20.06.2006 - 2 Kommunales Handlungskonzept Interkulturgeändert...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Di., 20.06.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 41 Kulturbüro
- Bearbeitung:
- Angelika Josten
Wortprotokoll
Herr Gerbersmann erinnert, es habe ja in der letzten Sitzung insbesondere
bei der CDU-Fraktion noch Diskussionsbedarf gegeben und es habe die Möglichkeit
bestanden, Änderungswünsche noch an die Verwaltung heranzutragen.
Diese
Veränderungswünsche seien nun in die Vorlage eingebunden worden.
An
dieser Stelle regt er an, den Punkt 2 des Beschlussvorschlages aufgrund der Thematik auch an den
Sozialausschuss weiterzugeben.
Herr
Gerbersmann
stellt nochmals klar, die Vorlage sei nie als Integrationspapier für die Stadt
gedacht gewesen, sondern es war ein Papier, das sich mit der Frage beschäftigen
sollte, welche Rolle Kunst und Kultur in dieser Hinsicht übernehmen könne.
Da
der Rat bereits am 22.06. tagt, empfiehlt Herr Jörg eine getrennte
Beschlussfassung, damit sich der Sozialausschuss noch mit der Vorlage befassen
kann.
Diesem
Vorschlag stimmt Herr Gerbersmann zu.
Herr Röspel empfiehlt, unter Punkt 2. des Beschlussvorschlages auch
das Amt 55 (Fachbereich Jugend und Soziales) mit einzubeziehen, damit werde
automatisch der Sozialausschuss erreicht. Seiner Meinung nach soll auch der
Integrationsrat eingebunden werden.
Frau
Honickel
informiert, man habe die Vorlage
bereits in der ursprünglichen Fassung im Integrationsrat beraten und mit nur einer Gegenstimme angenommen.
Herr
Camara
stellt sich kurz vor und bestätigt, dass er als Mitglied des Integrationsrates
gegen die Vorlage gestimmt habe. Seiner Meinung nach könne ohne das Erlernen
der deutschen Sprache auch keine Integration erfolgen, daher fordert er auch
das AllerWeltHaus auf, Sprachkurse für afrikanische MigrantInnen tatsächlich durchzuführen. Dies solle auch
von der Stadt Hagen unterstützt werden
Herr
Jörg
bedankt sich für diesen Beitrag und hält fest, es werde dadurch deutlich, wie
wichtig es sei, auch den Sozialausschuss und den Integrationsrat noch einmal
mit der geänderten Fassung der Vorlage zu erreichen.
Er
läßt nun über den zweigeteilten Beschlussvorschlag abstimmen.
Beschluss:
1. Der Rat der Stadt Hagen
beschließt das kommunale Handlungskonzept Interkultur.
Die
Maßnahme wird ab 2007 umgesetzt.
Der Punkt 1. des
Beschlussvorschlages wird einstimmig vom KWA
beschlossen.
Der
Punkt 2. wird zur Beschlussfassung an den Sozialausschuss und an
den
Integrationsrat überwiesen.
2.
Die Verwaltung wird beauftragt, unter Einbeziehung der
Ämter 32/2 (Ausländer-,
Einbürgerungs-
und Personenstandsangelegenheiten) und Amt 55 (Fachbereich Jugend und
Soziales) ein umfassendes Integrationskonzept zu erarbeiten. Dabei werden
die Maßnahmenvorschläge der Fraktionen aus dem Papier Lebendiges Hagen Stadt
der Zukunft berücksichtigt.
Das
Integrationskonzept wird dem Rat spätestens zu seiner Sitzung am 14. Dezember
2006 vorgelegt.
