31.08.2006 - 5.20 Bauvorhaben Rölveder Straße/Lebenshilfe
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.20
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 31.08.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Margot Sander
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Oberbürgermeister Demnitz verliest den geänderten Beschlussvorschlag des
Stadtentwicklungsausschusses.
Herr Jochen Weber erklärt, dass sich die SPD-Fraktion sehr
intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt habe. Nach den anfänglichen
Informationen sei seine Partei davon ausgegangen, dass dem vorhandenen Träger
vor Ort die Möglichkeit gegeben werde sollte, zusätzlichen Wohnraum zu
schaffen. Mittlerweise sei die Stellungnahme der Lebenshilfe so eindeutig, so
dass auch unter Umweltgesichtspunkten seine Fraktion den Bericht der Verwaltung
zur Kenntnis nehmen und dem Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses nicht
zustimmen werde.
Herr Ludwig erklärt für seine Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, dass diese sich
ebenfalls gegen den Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses aussprechen
werde. Die Verwaltung werde mit einer Angelegenheit beauftragt, die nicht von
Erfolg gekrönt sei.
Herr Asbeck ist der Meinung, es handele ich um ein absolut geeignetes Grundstück im
Rahmen der bestehenden Konzeption, Bürgern die außerhalb von Hagen bauen
wollen, dies zu ermöglichen. Es handele sich um eine Baulücke im Außenbereich,
die baulich ausgenutzt werden müsse, um weiteren Abwanderungen
entgegenzutreten.
Frau Priester-Büdenbender bittet um Verständnis, dass der Bedarf an
Wohnraum für die Lebenshilfe zurzeit nicht vorhanden sei. Sollte sich dieser
aber zu späterer Zeit einstellen, so sei die Verwaltung in der Lage, in
konkreter Nähe ein Angebot zu unterbreiten. Darüber hinaus würde ein
erheblicher Eingriff in den Naturbereich vermieden. Ergänzend geht Frau
Priester-Büdenbender auf die Erschließungsprobleme in diesem Bereich ein.
Herr Oberste-Berghaus bemerkt, dass die Bewertung zur
Baulückenerschließung sehr unterschiedlich zu betrachten sei. Die Erschließung
dieser Baulücke sei sinnvoll. Herr Oberste-Berghaus bittet die
Verwaltung zu prüfen, ob nicht doch eine Bebauung realisiert werden könnte.
Herr Asbeck betont erneut, dass den Bürgern der Stadt Hagen Wohnraum zur Verfügung
gestellt werden sollte. Die Aussage der Verwaltung, es handele sich um einen
Eingriff im Außenbereich einer Landschaftsfläche, sei im konkreten Fall nicht
nachvollziehbar.
Frau Kingreen bemerkt, dass keine Notwendigkeit zur weitergehenden Bauentwicklung der
angesprochenen Fläche bestehe.
Herr Wölm spricht sich für eine Bebauung in diesem Außenbereich aus. Die bestehenden
Aussagen der Lebenshilfe seien aufgrund vorheriger Aussagen nicht nachvollziehbar.
Herr Wölm gehe davon aus, dass die Lebenshilfe auf langer Sicht mit den
bestehenden Platzverhältnissen nicht auskommen werde und bittet den Rat der
Stadt Hagen, dem Beschlussvorschlag des Stadtentwicklungsausschusses zu folgen.
Herr Meier erklärt, dass die SPD-Fraktion im Stadtentwicklungsausschuss bemüht war,
einen gemeinsamen Weg zu finden. Die Stellungnahme der Lebenshilfe ist aber zu
berücksichtigen und entsprechend zu bewerten.
Herr Oberbürgermeister Demnitz lässt zunächst über den Beschluss des
Stadtentwicklungsausschusses abstimmen.
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Abstimmungsergebnis: |
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x |
Mit Mehrheit abgelehnt |
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Dafür: |
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Dagegen: |
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Enthaltungen: |
Im Anschluss daran stellt Herr
Oberbürgermeister Demnitz fest, dass der Rat der Stadt den Bericht der
Verwaltung zur Kenntnis genommen hat.
