20.06.2024 - 6.3 Schulentwicklungsplanung 2020 ff - Stand der Um...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Soddemann geht auf die Eckdaten der Vorlage ein. Die 10 Maßnahmen der Grundschulen laufen. Kopfschmerzen bereitet die Grundschule Goldberg, da durch die statischen Gegebenheiten keine Aufstockung auf dem WC-Trakt möglich ist, hier erfolgt jetzt eine weitere Prüfung, um eine Alternative schaffen zu können. Alle anderen Maßnahmen, die im Herbst 2023 vorgeschlagen wurden, wie etwa der Bau der Grundschule Södingstr., wo aktuell die Abbrucharbeiten laufen, seien im Plan. Die Beschlussvorbereitung für die zweite Grundschule, die zusätzlich gebaut werden soll, um weitere Entlastung im Gesamtsystem Grundschule zu bewirken, ist in der Vorbereitung und soll kurzfristig beschlossen werden. Es geht aktuell um den Standort, der sich in der Klärung befindet. Diese zwei neuen Maßnahmen wurden in der Vergangenheit zugesagt und befinden sich aktuell in der Bearbeitung. Ebenfalls in der Kooperation mit der HEG wurde eine Lösung für die beiden Pavillons gefunden.

 

Frau Soddemann weist weiterhin auf die Problematik des OGS Ausbaus hin.

 

Im Bereich der Sekundarstufe I sieht es leider noch nicht so gut aus. Das Marienhospital wird von einem Investor umgebaut, so dass die Stadt Hagen es dann übernehmen kann. Hier ist ein Ausbau für eine vierzügige Schule möglich. Dies schafft noch einmal zusätzlichen Raum. Es muss aktuell geklärt werden, wie die   schulorganisatorische Umsetzung sein wird. Nach dem Sommer kommt noch eine entsprechende Information.

 

Im Zuge der Gründung der 4. städtischen Gesamtschule sind die erforderlichen Schritte bezüglich des Umzugs der FESH erfolgt. Die Container an der Hauptschule Geschwister-Scholl stehen bereits, so dass der Umzug der Schule an den Hauptstandort erfolgen kann. Nach Freiziehen des Standorts Vorhalle kann die FESH mit den erforderlichen Renovierungsarbeiten beginnen, so dass das Schulzentrum Wehringhausen zum Schuljahr 2025/2026 von der FESH freigezogen werden kann.

 

Derzeit gibt es keine Sicherheit, dass das für den Umzug der Förderschule Friedrich von Bodelschwingh vorgesehene Gebäude, die August-Hermann Francke Schule in der Selbecke, zum Schuljahr 2028/2029 genutzt werden kann Aktuell wird eine Machbarkeitsstudie bzgl. der erforderlichen An- und Umbauten erstellt.

 

Frau Soddemann weist drauf hin, dass man auch für die Förderschulen neue Antworten und ein entsprechendes Konzept braucht, weil die Entwicklung der Schülerzahl an den Förderschulen deutlich über den Prognosen liegt.

 

Die bauliche Prüfung der Pestalozzi-Schule hat ergeben, dass der Standort nicht geeignet ist, um dort Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt „Emotionale und soziale Entwicklung“ zu unterrichten.

 

Herr Rudel bedankt sich für die Vorlage und bittet darum, an der Thematik weiterzuarbeiten und ähnliche Lösungen wie im Grundschulbereich aufzuzeigen. Förderschulen sind für die SPD Fraktion ein wichtiger Punkt, den man nicht aus den Augen verlieren darf.

 

Frau Graf weist darauf hin, dass es sehr unglücklich sei, dass die Pläne für die 4. Städtische Gesamtschule ins Stocken geraten. Sie geht mit Herrn Rudel konform, dass man die Förderschulen auf keinen Fall aus dem Blick verlieren darf, sondern ganz im Gegenteil, wenn die Schülerzahlen dort ansteigen, müsse man sie erst recht in den Fokus nehmen.

 

Frau Graf merkt an, dass sie gehört habe, dass es zum Thema 4. Gesamtschule bereits alternative Planungen für den Fall gebe, dass die Gründung nicht wie geplant zum Schuljahr 2025/2026 erfolgen kann.

 

Frau Soddemann teilt mit, dass aktuell verschiedene Varianten durchdacht würden. Sobald ein gesamter Plan vorliegt und alle Abhängigkeiten einzelner Maßnahmen geprüft sind, werde ein Gesamtvorschlag erarbeitet und der Politik vorgestellt.

Herr Walter erfragt bei Herrn Bihs die Möglichkeit des Baus von Eigenheimen am Dünnigsbruch. Herr Bihs erwidert, dass auf dieser Liegenschaft gebaut werden kann. Der Flächennutzungsplan sieht für diese Fläche eine Sondernutzung vor. Der Flächennutzungsplan müsse angepasst und einen Bebauungsplan erstellt werden.

 

Frau Graf bittet darum Ihre Frage und die Antwort, die sie bekommen hat, zu protokolieren. Sie stellt die Frage, ob der Neubau einer Förderschule am Dünningsbruch nicht sinnvoller sein könnte als der Bau einer 4. Gesamtschule. Durch den Neubau einer Förderschule könne man auch für die Goldbergschule Entlastung schaffen, die sich aktuell noch ein Gebäude mit der Gustav-Heinemann-Schule teilt. Die Raumsituation an diesen beiden Schulen sei sehr eng und so könnte man eine Win/Win-Situation schaffen und eine Grundschule indirekt entlasten.

 

Herr König sagt, dass man noch einmal in Ruhe diskutieren wird, was für Konsequenzen für die 4. Städtische Gesamtschule zu ziehen sind. Es gebe auch noch Überlegungen für das Ischeland-Gelände, wo aktuell 3-4 Varianten geprüft werden.

Herr König möchte wissen, wer für die Fortschreibung der Vorlage der Bauvorhaben zuständig ist. Er möchte, dass die Sanierung der Friedrich-Harkort Schule auch in die Liste aufgenommen wird, damit regelmäßig berichtet wird und Nachfragen gestellt werden können. Im Haushalt sei auch die Sanierung der Trinkwasseranlage der Käthe-Kollwitz-Schule eingeplant, auch der Stand dieser Maßnahme müsse über die Liste nachvollziehbar sein.

 

Herr König weist darauf hin, dass in der Vorlage steht, man habe kein Personal, die erforderlichen Maßnahmen an der Grundschule Hermann-Löns durchzuführen. Er weist deutlich darauf hin, dass man eine gesetzliche Aufgabe zu erfüllen hat.

 

Herr Hermann berichtet bezüglich der Goldbergschule von einem „Quickcheck“ im Jahre 2019, wo offeriert wurde, dass eine Aufstockung möglich sei. Es war damals nicht bekannt, dass es Veränderungen am Dach des Gebäudes gegeben habe. Aktuell werden alternative Lösungsmöglichkeiten geprüft.

 

Frau Soddemann nimmt Stellung zur Liste der Baumaßnahmen und teilt mit, dass die Maßnahme Trinkwassersanierung des Berufskollegs Käthe-Kollwitz bereits erfasst sei und die Sanierung der Grundschule Friedrich-Harkort noch aufgenommen werde.

 

Herr Simon fragt, ob man nach der Sommerpause einen Lösungsvorschlag für die 4. Städtische Gesamtschule erwarten kann?

 

Frau Soddemann erwidert, dass dies die aktuelle Planung sei und versucht wird, eine entsprechende Planung vorzulegen.

 

Die Liste der Baumaßnahmen wird zukünftig im Infrastruktur- und Bauausschuss behandelt. Herr Mechnich fragt, ob es dabei bleibt, dass Frau Pott oder ein anderer Mitarbeiter der Schulverwaltung am IBA teilnimmt. Frau Pott sagt dies zu.

 

Frau Pfefferer merkt in Bezug auf die Förderschulen an, dass die Entwicklung für sie nicht überraschend kommt und man die Thematik direkt hätte beleuchten müssen.

 

An der weiteren Diskussion beteiligten sich Herr Rudel und Frau Soddemann.

 

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Beschluss:

 

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

X

 Zur Kenntnis genommen

 

 

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Anlagen zur Vorlage