26.04.2006 - 6.8 Krematorium Hagen

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Zillner vom Fachbereich Grünanlagen und Straßenbetrieb erklärt zunächst, dass aufgrund der Entscheidung der Finanzbehörde, auch kommunalbetriebene Krematorien als Betriebe gewerblicher Art zu sehen sind und damit entprechend steuerpflichtig werden.

 

Aufgrund der Konkurrenzsituation zu den Krematorien in Hamm, Werl und Lüdenscheid seien seitens der Verwaltung Überlegungen angestrengt worden, in welcher Form das hiesige Krematorium nunmehr wirtschaftlich betrieben werden könne.

Bei einer derzeitigen Auslastung von ca. 3000 Verbrennungen pro Jahr, ist von einer Annäherung an den kritischen Wert von 2200 Verbrennungen keinesfalls auszugehen.

 

Zudem seien bereits in der Vergangenheit durch personelle Veränderungen Kosten gesenkt worden, um auf dem Markt konkurrenzfähig zu bleiben.

 

Sobald die notwendigen Modernisierungsarbeiten durchgeführt wurden, können weitere Kosteneinsparungen geltend gemacht werden, welche sich dann auf die Einäscherungs-

gebühren auswirken werden. Dies wird insbesondere den personellen Bereich als auch den Bereich der laufenden Unterhaltung betreffen.

Darüber hinaus werde vorgeschlagen, den Betrieb gewerblicher Art in der Regie der Stadt Hagen weiterzuführen, sodass der Gewinn im vollen Umfang der Stadt Hagen und damit den Bürgern zur Verfügung stehe.

 

Herr Wölm bedankt sich bei Herr Zillner und eröffnet die Diskussion.

 

Herr Springiewicz zweifelt aufgrund der Schätzungen in der Vorlage an einer kosten-

deckenden Führung des Krematoriums durch die Stadt Hagen.

 

Andererseits wird die Meinung vertreten, dass sowohl aufgrund der Einrichtung “Ruhe Forst” als auch die allgemeine Tendenz zur Verbrennung bei der Auswahl der Bestattungen, die Zahl der Kremierungen ansteigen werde.

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Beschluss:

 

Die Weiterführung des Krematoriums als Betrieb gewerblicher Art in Eigenregie des Fachbereichs Grünanlagen und Straßenbetrieb sowie der Neubau einer Ofenlinie einschließlich Abgasreinigung und –kühlung werden beschlossen. Die Verwaltung wird beauftragt, die notwendigen Maßnahmen einzuleiten.

 

Die Weiterführung des Krematoriums als Betrieb gewerblicher Art in Eigenregie des Fachbereichs Grünanlagen und Straßenbetrieb erfolgt sofort. Mit dem Neubau einer Ofenlinie einschließlich Abgasreinigung und –kühlung soll am 22.05.2006 begonnen werden.

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Mit Mehrheit beschlossen

 

Dafür:

 11

Dagegen:

 1

Enthaltungen:

 0

 

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