17.08.2006 - 6.5 Qualitätsmanagement "Bürgerverwaltung"
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.5
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 17.08.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:32
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 19 Zentrale Steuerung
- Bearbeitung:
- Regina Pott
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Dr. Fischer teilt mit, das zu diesem Punkt eine
Stellungnahme des Gesamtpersonalrates vorliegt (Anlage 3).
Herr Röspel formuliert für die CDU-Fraktion den Antrag, die Verwaltung möge
Vorschläge, wie eine kontinuierliche Bürgerbefragung zur Beurteilung der
Verwaltung durchgeführt werden kann, bis zu einer der nächsten Haupt- und
Finanzausschusssitzungen entwickeln und vorstellen.
Grundsätzlich bewertet er die in der Vorlage
dargestellten Informationen zu den Ergebnissen bisher durchgeführter
Bürgerbefragungen als positiv. Er erläutert, dass sich die CDU-Fraktion jedoch
vorgestellt hat, diese Befragungen kontinuierlich, über einen Zeitraum von ein
bis zwei Jahren, durchzuführen. Dies sollte ein Qualitätsmanagement
Bürgerverwaltung vorsehen.
Herr Dr. Bleicher plädiert für die Durchführung von aktiven
Umfragen. Das zur Verfügung stellen von Fragebögen zusammen mit
Antragsformularen hält er nicht für den geeigneten Weg, ein repräsentatives
Meinungsbild zu gewinnen. Es ist aus seiner Sicht damit zu rechnen, dass nur
unzufriedene Bürger sich die Zeit nehmen werden, einen solchen Bogen
auszufüllen, wodurch beim Blick auf die Arbeitsweise der Verwaltung ein
einseitiges Bild entsteht. Herr Dr. Bleicher erläutert die bisherige Art der
Befragung und weist darauf hin, dass hier auch sehr detailliert nachgefragt und
die Ergebnisse bewertet wurden.
Herr Thielmann schlägt vor, dass die CDU-Fraktion selbst formulieren sollte, was von
ihr genau gewünscht wird. Die Beauftragung der Verwaltung, die mit der Vorlage
deutlich macht, dass sie nicht für eine kontinuierliche Befragung plädiert,
hält er für wenig zielführend. Er schlägt daher vor, dass der Antrag zurückgezogen
werden sollte.
Herr Weber schlägt vor, die Vorlage so zur Kenntnis zu nehmen. Er hält die heutige
Form des Beschwerdemanangements für ausreichend. Er schlägt daher weiter vor zu
vereinbaren, dass die Verwaltung jeweils nach Durchführung von Umfragen im
Haupt- und Finanzausschuss berichtet und dabei auch mitteilt, wie
Verbesserungen an der Verwaltungsarbeit vorgenommen werden können.
Herr Röspel ist der Ansicht, dass der Bürger, wenn er in die Verwaltung geht, immer
die Möglichkeit bekommen sollte, sich zu äußern. Herr Röspel hält an seinem
Antrag fest.
Herr Riechel hält die bisherige Art und Weise der Befragung für ausreichend. Er
schlägt aber vor, eine dauerhafte Beschwerdemöglichkeit einzurichten.
Herr Romberg stimmt zu, dass eine für den Bürger erreichbare Beschwerdemöglichkeit
geschaffen werden sollte.
Herr Dr. Schmidt informiert darüber, dass es im Amt des
Oberbürgermeisters eine Mitarbeiterin gibt, die sich ausschließlich mit den
Anregungen und Beschwerden von Bürgern befasst. Er geht davon aus, dass hierzu
eine schriftliche Dokumentation besteht und schlägt vor, dass diese über den
Beschwerdeausschuss zugänglich gemacht werden könnte.
Herr Dr. Bleicher ergänzt, das darüber hinaus das Call Center für
die Entgegennahme und Weiterleitung von Beschwerden zur Verfügung steht. Er
hält eine persönliche Ansprache an den Bürger für wesentlich zielführender.
Herr Thielmann macht noch einmal deutlich, dass er sich gegen den Antrag der
CDU-Fraktion ausgesprochen hat.
Herr Finck teilt für die Fraktion Bürger für Hagen mit, dass sich die Fraktion dem
Vorschlag der CDU-Fraktion anschließt.
Herr Dr. Fischer lässt über den von Herrn Röspel formulierten
Antrag abstimmen.
Anlagen
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(wie Dokument)
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42,9 kB
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