18.10.2023 - 4.1 Anfrage der Fraktion Hagen Aktivhier: Konzept B...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Mi., 18.10.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Anfrage
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Bearbeitung:
- Bianca Loock
Wortprotokoll
Herr Quardt fragt die Antragstellerin, Frau Masuch, ob Sie einen Wortbeitrag zu dem Konzept Bahnhofsvorplatz und Wochenmarkt leisten möchte. Sie verneint dies und wünscht sich eher eine Diskussion, sobald ihre Fragen beantwortet wurden.
Herr Lichtenberg möchte auf diese Fragen direkt antworten. Zur ersten Frage allerdings gibt er an, keine Ausführungen tätigen zu können, da er nicht Veranstalter und daher auch nicht Ansprechpartner sei. Generell zum Thema Wochenmärkte sei zu sagen, dass die Marktmeister auf eine Vielfalt der anzubietenden Waren achten. Zunehmend gibt es hier allerdings Probleme bei der Händlerakquise. Bezüglich des Marktes auf der Springe ist das Interesse der Händler eher rückläufig. Entgegen dazu ist aus Sicht der Marktverwaltung der Markt auf dem Bahnhofsvorplatz ein absolutes Erfolgsmodell. Bezüglich der Fragen zu den angebotenen Waren führt er aus, dass diese in der Marktsatzung klar definiert werden. Hierzu zählen zum Beispiel Obst, Gemüse, Textilien usw. Auch wenn einem das Angebot auf dem Bahnhofsvorplatz nicht wertig genug erscheinen mag, ist jedoch zu bedenken, dass die Nachfrage da ist und aus wirtschaftlicher Sicht der Markt Gebühren generiert. Diese Gebühren konnten stadtweit zehn Jahre durch eine ausgewogene Auslastung konstant gehalten werden und ermöglichen den Erhalt auch kleinerer, wenig lukrativerer Wochenmarktstandorte. Fakt bleibt, dass Händler bzw. Waren aufgenommen wurden, die weniger ins Bild passten, dafür aber hochwertigere, etablierte Händler weiter ihre Waren zu den konstanten Gebühren anbieten könnten. Höherwertige Marktstände, sowie noch nicht vertretene Händlerware wird selbstverständlich zulasten überzähliger Textilhändler ausgetauscht. Bezüglich der Nachfrage, ob es einen Platz für Stände mit wechselnden Angeboten wie z.B. Fahrradcheck, Repair, Nachbarschaftshilfe etc. gäbe, erklärt Herr Lichtenberg, dass dies möglich ist.
Frau Masuch fragt, ob zukünftig trotz hoher Händlerauslastung Einrichtungen, wie vorab erklärt, gratis ihren Platz auf dem Markt finden könnten.
Herr Lichtenberg verdeutlicht noch einmal, dass die Wirtschaftlichkeit und Dauerhaftigkeit Vorrang hat. Einmalige Präsentationen sollte allerdings nach Rücksprache ebenfalls möglich sein, gerade wenn sie ehrenamtlich erfolgten
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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93,1 kB
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