09.03.2004 - 7 Auswertung der Entwurfswerkstatt zur Rahmenplan...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 09.03.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Erich Engel
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Asbeck weist darauf hin, dass es heute zunächst um eine
erste Lesung gehe, da auch die Bezirksvertretung Mitte diese
Angelegenheit noch beraten müsse.
Herr Schädel erläutert die Planungsarbeiten aus der Entwurfs-
werkstatt mit dem Hinweis, dass es sich hierbei nur um eine
langfristige Planung handeln könne, wobei kurz- bis mittelfris-
tige Realisierungen auch von möglichen Investoren abhängen wür-
den. Allerdings halte er diesen Bereich durchaus attraktiv für
Investoren. Um alle Möglichkeiten offen zu halten, sollte die
weitere Planung möglicherweise über einfache Bebauungspläne
laufen. Natürlich gäbe es auch den einen oder anderen Eigentü-
mer in diesem Bereich, der andere Vorstellungen habe.
Herr Gerbersmann möchte sich im weiteren Verlauf der Beratungen
insbesondere mit dem Thema der verkehrlichen Erschließung aus-
einandersetzen. Insgesamt sollte dem Entwurf gefolgt werden,
dessen Realisierungschancen am größten seien.
Herr Oberste-Berghaus spricht sich für eine schnelle Verbesse-
rung der verkehrlichen Situation im Stadtteil Altenhagen aus.
Aus diesem Grunde bittet er darum, sich mit seinem verteilten
Vorschlag auseinander zu setzen. Es sei sicherlich frühzeitig
möglich, die Altenhagener Straße von der Altenhagener Brücke
aus zu schließen und die Verkehre über die Fehrberlliner Straße
abzuführen. Hierdurch könnte eine wesentliche Entlastung Alten-
hagens erzielt werden.
Herr Grzeschista denkt, dass die Entwürfe erkannt hätten, dass
für Altenhagen durch die Schaffung von Grün und Verminderung
der Emmissionen neue Lebensqualitäten geschaffen werden könn-
ten. Es stelle sich natürlich die Frage wie schnell diese Ideen
umzusetzen seien, da nun mal die finanziellen Möglichkeiten der
Stadt z.B. zum Erwerb von Grundstücken gering seien. Wichtig
sei, den Schwerlastverkehr aus der Altenhagener Straße heraus
zu nehmen.
Für Herrn Panzer geht die Überplanung des Bereiches Altenhagen
zu weit, die davon ausgehe, dass es dort keine einzige erhal-
tenswerte Nutzung gebe. Diese Planungen zur Stdterneuerung habe
es vor 30 Jahren zur Genüge gegeben. Er unterstütze den ver-
teilten Vorschlag von Herrn Oberste-Berghaus, der Defizite auf-
zeige und Entwicklungsmöglichkeiten in sich berge.
Herr Hauck gibt zu bedenken, dass mittel- bis langfristige Pla-
nungen keine Investoren brächten. Daher wäre es heute wichtig,
der Verwaltung eine Planungsrichtung aufzuzeigen, die als zu-
künftige Grundlage dienen könnte. Er schlage auch eine Beratung
in der heutigen nicht-öffentlichen Sitzung vor.
Herr Grothe verweist auf schwierige Grundstückseigentümer in
diesem Bereich. Er halte heute eine 1. Lesung für die Verwal-
tung zu wenig. Ein Fingerzeig, in welche Richtung es gehen kön-
ne, um auch kurzfristig mit Investoren verhandeln zu können,
wäre wichtig. Außerdem verweist er auf die bestehende Verände-
rungssperre in diesem Bereich, die im nächsten Jahr auslaufe.
Für Herrn Ramrath wäre es wichtig zu wissen, in welchen Berei-
chen Investoren vorhanden seien.
Lt. Herrn Asbeck geht es hier um eine große, zukunftsweisende
Planung, die heute in 1. Lesung beraten werden solle. Bevor ei-
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ne Richtung festgelegt werden könne, müsse geklärt werden, wel-
che Auswirkungen eine solche Planung auf den Bestand habe. Dann
könne in der nächsten Sitzung die Richtung festgelegt werden.
Herr Grzeschista bitte die Verwaltung um ein Grobraster der
privaten und DB-Flächen sowie der öffentlichen Enklaven. Auch
sei eine aktuelle Darstellung der Verkehrsströme auf der Alten-
hagener Straße hilfreich.
Mit dem Hinweis auf die heutige 1. Lesung schließt Herr Asbeck
die Beratung zu diesem Punkt ab.
1. Der Stadtentwicklungsausschuss nimmt
das Ergebnis der Entwurfswerkstatt zum städtebaulichen Rahmenplan für den
Bereich Fehrbelliner Straße zur Kenntnis.
2. Die Verwaltung wird
beauftragt, als Grundlage für die
weitere Bearbeitung des Bebauungsplanes den Entwurf des Büros Pesch und Partner
heranzuziehen.
