14.06.2006 - 7.1 Abschaltung von Lichtzeichenanlagen (Ampeln) im...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 14.06.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB32 - Öffentliche Sicherheit und Ordnung
- Bearbeitung:
- Hans Sporkert
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Kabeck sagt, die Vorlage sei in sich abschließend und schlüssig, für
Fragen stehe sie gern zur Verfügung. Sie erläutert noch einmal den Inhalt der
Vorlage.
Herr Leisten erwidert, die Kreuzung Möllerstr./Lindenbergstr. sei für ein
Abschalten der Ampel völlig ungeeignet, da es sich hier um einen Schulweg für 4
Schulen handele. Man habe dort seinerzeit einen grünen Pfeil angebracht, den
man jedoch wieder entfernt habe, da dies zu gefährlich erschien.
Frau Schönke schließt sich der Meinung von Herrn Leisten an, man habe das
Thema bereits vor zwei Jahren diskutiert.
Herr Niederköppern rechnet bei einem Abschalten der diskutierten Ampel
mit einem erhöhten Unfallaufkommen. Auch das Abschalten der Ampel an der
Stennertstraße halte er nicht für sinnvoll, über “Im Spieck” könne
man sich streiten.
Herr Buschkühl fragt nach, ob in einer 30-Zone eine Ampel gar nicht mehr
stehen dürfe.
Frau Kabeck erläutert, die Straßenverkehrsordnung sage, dass neue
Ampelanlagen und Zebrastreifen in Tempo 30-Zonen nicht mehr zulässig seien.
Aber man habe für diese Fälle die Ausnahmegenehmigung der Bezirksregierung
bekommen, dass dort, wo Ampeln abgeschaltet würden, Zebrastreifen errichtet
werden dürften. Alte Ampelanlagen hätten allerdings Bestandsschutz, d.h. man
sei gehalten, die Anlage daraufhin zu überprüfen, ob ein Fortbestand sinnvoll
sei. Unter diesem Gesichtspunkt seien alle bestehenden Ampeln überprüft worden.
Herr Palsherm wiederholt noch einmal die genannten Argumente und kommt zu
dem Schluss, die SPD-Fraktion werde dies ablehnen.
Herr Dr. Schmidt meint, die Diskussion über das Abschalten von Ampeln
ziehe sich schon seit zwei Jahren durch die politische Diskussion. Die Gründe
dafür lägen sowohl in den gesetzlichen Vorgaben als auch in der
Haushaltskonsolidierung. Er weise darauf hin, dass in der Vorlage stehe, die
Straßenverkehrsbehörde habe eine Entscheidung getroffen. Das sei Ernst gemeint.
Der Beschluss sei lediglich zur Kenntnis zu nehmen.
Aufgrund des zweiten Teils des Beschlussvorschlages bestehe aber
Entscheidungsspielraum.
Herr Palsherm möchte noch einmal verdeutlichen, dass ein Zebrastreifen
nur eine scheinbare Sicherheit bedeute. Er warne daher davor, die Ampel an der
Möllerstraße abzuschalten. Eventuell könne man über Uhrzeiten diskutieren.
Herr Hulvershorn wirft ein, die BV werde voraussichtlich kein Geld dafür
zur Verfügung stellen, dann werde das auch nicht geändert.
Herr Buschkühl erinnert an den Bestandsschutz, daher könne man
beschließen, dass die Ampel Möllerstr. / Lindenbergstr. bestehen bleibe. Er
stelle daher den Antrag, in diesem Sinne zu beschließen.
Es ergeht daher folgender
Beschluss:
Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
Die Verwaltung wird beauftragt,
unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, die zur Abschaltung der vorgeschlagenen
LZA führen. Die erforderlichen Haushaltsmittel sind für das Jahr 2006
zusätzlich zur Verfügung zu stellen.
Zusatz:
Die Bezirksvertretung Hohenlimburg beschließt, dass die Ampelanlage an dem Standort Möllerstraße / Lindenbergstraße in Betrieb bleiben soll.
