31.08.2023 - 7.4 Herstellung einer Radwegeverbindung zwischen Fu...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Herr König rügt die Unverhältnismäßigkeit der Kosten in Höhe von 380.000,00 €. Er bittet um Prüfung von Alternativen. Möglich ist z. B. die Durchquerung des Funkeparks und bittet eine 1. Lesung zur überdenken.

Frau Masuch hingegen kennt den Weg eher als Fußwegeverbindung. Daher plädiert sie eine Schieberille nur an einer Seite zu installieren, damit das Geländer für Fußgänger zumindest an einer Seite weiterhin gut erreichbar bleibt. Sie gibt neben der Problematik der Verschmutzung von Schieberillen auch zu Bedenken, dass Kinderwagen dort nicht unterstützt werden und empfindet auch die Kosten für die Brückengeländer-Erneuerung als zu hoch. Zudem bleibt Ihrer Meinung nach, der Tunnel ein Angstraum. Sie fragt an, ob es hierfür neue Planungen gibt?

Frau Freund begrüßt die Vorlage ausdrücklich, da diese bereits im Vorjahr nach einem Prüfauftrag einstimmig beschlossen wurde. Es wird auch jetzt schon auf der Brücke Fahrrad gefahren bzw. geschoben. Die Alternative durch den Funkepark ist zu Anfang gut, doch diese mündet auf dem viel befahrenen Märkischen Ring. Auch der Fußweg vorbei am Ricarda-Huch-Gymnasium ist extrem schmal und steil und endet an Treppenstufen. Auch Frau Masuch verweist auf die Problematik mit den Kinderwagen.

Herr Meier hält eine Schieberille für suboptimal, da diese den Laufbereich sowie die Erreichbarkeit des Handlaufes einschränkt. Ebenso erwähnt auch er die Probleme für Kinderwagen und bittet eine Alternative zu überdenken. Auch ihm sind die Folgekosten für das Brückengeländer zu hoch. Er regt an, dieses Projekt nicht weiterzuverfolgen.

Herr Junge bemerkt zwar, dass der getroffene Beschluss dagegensteht, allerdings hält auch er die Lösung für suboptimal und spricht sich für eine 1. Lesung aus. 

Herr Panzer möchte weiter für eine Fahrradstadt Hagen werben und wünscht sich diese neue Verbindungsmöglichkeit. Die bisherigen Alternativen sind über einen Kilometer länger. Es muss für Berufstätige in Netzen gedacht werden. Er hält die Kosten für das Brückengeländer nicht für zu hoch und bittet, dem Vorschlag zuzustimmen.

Herr Quardt verweist hier auf die Folgekosten.

Herr Keune fragt an, ob es möglich wäre, die Brücke für Radfahrer zu sperren. Diese müssten die Räder schieben, sodass hierdurch vielleicht auf die Erhöhung des Geländers verzichtet werden könnte.

Frau Masuch empfiehlt als Lösung nur für den Aufgang eine Schiebehilfe zu installieren, damit zumindest ein Geländer erreichbar bleibt.

Herr König entgegnet, dass weder ein Schild „Radfahrer absteigen“ noch eine einseitige Schieberille etwas bringen würde. Gegebenenfalls existiert noch ein Weg hinter dem Arbeitsamt. Er empfindet den Kostenaufwand als zu hoch und ist ebenfalls für eine 1. Lesung. 

Frau Freund verweist auf das bereits bestehende Schild an der Brücke „Nur für Fußgänger freigegeben“. Dieses wird allerdings durch Radfahrer ignoriert.

Herr Quardt hält den Antrag auf 1. Lesung für sinnvoll und wünscht sich für die nächste Sitzung einen Vertreter aus dem Fachbereich.

Herr Panzer bittet um die Prüfung des Vorschlages von Herrn Keune bezüglich des Schildes „Radfahrer absteigen“ und auch die versicherungstechnischen Fragen.

 

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Beschluss:

Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte beschließt, unter Vorbehalt des Beschlusses des Rates über die angemeldeten Maßnahmen im Doppelhaushalt 2024/2025, die Einrichtung einer Schiebehilfe für Fahrräder an der Treppenanlage Funckestraße sowie die Neuinstallation eines Geländers des Brückenbauwerks zur Freigabe des Radverkehrs.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

X

Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte berät den Tagesordnungspunkt einstimmig in 1. Lesung und vertagt den Beratungsgegenstand.

 

 

 

 

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