14.06.2023 - 5.4 Jahresberichte Freie Kulturzentren 2022
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.4
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 14.06.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB49 - Museen und Archive
- Bearbeitung:
- Astrid Jakobs
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Frau Jakobs leitet in diesen Tagesordnungspunkt anhand der Vorlage ein. In diesem Jahr werde sich das Allerwelthaus ausführlicher dem Kultur- und Weiterbildungsausschuss präsentieren. Dazu übergibt Frau Jakobs das Wort an Frau Stenz.
Frau Stenz berichtet von den letzten 2 Jahren, die durch Krisen geführt hätten und das Kulturzentrum schwer belastet hätten. Nicht nur Corona habe die Arbeit im Allerwelthaus belastet. Das Allerwelthaus im Dr. Ferdinand-David-Park sei ebenfalls durch das Hochwasser schwer beschädigt worden, so dass die Räumlichkeiten nicht mehr nutzbar gewesen seien. Ende November 2022 seien das Café Mundial und der Allerweltladen wieder eröffnet worden.
Frau Stenz erläutert die Möglichkeit der mobilen Kultureinrichtung „on Tour“.
Es seien dem Allerwelthaus Ausweichräumlichkeiten zur Verfügung gestellt worden, sodass die Kulturarbeit weitergehen konnte.
Herr Walter begrüßt die weiteren Vertreter der anderen Kulturzentren, die heute anwesend sind. Er gibt die Möglichkeit, Fragen an die Vertreter zu stellen.
Herr Schuh meldet sich zu Wort und hat Fragen zum Werkhof. Er möchte wissen, warum auf dem Briefkopf „Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Werkhof gem. GmbH“ stehe. Soweit Herrn Schuh bekannt sei, bestehe eine Trennung seit 1998 zwischen dem Kulturzentrum Werkhof und der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft.
Des Weiteren hat er eine Frage zu dem im Sachbericht ausgewiesenen Punkt Vermietungen. Im Sachbericht stehe, dass Defizite im Kulturbereich mit Einnahmen aus Vermietungen ausgeglichen werden könnten. Herr Schuh möchte wissen, um welche Vermietungen es sich handele, um welche Gebäude und ob davon auszugehen sei, dass mit den zukünftigen Einnahmen auch im nächsten Jahr zu rechnen sei.
Ebenso möchte Herr Schuh wissen, ob sich die Streaming-Angebote lohnen würden oder ob sich diese Angebote vielleicht doch auf die Eintrittseinnahmen auswirken würden. Herr Schuh fragt weiterhin, ob der Werkhof nicht davon ausgehe, dass weniger Zuschauer kommen würden.
Herr Bach vom Werkhof nimmt dazu Stellung und beantwortet die Fragen.
Er teilt zur ersten Frage mit, dass der Name „Werkhof“ erhalten geblieben sei, da auch in der Satzung der Name Werkhof und Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Werkhof gem. GmbH festgeschrieben sei.
Zur zweiten Frage kann Herr Bach mitteilen, dass es sich um Vermietungen der Fabrikgebäude in der Obernahmer von der Spedition Hermesmann handele. Die Verträge seien langfristig geschlossen worden, sodass die daraus resultierenden Einnahmen zur Deckung weiterhin zur Verfügung stünden. Durch das Hochwasser und die damit verbundene Überschwemmung in der Obernahmer habe der Werkhof e.V. große Probleme bekommen, die finanziell auszugleichen gewesen wären.
Die letzte Frage zum Thema Streaming kann Herr Bach dahingehend beantworten, dass Streaming heutzutage ein wichtiges Angebot sei und viele diese Dienste in Anspruch nehmen würden. Damit erreiche man ein breiteres Publikum und schüfe Anreize.
Anlagen zur Vorlage
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