30.01.2024 - 4.1 Abwasserbeseitigungskonzept der Stadt Hagen für...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Kiesewetter vom WBH stellt das Abwasserbeseitigungskonzept und Niederschlagsbeseitigungskonzept anhand der Präsentation (Anlage 2) vor. Als große zukünftige Kanalbaumaßnahme kündigt er den Bau des Verbindungssammlers von der Kläranlage Fley über Kläranlage Boele bis zur Kläranlage Vorhalle an. Auch die Anpassung an die Folgen des Klimawandels durch Überflutungsvorsorge würden sich als neuer großer interdisziplinärer Aufgabenschwerpunkt darstellen. Frau Selter dankt Herrn Kiesewetter für den aufschlussreichen Vortrag.

 

Frau Raschke bittet den WBH um eine Vorstellung der neuen Maßnahmen zur Überflutungsvorsorge. Auf ihre Rückfrage nach der Aktualität der dargestellten Überschwemmungsgebiete des HQ 100 und HQ extrem erklärt Herr Fitz vom WBH, dass es sich noch um die alten Überschwemmungsgebiete handle. Die Ergebnisse der Neuberechnung lägen bei der Erstellung des Konzepts noch nicht vor.

 

Herr Bühren fragt, ob der Harkortsee nicht zu stark hydraulisch belastet würde, wenn der Verbindungssammler bis zur Kläranlage Vorhalle gebaut würde und die Einleitungen in den Hengsteysee entfielen. Weiterhin fragt er nach, ob in Hagen auch Sensoren für die Erfassung der Niederschlagsmengen vor allem bei Starkregenereignissen zum Einsatz kommen. Herr Kiesewetter antwortet, dass die ganz normale Vorentlastung vor der Kläranlage Vorhalle auch weiterhin stattfinden würden. Herr Fitz stellt das Projekt in Zusammenarbeit mit der unteren Wasserbehörde vor, mittels Sensorik Prognose für drohende Hochwasser zu erstellen. Herr Fitz bietet an, dem Naturschutzbeirat entsprechende ermittelten Daten vorzustellen.

 

Frau Tommack fragt nach dem Unterschied zwischen dem Abwasserbehandlungskonzept des WBH und dem der Stadt Hagen. Sie fragt nach weiteren Maßnahmen zur Rückhaltung des Niederschlagswassers. Herr Fitz beantwortet die erste Frage, der WBH betreibe rechtlich das öffentliche Netz und die Stadt Hagen besitze noch ihr eigenes Kanalnetz für die Straßenentwässerung, das sie selber finanziere und nicht über die Abwassergebühr.

 

Frau Stiller-Ludwig lobt das vorgestellte Abwasserkonzept als gelungen. Auch sie bittet um einen eigenen Tagesordnungspunkt in einer der kommenden Sitzung zur Vorstellung der Maßnahmen einer Schwammstadt. Herr Fitz sagt zu, in der nächsten Sitzung das Förderprogramm KRiS (Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft) und die Baumrigolen in einem Vortrag vorzustellen.

 

Zur Anfrage von Frau Selter über das Aufreißen des Rad- und Fußweges an der Regenwasserbehandlungsanlage Hengstey im Zuge der Errichtung des Verbindungssammlers erläutert Herr Fitz, der WBH stehe im intensiven Austausch mit allen betroffenen Stellen zur bestmöglichsten Abwicklung der Baumaßnahmen.

 

Auf die Anfrage von Frau Kuschel-Eisermann bzgl. Entwässerung der Straße Klippchen antwortet Herr Fitz, der WBH habe einen Lösungsvorschlag erarbeitet, der zeitnah umgesetzt und kontrolliert werde.

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Beschluss:

 

Der Naturschutzbeirat empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, folgenden Beschluss zu fassen:

 

Der Rat stimmt dem Abwasserbeseitigungskonzept der Stadt Hagen für die Jahre 2025 - 2030 zu.

 

Der Beschluss wird sofort umgesetzt.

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Abstimmungsergebnis:

 

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

14

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

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Anlagen