann gibt zu bedenken, dass der Termin mitten im Weihnachtsgeschäft
liegen würde und sich gegebenenfalls belastend auf den Hagener Handel auswirken
könnte. Ein Termin vor bzw. nach dem Weihnachtsgeschäft sei seines Erachtens
sinnvoller.
Herr Oberbürgermeister Demnitz informiert daüber, dass sich die Verwaltung in
Verhandlungen mit dem Regierungspräsidenten bemüht, eine sinnvolle Lösung
herbeizuführen. Die Vorstellungen im Umweltministerium weichen zwar von denen
der Stadt Hagen ab, dennoch ist Herr Oberbürgermeister Demnitz
zuversichtlich, ein einvernehmliches Ergebnis zu erzielen. Die Vorstellung der
Verwaltung ziele darauf ab, einzelne Messungen drei Monate mit und drei Monate
ohne Sperrverordnung durchzuführen, um vergleichbare Zahlen zu erhalten.
Herr Dr. Bleicher ergänzt den Wortbeitrag von Herrn
Oberbürgermeister Demnitz dahingehend, dass zurzeit Nullmessungen in den
unterschiedlichen Messbereichen stattfinden. Eine Sperrung zum jetzigen
Zeitpunkt mache wenig Sinn, um genaue Ergebnisse aus einer Normalbelastung zu
gewinnen. Aus diesem Grunde habe sich die Verwaltung mit dem Ministerium
geeinigt, den Graf-von-Galen Ring zunächst nicht zu sperren, auch wenn weitere
Überschreitungstage vorlägen. Dafür werde in einer zweiten Phase für einen
Zeitraum von etwa drei Monaten der Graf-von-Galen Ring für LKW Verkehr von mehr
als 3,5 Tonnen gesperrt, um zu ermitteln, ob auf der Umleitungsstrecke weitere
Überschreitungen feststellbar sind. Im September werde die Verwaltung das
gesamte Messverfahren in Abstimmung mit den eigenen Gutachtern sowie den
Gutachtern des Landesumweltamtes absprechen.
