14.06.2006 - 7.2 Baumaßnahmen "Offene Ganztagsschule 2006"Vorste...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 14.06.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB40 - Schule
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Fischbach erinnert daran, dass in dieser Angelegenheit durch
Beschluss der Bezirksvertretung die Hauptschule Hohenlimburg in der Reihenfolge
vor die Hauptschule Remberg gesetzt worden sei. Sie wolle nun von der
Verwaltung wissen, warum jetzt doch Remberg vor Hohenlimburg gestellt worden
sei.
Herr Dr. Schmidt erläutert, es seien zwei Genehmigungen erteilt worden,
und zwar für die Hauptschule Remberg und Dahl. Die Stadt Hagen habe nur
Vorschläge machen können, die Entscheidung liege aber bei der Bezirksregierung.
Wenn man diese Entscheidung in Bezug auf Dahl betrachte, könne man meinen, die
Bezirksregierung betrachte Dahl als einen Stadtteil mit besonderem sozialen
Brennpunkt. Es gebe für diese Entscheidungen keine Begründung, man habe nur
mitgeteilt bekommen, welche Schulen den Zuschlag erhalten hätten.
Frau Fischbach fragt, ob denn für die Hauptschule Hohenlimburg die
Möglichkeit bestehe, eventuell im Folgejahr berücksichtigt zu werden.
Herr Dr. Schmidt erwidert, laut Regierungserklärung sollen Schulen, die
dies wünschten, in den Ganztag überführt werden. Man könne dies für das nächste
Jahr beantragen, er wisse aber nicht, ob das Programm so fortgeführt werde.
Frau Heidemann teilt mit, der Ganztagsbetrieb an der Heideschule seit
2004 sei erfreulicherweise so gut angenommen worden, dass es in diesem Jahr
erforderlich geworden sei, eine 3. Gruppe einzurichten. Die Gebäudewirtschaft
werde dies in den Sommerferien schaffen, es werde dann ein zusätzlicher
Gruppenraum eingerichtet. Die vorhandene Küche werde auch daraufhin
ausgerichtet, 25 Kinder mehr zu versorgen. Zudem werde an dieser Schule das
Brandschutzkonzept verwirklicht, ein zweiter Fluchtweg werde eingerichtet. All
dies werde in den Sommerferien erledigt, so dass fristgerecht zum neuen
Schuljahr alles fertiggestellt sein werde.
Herr Dr. Schmidt verdeutlicht noch einmal, dass die Frage von Frau
Fischbach sich nicht auf die offene Ganztagsschule im Grundschulbereich bezogen
habe, sondern auf den Ganztag im Hauptschulbereich. Bei der OGS im
Grundschulbereich gebe es noch die 4. Phase, die sich auf das Jahr 2007/08
beziehe. Man habe ausgerechnet, dass man für den Gesamtausbau etwa 3 Millionen
Euro benötige, um die beantragten Maßnahmen umzusetzen. Der Eigenmittelanteil
liege bei etwa 2 Millionen Euro. Diese 2 Millionen seien in keinem
Haushaltsplan enthalten, daher gebe es voraussichtlich ein etwas abgespecktes
Programm, welches nach dem Sommer vorgestellt werde. Es gebe eindeutige
Hinweise vom Kämmerer, dass er zunächst nicht bereit sei, diese 2 Millionen Eigenmittel
zusätzlich bereitzustellen. Dies betreffe nicht das Programm Phase 3.
Herr Arnusch erkundigt sich nach der geplanten Nottreppe an der
Wesselbachschule.
Frau Heidemann erwidert, die Maßnahme sei zwar im Wirtschaftsplan
enthalten, jedoch liege die Baugenehmigung noch nicht vor. Der
Ausführungszeitraum betrage etwa drei Monate, weshalb die Maßnahme nicht in den
Ferien durchgeführt werden könne.
