08.03.2023 - 6.2 Schulentwicklungsplanung 2020 ff Grundschule He...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.2
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 08.03.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Horst Hermann
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Soddemann weist darauf hin, dass die Details in der Vorlage beschrieben seien.
Diese Vorlage werde heute im Jugendhilfeausschuss beraten, weil man in die Kombination mit einer Großtagespflege gehe. Aus dem Grund werbe man auch dafür, weil es damit eine Chance gebe, in dieser Konstellation gemeinsam zu agieren. Die Umplanung für die Schule hätte diese Möglichkeiten eröffnet. Es habe gemeinsame produktive Gespräche mit den beiden zuständigen Fachbereichen 55 und 48 gegeben. Auf diesem Weg seien diese Varianten zustandegekommen. Im Sinne der Schule schlage man die gewählte Variante vor. Es sei wichtig gewesen, dass gerade diese Großtagespflege mit integriert werde. Die Kinder- und Jugendarbeit, die ohnehin auf dem Schulhof stattfinde, könne damit noch einmal intensiviert werden und bekomme andere Mögllichkeiten. Daher werbe man hier auch um die Zustimmung der Mitglieder des Jugendhilfeausschusses, weil es ein gemeinsamer Bildungsansatz sei, den man zwischen beiden Bereichen besser gestalten könne.
Frau Köppen fragt, ob es Auswirkungen auf den Verlauf der Maßnahmen habe. Man erlebe derzeit, dass immer mal wieder Pläne verändert würden. Könne man das in der gegebenen Zeitschiene realisieren?
Frau Soddemann erklärt, dass man nach ihrem Kenntnisstand mit der Maßnahme weiterhin im Plan sei. Das teile sie unter dem Vorbehalt mit, dass das Thema auch im Schulausschuss noch diskutiert würde.
Herr Reinke schildert, dass der Vorlage zu entnehmen sei, dass für den zusätzlichen Anbau ein Teil des Schulhofes in Anspruch genommen würde. Es würde empfohlen, dafür eine Aufwertung des Schulhofes vorzunehmen. Das sei aber hier noch nicht enthalten. Er fragt, ob man das nicht in dem Zusammenhang gleich habe beziffern können. Dann hätte man darüber einen gesamten Beschluss fassen können.
Frau Soddemann teilt mit, dass sie diese Frage mitnehmen könne. Sie gehe davon aus, dass das aufgrund des Planungsstandes so noch nicht realisierbar sei. Das gehöre zu den weiteren Schritten im Schulbau. Zunächst benötige man die Bestätigung dieser Variante, damit dann der Architekt alles andere weiter planen könne. Sie sagt zu, diese Frage noch endgültig zu klären, soweit das zu diesem Zeitpunkt möglich sei.
Herr Sondermeyer weist darauf hin, dass bei der Vorlage angekreuzt sei, dass die Belange von Menschen mit Behinderungen nicht betroffen seien. Er sei der Meinung, dass diese sehr wohl betroffen seien. Es müsse doch ein gewisser Standard an Barrierefreiheit eingehalten werden. Er fragt, inwieweit bei dem Projekt das Konzept der Inklusion und der inklusiven Schule berücksichtigt worden sei.
Frau Soddemann stellt fest, dass Herr Sondermeyer mit seinen Ausführungen recht habe. Es sei in der Schule so, dass die inklusiven Vorgaben sowieso immer umgesetzt werden müssten. In jeder Schule finde inklusiver Unterricht statt. Bei Neubauten würden die Vorgaben eingehalten, die eingehalten werden müssten.
Herr Sondermeyer teilt mit, dass es ihm nicht nur um die baulichen Maßnahmen ginge, sondern auch um die Belange rund um die Betreuung. Es müssten entsprechend geschulte Mitarbeiter da sein.
Frau Soddemann macht deutlich, dass das über das schulische Personal sichergestellt würde.
Herr Hannusch ergänzt, dass auch die Großtagespflege gemäß des Standards inklusiv betreuen werde.
Herr Reinke weist darauf hin, dass die Bezirksvertretung Mitte dazu einen einstimmigen Beschluss gefasst habe. Die Maßnahme sei insgesamt zu begrüßen.
Er stellt den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.
Beschluss:
Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, folgenden Beschluss zu fassen:
1. Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
2. Die Verwaltung wird beauftragt, die konkrete Planung für den Erweiterungsbau der Grundschule Henry-van-de-Velde auf Grundlage der Variante 3 zu erarbeiten und den abschließenden Planungsentwurf den politischen Gremien zur Entscheidung vorzulegen.
3. Die Verwaltung wird beauftragt, ergänzend zu den schulorganisatorischen Erfordernissen bei der Planung zwei Großtagespflegegruppen zu berücksichtigen.
4. Die zusätzlichen Kosten in Höhe von 4.439.922 € werden im Rahmen der Haushaltsplanung 2024/2025 angemeldet und werden dem Rat zur Beschlussfassung unter Berücksichtigung der Finanzierbarkeit vorgelegt.
Anlagen zur Vorlage
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1
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305 kB
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