27.04.2004 - 3 Vorschlag zur Tagesordnung der CDU-Fraktion gem...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 27.04.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Martin Schaefer
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Für Herrn Gerbersmann geht es nicht nur um neue Gebietsausweisungen, sondern auch um ein Konzept, wie man möglichen Neubürgern den Umzug nach Hagen schmackhaft machen könnte. Er äußert sein Befremden über die negative Presseberichterstattung der letzten Woche auch in der überregionalen Presse und Fernsehen über die sterbende Stadt Hagen. Er sei demgegenüber der Auffassung, dass die Meinung der Hagener über ihre Stadt lange nicht so negativ sei wie sie gemacht würde.
Herr Schädel macht anhand einiger
Zahlen und Fakten deutlich, was von seiten der Politik und der Verwaltung in
der vergangenen Jahren im Hinblick auf die Abwanderung getan worden sei.
Herr Thormählen hält die negative
Darstellung Hagens für sehr bedauerlich. Man sollte sich vor Augen führen, wie
es wohl in Zukunft aussehen könnte. Er stellt die Frage, was mit den zwangsläufigen Leerständen geschehen
solle und weist in dem Zusammenhang auch auf die vielen leerstehenden Wohnungen
hin.
Herr Dr. Schmidt plädiert dafür, ein
konzeptionelle Vorgehen in den Vordergrund zu stellen. Es müsse realistisch an
dem Image Hagens gearbeitet werden. Dies gelte auch für die Zahlen.
Herr Dr. Ramrath hält heute den
damaligen Auftrag an die Verwaltung heute für zu global. Daher sollte der
damalige Beschluss nochmals überprüft werden. Auch sei es der Mühe wert zu
untersuchen, warum teilweise die angebotenen Baugebiete nicht umgesetzt würden.
Evtl könnte auch eine Überplanung gemäß den Bedürfnissen am Markt hilfreich sein. Auch die Wirtschaftlichkeit
sollte stärker berücksichtigt werden. Die Wirtschaftsförderung sollte eine
Rolle spielen, weil diese den Entwicklungen hinter her hinke.
Für Herr Meier stellt die Umsetzung
das Problem dar. Schwerpunkte würden im Innenstadtbereich gesetzt aber nicht in
Eilpe oder Wehringhausen. Positive Aspekte hätten sich durch Konzepte wie für
Eckesey oder Vorhalle ergeben. Die Verwaltung sollte diese Konzepte
übergreifend erarbeiten. Er erinnere auch an die Fortführung der Wohnungspolitischen
Gespräche.
Herr Asbeck weist daruaf hin, dass
auch in den Stadtbezirken viel getan worden sei.
Frau Grebe möchte nach Außen bewußt
machen, dass man auf einem guten Weg sei und nicht Unsicherheit
verbreiten.
