26.04.2006 - 6.2 Verkehr Delsterner Straße - mdl. Sachstandsberi...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 26.04.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 31 Zentrales Bürgeramt
- Bearbeitung:
- Frank Bleicker
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Reike vom Amt für öffentliche Sicherheit, Verkehr und
Personenstandswesen
bezieht sich ausführlich auf die zur Prüfung in Auftrag gegebenen
Möglichkeiten der
Bezirksvertretung Eilpe/Dahl, bezüglich der Delsterner Strasse.
Das Aufstellen einer Blitzanlage vor der Astrid-Lindgren-Schule würde
Kosten in Höhe von etwa 32.000 Euro verursachen.
Aufgrund der Befürchtungen, dass dort zu schnell gefahren wird, wurde
sowohl durch die Stadt Hagen selbst, als auch durch die Polizei mobile
Blitzanlagemessungen
durchgeführt, sodass bereits dadurch ein gewisser
Verkehrssicherheitsaspekt eingetreten sei.
Zudem wurden erstmalig sogenannte zwei Ein-Euro-Jobber mit dem
Geschwindigkeitsanzeigegerät eingesetzt.
Eine eventuelle Verlängerung der 30km/h Geschwindikgeitsbegrenzung sei
zwar ohne weiteres möglich. Eine Nachfrage nach der Unfalllage bei der Polizei
habe jedoch ergeben, dass die Unfallhäufigkeit innerhalb des gesamten
Streckenverlaufes völlig unauffällig ist.
Demzufolge wäre eine Ausdehnung der 30km/h-Zone an dieser Stelle unnötig.
Die Einrichtung einer
Tempo-30-Zone sei zunächst ausführlich
mit der Planungsverwaltung abzustimmen. Sollte dies als Maßnahme beschlossen
werden, so sei in
diesem Zusammenhang das
Aufbringen eines zusätzlichen Zebrastreifens gesetzlich ausgeschlossen.
Darüberhinaus würde ein
Fussgängerüberweg erhebliche Baumaßnahmen erfordern.
Das hänge mit der
gesetzlichen Forderung zusammen, dass zwischen den Fussgängern und den
Straßenverkehrsteilnehmern eine Sichtbeziehung bestehen muss. Dies wäre
aufgrund der jetzigen Situation, dass quer zur Fahrbahn Parkplätze vorhanden
sind, nicht gegeben und müsse erneut geschaffen werden.
Zuletzt sollte überprüft
werden, ob die Möglichkeit bestünde, die Delsterner Straße so abzubinden, dass
eine Durchfahrt nur für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) als auch für
die Feuerwehr erlaubt sei.
Eine Konsequenz daraus sei
eine erhebliche Verschiebung des Verkehrs über den Staplack. Weiterhin würde
dies zusätzlich für die Polizei bedeuten, eine stetige Überwachung des
fließenden Verkehrs an dieser Stelle zu gewährleisten, was eher einer “Bewachung”
gleichkäme. Auch dies sei nicht durch die Polizei leistbar.
Herr Reike bittet aus
diesen Gründen die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl die Verwaltung zu beauftragen,
an dortiger Stelle eine Verkehrszählung durchführen zu lassen.
Damit würde zunächst die
dortige Verkehrsstärke festgestellt. Mit diesem Ergebnis könne dann bestimmt
werden, ob für die Delsterner Straße zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen
getroffen werden sollten.
Herr Wölm bittet darum, den
Sachstandsbericht in Schriftform erhalten zu können.
An der anschließenden
Diskussion beteiligten sich Frau Ellner, die Herren Neuhaus, Springiewicz, Dr.
Lemme , Wölm, Priester, Schulz (REP) und von der Verwaltung Herr Reike.
Herr Neuhaus bittet Herrn
Reike entsprechende Überlegungen anzustreben bezüglich des von der Autobahn
kommenden Schwerlastverkehres. Würde dieser Richtung
Wippermann umgeleitet, sei
der untere Bereich der Delsterner Straße zusätzlich
entlastet.
Betreffend der angedachten
Verkehrszählung sind Herr Neuhaus als auch Herr
Dr. Lemme der Auffassung,
dass diese, aufgrund der ausreichenden Ausführungen
des mündlichen
Sachstandsberichtes, überflüssig sei.
Es wird auch die Meinung
vertreten, dass eine Verkehrszählung aus Gründen der Faktensammlung als
möglichen Beweis den Bürgern und Bürgerinnen, vor allen den dortigen Anliegern,
vorlegen zu können.
Darüber hinaus sagt Herr
Reike für diesen Bereich zu, zusätzlich zur Verkehrszählung,
Geschwindigkeitsmessungen durchführen zu lassen, sodass auch bezüglich der gefahrenen
Geschwindigkeiten, Zahlenmaterial vorliegen wird.
Herr Wölm lässt über den
Vorschlag zur Durchführung einer Verkehrszählung an der Delsterner Strasse
abstimmen:
