27.04.2006 - 6.14 Ausweitung der Schuldner- und Insolvenzberatung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.14
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 27.04.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:15
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Oberbürgermeister Demnitz weist auf den Beschluss des Sozialausschusses
hin. Hier wurde das Realisierungsdatum geändert und dadurch bedingt auch der in
Rede stehende Betrag angepasst.
Herr Sondermeyer möchte wissen, ob durch den hier zu fassenden
Beschluss der Bedarf gedeckt werden kann.
Herr Röspel ist der Ansicht, dass ein Prüfauftrag an die Verwaltung gegeben werden
könnte, sich mit der ARGE in Verbindung zu setzen um festzustellen, ob die
Möglichkeit der Finanzierbarkeit besteht.
Frau Machatschek teilt mit, dass der Sozialausschuss zunächst
zwei Stellen gefordert hat, weil sich dieser Bedarf anhand eines Vergleichs mit
anderen Städten herauskristallisiert hat. Es wurde dann jedoch vereinbart,
zunächst eine Stelle einzurichten. Diese soll so besetzt werden, dass an den
Stellen, wo die Arbeit dringend erforderlich ist, direkt angesetzt werden kann.
Ende des Jahres soll die Verwaltung einen Bericht abgeben und es soll für 2007
überlegt werden, ob eine Aufstockung erfolgt, da die Zahlen sehr bedenklich
waren. Durch Hartz IV sind viele Menschen in die Situation geraten, Schulden zu
haben. Schulden sind wiederum immer ein Hemmnis, wenn es um die Vermittlung der
Betroffenen in ein Arbeitsverhältnis geht, erläutert Frau Machatschek.
Herr Dr. Schmidt weist darauf hin, dass das SGB II im Bereich des
ALG II die Schuldnerberatung den Kommunen zuweist.
Beschluss:
1.
Die
Arbeiterwohlfahrt und das Diakonische Werk erhalten einen jährlichen Zuschuss
in Höhe von je 33.150 € zur Ausweitung des Angebots an
Schuldnerberatung um je 0,5 Stellen.
2.
Der
entsprechende Gesamtbetrag in Höhe von 66.300 € ist ab 2007 jährlich
bereitzustellen. Für 2006 ist anteilig ein Betrag in Höhe von 38.675 €
in der Veränderungsliste zu berücksichtigen, um eine Ausweitung der
Hilfeangebote zur Schuldnerberatung zum 01.06.2006 zu realisieren.
3.
Die
Verwaltung wird beauftragt, im Herbst 2006 einen Bericht zur Entwicklung des
Hilfebedarfs in der Schuldnerberatung vorzulegen. Sofern eine weitere Ausweitung des
Hilfeangebotes erforderlich ist, wird 2007 eine entsprechende Stelle bei der
Stadt im Stellenplan berücksichtigt.
