11.05.2006 - 4.3 Verabschiedung des Haushalts / Finanzplanung / ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.3
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 11.05.2006
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 13:30
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Gesine Specht
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr
Schierau
weist darauf hin, dass die Beantwortung der Fragen aus der
Haushaltsplanberatung im Haupt- und Finanzausschuss am 27.04.2006 als
Tischvorlage ausliegt. Darüber hinaus liegt ein Papier aus, in dem die vom
Stadtentwicklungsausschuss und vom Sport- und Freizeitausschuss beschlossenen
Änderungen erfasst sind (Anlagen 1 und 2). Der Stadtentwicklungsausschuss
hat zum Thema "Skateranlagen" den Beschluss gefasst, sich in einer
der nächsten Sitzungen damit befassen zu wollen, so dass dies keine
Auswirkungen auf den zur Verabschiedung anstehenden Haushalt hat. Der Sport-
und Freizeitausschuss hat ebenfalls keinen Beschluss gefasst, der sich im
Haushalt 2006 wiederfinden muss.
Herr
Riechel teilt für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit, dass
die Fraktion in diesem Jahr dem Haushalt aus grundsätzlichen Erwägungen nicht
zustimmen wird. Die Begründung wird in der anschließenden Ratssitzung im Rahmen
der Haushaltsrede gegeben. Darüber hinaus fragt Herr Riechel nach der
Systematik der Übersicht über die Fehlbedarfsentwicklung, die ihm nicht ganz
plausibel geworden ist.
Herr
Schierau erklärt, dass das Vortragen des Altfehlbedarfs immer in
einem Zweijahresversatz erfolgt, da die Jahresrechnung immer zu Beginn des
Folgejahres aufgestellt wird, der neue Haushalt dann aber schon vom Rat
beschlossen ist. Dadurch kann die entsprechende Zahl dort nicht mehr eingepflegt
werden.
Herr
Röspel fragt erneut nach den Bußgeldern. Er möchte wissen, ob
er die Veränderungsliste dahingehend richtig interpretiert, dass hier in 2005
steigende Bußgeldzahlen zu verzeichnen sind.
Herr
Schierau erklärt, dass die Einnahmen in 2005 etwas höher
ausgefallen sind. Die Kämmerei hat daraufhin - unabhängig von den Ansätzen im
Haushaltsplan - eine Berechnung vorgenommen. Es wurde die laufende Ist-Einnahme
der Verwarnungs- und Bußgelder bis zum gestrigen Tag für dieses Jahr durch die 130
bisher verstrichenen Tage dieses Jahres geteilt und mit 365 Tagen
multipliziert. Geht man davon aus, dass sich hieraus eine realistische
Größenordnung ergibt, so sind die Ansätze zu niedrig gewählt worden. Bei den
Verwarnungsgelder könnten nach dieser Rechnung bis zu 400.000 mehr, bei den
Bußgelder könnten bis zu 800.000 mehr eingenommen werden. Da eine
entsprechende Meldung des Fachamtes jedoch nicht vorliegt, hat die Kämmerei
dies bei der Ist-Abwicklung nicht berücksichtigt.
Herr
Oberbürgermeister Demnitz ruft den Vermögens- und Verwaltungshaushalt
sowie das Investitionsprogramm auf und stellt die Frage, ob noch weitere
Wortmeldungen vorliegen.
Dies
ist nicht der Fall.
Beschluss:
Der
Rat der Stadt beschließt die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2006, das
Investitionsprogramm bis 2009 sowie das Haushaltssicherungskonzept 2006 unter
Berücksichtigung der 1. Veränderungsliste.
Die
Finanzplanung wird zur Kenntnis genommen.
Die
aktualisierte Haushaltssatzung 2006 sowie die Jahresdaten über das Volumen des
Investitionsprogrammes und die Finanzplanung werden der Niederschrift als
Anlage beigefügt.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
462,2 kB
|
|||
|
2
|
(wie Dokument)
|
36,3 kB
|
