13.06.2006 - 5.15 Durchführung der Bürgerinformationsveranstaltun...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.15
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 13.06.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Löwenstein bemängelt zunächst, dass in der Vorlage an verschiedenen Stellen widersprüchliche Aussagen gemacht werden, insbesondere möchte er die Zurücknahme der Wohnbauflächen bzw. die Ausweisung als attraktives Baugebiet zur Tückingschulstraße und Emst IV erläutert haben. Des Weiteren möchte er wissen, wo Sportstätten in der Vorlage ausgewiesen sind.
Zur Tückingschulstraße und zum Gebiet Emst IV erklärt Herr Bleja, dass sich diese Gebiete in abgeänderten Abgrenzungen weiterhin als Baugebiete im Flächennutzungsplan (FNP) befinden. Erläuternd zu den fehlenden Sportstätten sagt er, dass beim Sportamt ein Sportstättenleitplan in Bearbeitung ist, der, sobald dieser fertig gestellt ist, in das Konzept zum FNP einfließen wird.
Frau Purps beantragt, das Gebiet Kuhlerkamp an der Margaretenstraße, als Wohnbaugebiet mit in den Flächennutzungsplan aufzunehmen. Ebenso möchte sie wissen, warum die Fläche an der Buscheystraße/Grünstraße als Gemeindefläche ausgewiesen ist.
Zur Verkehrsentwicklung in Oberhagen, rund um den Fun-Park, möchte Herr Homm ein Konzept erstellt haben, wie die Verkehrsführung zukünftig aussehen soll.
Erläuternd hierzu weist Herr Grothe darauf hin, dass kleinere Straßen und Stichstraßen im FNP keine Darstellung finden.
Die Verkehrsplanung in dem Bereich Fun-Park wird an anderer Stelle zu klären sein.
Herr Bleja möchte zu den Anträgen der Bezirksvertreter die Verfahrensweise geklärt haben. Hierzu sagt Herr Glaeser, dass die Flächen, um die es gehen soll, anhand des großen Planes, der im Sitzungsraum aushängt, von den Bezirksvertretern im einzelnen gezeigt werden.
Verständnisfragen zum Bereich Emst/ Haßley von Herrn Hans-Heinz Weber werden von Herrn Bleja so beantwortet, dass alle Varianten (Maximal- oder Minimallösung) miteinander kombinierbar und diskutierbar sind. Ebenso hängt von der Größe des gewollten Einzelhandels ab, ob dieser westlich oder östlich der Haßleyer Straße angesiedelt wird. Die Lösungen werden nach der Bürgeranhörung konkret dargestellt.
Frau Richter beantragt die Fläche am Dünningsbruch als Baufläche aus dem FNP zu streichen. Eine angestrebte Bebauung ergebe hohes Konfliktpotential. Dem hält Herr Grothe entgegen, dass diese Fläche bereits in dem bestehenden rechtsgültigen Flächennutzungsplan beinhaltet ist. Auch von Herrn Bleja wird dieses bestätigt. Eine sinnvolle Bebauungsart könne nach der Bürgeranhörung diskutiert werden. Der bereits genutzte Grünzug würde nicht angetastet.
Von Herrn Löwenstein wird beantragt die Flächen an der Bülowstr./Rosenstr. und eine Fläche am Ende der Malmedystr. für eine Aufnahme in den FNP zu prüfen.
Des Weiteren wird von Herrn Löwenstein nachgefragt, ob die Anträge von privaten Bauherren, die im Laufe der Zeit gestellt worden sind und die auf die Neuerstellung des FNP´s vertröstet worden sind, aufgenommen wurden. Herr Bleja bestätigt die Prüfung dieser Anträge, die nachher teilweise in den FNP mit eingeflossen sind.
Alle externen Anträge werden mit den Ergebnissen der Bürgeranhörung der Bezirksvertretung Hagen-Mitte zur Kenntnis gegeben.
Als allgemein schwierig wird das Studium der Vorlage von Herrn Klessa bewertet. Zudem vermisst er die Darstellung des Prüfungsergebnisses zum Vollsortimenter an der Haßleyer Str. Er geht jedoch davon aus, dass die größte Akzeptanz durch die Bürger für den Standort auf der Emster Seite bestünde. In diesem Zusammenhang bezweifelt auch er die Möglichkeit einer sinnvollen Bebauung des Dünningbruchs, da die Fläche feucht sei.
Frau Richter bittet ausdrücklich eventuelle Bedarfe an Neubebauung, insbesondere für den Bereich Dünningsbruch, konkret zu ermitteln. Herr Glaeser bestätigt hierzu Bedarf auch an Grundstücken von mehr als 1000 qm.
Auch Herr Grothe bestätigt, dass auch bei einer abnehmenden Einwohnerzahl die Menge der Haushalte ansteigt (1-2 Personen-Haushalte) und dadurch auch der Bedarf an Neubaugebieten mit der entsprechenden Infrastruktur und Lage begründet ist.
Herr Bleja verweist auf den Masterplan “Wohnen” in dem auch der Bevölkerungsentwicklung Rechnung getragen wird. Es wird Nachfrage und auch Leerstand möglich sein.
Auf Nachfrage bestätigt Herr Bleja, dass die Bürgeranhörung nach den Sommerferien stattfinden wird.
Herr Glaeser verliest einen geänderten Beschlussvorschlag und lässt darüber abstimmen.
Beschluss:
1. Die
Bezirksvertretung Hagen-Mitte nimmt das Stadtentwicklungskonzept für den
Stadtbezirk Mitte zur Kenntnis und beschließt dessen Vorstellung im Rahmen
einer Bürgerinformationsveranstaltung.
2
Die
Verwaltung wird beauftragt die Flächen
-
Kuhlerkamp
(Hofstelle Moll)
-
Bülowstr./Rosenstr.
-
Malmedystr.
als Wohngebiet zusätzlich im Rahmen der
Bürgeranhörung vorzustellen.
