10.05.2004 - 8.3 Fahrplanänderungen der Hagener Straßenbahn AG z...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Berichterstatter: Herr Schumacher

 

Herr Schumacher geht ausführlich auf die Verwaltungsvorlage ein, und informiert über mögliche Kostenersparnisse im Konsolidierungsprozess der Hagener Straßenbahn AG. Für den Stadtbezirk Eilpe/Dahl sind die Fahrlinien 512, 516 und der SB 71 betroffen.

Aufgabe der Verwaltung ist es zu prüfen, inwieweit die Änderungen für den Benutzer des ÖPNV vertretbar sind. Die Verwaltung kommt insgesamt zu der Auffassung, dass die Vorlage vertretbar ist, weil keine Unterschreitung der gesetzlichen Standards vorliegt.

 

An der folgenden ausführlichen Diskussion beteiligen sich Herr Dahme, Herr Schulz, Herr Wölm, Frau Schmidt, Herr Dr. Preuß und für die Verwaltung Herr Schumacher.

 

Herr Dahme sieht die Veränderungen für die Fahrlinien 512 und 516 sehr kritisch, weil gerade ältere Menschen auf den ÖPNV angewiesen sind. Hinzu kommt eine seiner Auffassung nach viel zu lange Wartezeit für die Besucher des Freilichtmuseums.

 

Herr Schumacher erwidert, dass ein 60-Minuten-Takt mit Anbindung an das nächste Ortszentrum und zum Zentrum nach Hagen vertretbar ist. Ggf. ist für die Besucher des Freilichtmuseums eine gezielte Transportmöglichkeit in Erwägung zu ziehen.

 

Herr Wölm und Herr Schulz halten die Änderungen für nicht vertretbar und haben erhebliche Bedenken bei der Umsetzung der Änderungen. Sie halten einen 30-Minuten-Takt für angemessen.

 

Frau Schmidt unterstützt die Ausführungen von Herrn Wölm und Herrn Schulz.

 

Herr Dr. Preuß bemängelt ebenfalls die Verwaltungsvorlage und die Vorstellungen der Hagener Straßenbahn AG. Seiner Meinung nach können keine konstruktiven Vergleiche angestellt werden, weil die Informationen nicht umfangreich vorliegen. Die angeblichen aufgelisteten Alternativen sind nicht aufgeführt.

 

Herr Schumacher weißt darauf hin, dass die Hagener Straßenbahn AG als privates Unternehmen in ihrer Planung ungebunden ist. Die Verwaltung kann einen solchen Prozess nur begleiten und darauf achten, dass die Vorgaben im Nahverkehrsplan erfüllt werden. Wenn dieser nicht durch die Hagener Straßenbahn AG, z.B. aus Kostengründen nicht erfüllt werden kann, dann muss die Verwaltung ggf. einen anderen privaten Träger beauftragen, um die Vorgaben zu erfüllen. Nach Auffassung der Verwaltung wäre dies die schlechtere Variante.

Er schlägt vor, sich am 25.05.2004 die Zahlen zu den Fahrlinien 512 und 516 von der Hagener Straßenbahn AG, im Rahmen der Sitzung des ÖPNV und SPNV, vorlegen zu lassen und die Wünsche und Anregungen der Bezirksvertretung mit einfließen zu lassen.

 

Herr Dahme schlägt vor, den Beschlussvorschlag dahingehend zu ergänzen, dass über die Ausdünnung der Fahrlinien 512 und 516 erneut nachgedacht wird.

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Beschluss:

 

1.      Die Maßnahmen der Hagener Straßenbahn zum Fahrplanwechsel am 13.06.2004 werden zur Kenntnis genommen.

 

2.      Die Verwaltung wird beauftragt, mit der Hagener Straßenbahn AG Gespräche über ein Konzept zur Einführung eines Anrufsammeltaxi- bzw. Taxibus-Angebots zu führen.

 

3.      Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl beauftragt die Verwaltung, Gespräche mit der Hagener Straßenbahn aufzunehmen, um die geplante Ausdünnung der Linien 512 und 516 zu überdenken.

 

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x

 Einstimmig beschlossen

 

 

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 

 

 Zur Kenntnis genommen

 

 

 

      

 

 

 

 

 

Dafür:

 12

 

 

Dagegen:

 0

 

 

Enthaltungen:

 1

 

 

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