07.03.2023 - 11.2 Biologische Station UMWELTZENTRUM Hagen e. V. h...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 11.2
- Sitzung:
-
Sitzung des Naturschutzbeirats
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Di., 07.03.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Kai Gockel
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Berichterstatter Herr Blauscheck.
Neben der allgemeinen Vorstellung der verschiedenen Arbeitsbereiche thematisiert Herr Blauscheck im Besonderen die Amphibien im Naturschutzgebiet Kaisbergaue. Aufgrund des hohen Besatzes an Amphibien ist beim damaligen Ausbau der Zufahrtstraße zur Kläranlage ein Amphibienleitsystem eingebaut worden. Über 26.000 Tiere wurden im Rahmen einer Kartierung im Jahr 2006 gezählt. In den letzten 15 Jahren konnte ein Rückgang um ca. 90 % festgestellt werden. In diesem Jahr erfolge wiederum ein Gesamtzählung des dortigen Amphibienbestandes. Das sei die aufwändigste Maßnahme im Arbeits- und Maßnahmenpaket, man verspreche sich aber, Informationen über den starken Rückgang der Amphibienbestände zu erhalten.
Auf Nachfrage von Frau Tommack bzgl. des Wasserbüffelprojektes im Naturschutzgebiet Ruhraue Syburg erläutert Herr Blauscheck, dass die sonst schwierigere Pflege der Feuchtbereiche effektiver mit Wasserbüffeln gestaltet werden solle. Ein Förderantrag nach ELER bei der Bezirksregierung in Arnsberg sei geplant. Das Projekt sei aber das schwierigste im diesjährigen Arbeits- und Maßnahmenpaket. Herr Gockel ergänzt und stellt als weitere geplante Fördermaßnahme die Sicherung des Wasserstandes in den Blänken und im Westhofener Bach vor.
Herr Dr. Rosenbaum-Mertens regt an, die geplante Änderung des Ruhrverbandsgesetzes mit Absenkung des Mindestabfluss am Pegel Villigst bedingt durch die Trockenheit bei den weiteren Planungen zu berücksichtigen. Herr Gockel erläutert, dies würde geschehen. Die Reparatur der Wehranlage des Hengsteysees mit Ablassen des Hengsteysees führte zur Trockenlegung der Blänken, deren Wasserstand daraufhin mit Sandsäcken gestützt wurden. Der Ruhrverband hat daraufhin an den Blänken Pegel gesetzt. Es konnte festgestellt werden, dass die Blänken mit dem Stauziel des Hengsteysees korrespondieren und damit unabhängig von der Abflussmenge in der Ruhr sind. Im Rahmen des geplanten Projektes werde erstmal die Erstellung einer wasserrechtlichen Genehmigung mit hydraulischer Planung beantragt; die praktische Durchführung der Maßnahmen folge dann.
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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89,3 kB
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