09.03.2023 - 4.1 Vorschlag der SPD-Fraktionhier: Dem Personalman...

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Wortprotokoll

Herr Borchert stellt fest, dass laut Verwaltung kein Problem in den Personalzahlen bestehen. Das kollidiert jedoch stark mit den vorhandene Vakanzen die auch im Personalbericht dargestellt werden. Er fragt, ob die Verwaltung noch langfristig handlungsfähig ist, wenn sich hieran nichts ändert. Ferner führt er zur sinnvollen Verwendung von Social Recruiting aus. Bezogen auf die Vakanzen zeigt er sich irritiert, wieso die Verwaltung bezüglich der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der allgemeinen Verwaltung – laut Vorlage – keine Sorgen bei der Besetzung hat. Insgesamt stellt er fest, dass die Verwaltung in den Ausschüssen regelmäßig zurückspiegelt, was aufgrund von Personalmangel nicht umgesetzt werden kann. Das hält er langfristig für problematisch.

 

Herr Oberbürgermeister Schulz verdeutlicht, dass die Vorlage nüchtern darstellt, dass das Problem des Fachkräftemangels natürlich im öffentlichen Dienst und auch bei der Stadt Hagen deutlich spürbar ist. Selbstverständlich wird es in den nächsten Jahren auch um die Arbeitgeberattraktivität gehen. Die Problemlagen sind in der Vorlage genau beschrieben.

 

Herr Keßen bittet auch weiterhin um Einmischung der Politik, da das Problem nur gemeinsam gelöst werden kann. Die Verwaltung, die Politik, der Betriebsrat, die Gewerkschaften und auch die Lokalpresse sollten gemeinsam ein Interesse daran haben, die Stadt Hagen als attraktive Arbeitgeberin darzustellen.

Der endgültige Personalbericht 2022 wird bald veröffentlicht. Demnach hat die Stadt Hagen derzeit etwa 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Davon konnten mehr als 300 im letzten Jahr zusätzlich eingestellt werden, die sich sicherlich nicht aufgrund der fehlenden Attraktivität bei der Stadt Hagen beworben haben. Die Verwaltung ist in vielen Bereichen aktiv unterwegs. Gerade im Ausbildungsbereich bestehen die wenigsten Probleme, sodass es immer noch jedes Jahr gelingt, alle Ausbildungsstellen adäquat zu besetzen.

Er stimmt durchaus zu, dass es in den Bereichen IT, Technik und Sozialarbeit erhebliche Problemstellungen gibt, zu denen die Verwaltung versucht mit entsprechenden Maßnahmen zu agieren. Für weitere Hinweise und andere Bewertungen ist er offen und bekräftigt abschließend, dass alle gemeinsam verdeutlichen müssen, dass die Stadt Hagen als Arbeitgeberin besser ist, als ihr Ruf.

 

Herr Borchert widerspricht der These, dass es auch Aufgabe der örtlichen Presse ist, die Verwaltung als attraktive Arbeitgeberin darzustellen. Er begrüßt die Ausbildungszahlen ausdrücklich. Dennoch wird gerade die SPD-Fraktion weiterhin beim Personalmangel nachhaken. Er zitiert aus der Vorlage, dass sich die Verwaltung bei der Personalgewinnung wenig Sorgen mache und die Akquise erfolgreich verläuft.

 

Herr Oberbürgermeister Schulz erklärt, dass sich das auf die Bereiche der allgemeinen Verwaltung bezieht. Der angesprochene Fachkräftemangel liegt im Kern in den Bereichen IT, Technik und Sozialarbeit.

 

Herr Schmidt lenkt den Blick auf die Bewerberinnen und Bewerber, die nicht mit modernen, sondern mit traditionellen Methoden zur Personalgewinnung angesprochen werden können. Er verdeutlicht dies an einem ihm geschilderten Einzelfall.

 

Herr Oberbürgermeister Schulz entgegnet, dass die Stadt Hagen bezüglich der Einstellungstermine, der Rückmeldungen und der Tests alles genau im Blick hat und bemüht ist, immer einen Schritt schneller zu sein als andere. Zu dem Einzelfall kann er keine Auskunft treffen.

 

Herr Klepper hält die Ausführungen der Verwaltung für bemerkenswert und versteht daher die Kritik nicht. Den Weg den die Verwaltung einschlägt, hält er für unterstützenswert.

 

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Beschluss:

 

Die Verwaltung stellt dar,

 

1. welche Wege bei der Personalgewinnung gentutz werden.

 

2. welche Planungen für Innovationen in der Personalgewinnung zukünftig verfolgt werden.

 

3. wie sie eine Besetzung offener Stellen realistisch mit den aktuellen Methoden gewährleisten möchte.

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Abstimmungsergebnis:

 

 X

 Ohne Beschlussfassung

 

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Anlagen zur Vorlage