09.02.2023 - 5.2 Vorschlag der SPD-Fraktionhier: Wärmeplanung fü...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Rudel merkt an, dass für die Stadt Hagen insgesamt wichtig ist, zu formulieren, wie das Thema Wärmespeicherung zukünftig behandelt werden soll. Daher ist eine kommunale Wärmeplanung notwendig.

 

Herr Köhler stimmt Herrn Rudel bezüglich der Wichtigkeit der Wärmeplanung zu. Das Umweltamt prüft derzeit das Förderprogramm des Bundes. Der Fördergeber hat zu einer ersten Informationsveranstaltung eingeladen. Es wird eine Förderquote von bis zu 90 % angestrebt. Details stehen für die Verwaltung kommende Woche zur Verfügung. Im ersten Halbjahr 2023 wird die Antragstellung angepeilt.

 

Herr Eiche berichtet, dass es ein Projekt gibt, bei dem mithilfe einer Wärmekamera an einem Flugobjekt eine Rasterabtastung einer ganzen Stadt gemacht werden kann, um festzustellen welche Häuser besonders schlecht gedämmt sind. Er fragt, ob so etwas ebenfalls in der Wärmeplanung berücksichtigt wird.

 

Herr Köhler antwortet, dass das für Hagen nicht vorgesehen ist. Dennoch besteht im Bereich der Gebäudedämmung ein gewisses Einsparpotenzial. Die Wärmeplanung wird zunächst die Infrastruktur offenlegen und Aussagen dazu treffen, welche Bereiche ein besonderes Potenzial zur Wärmespeicherung bieten. Es handelt sich um ein sehr umfangreiches Programm für das externe Unterstützung benötigt wird.

 

Herr Voigt merkt an, dass die CDU-Fraktion den Antrag gut findet. Er hält den Ausschuss für Umwelt-, Klimaschutz und Mobilität für den federführend zuständigen Ausschuss für das Thema und bittet dort um Berichterstattung.

 

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Beschluss:

 

Die Verwaltung lässt für Hagen einen „kommunalen Wärmeplan“ erstellen. Zur Finanzierung dieser Expertise werden die neuen Fördermöglichkeiten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ausgenutzt.

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Abstimmungsergebnis:

 

x

 Einstimmig beschlossen

 

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Anlagen zur Vorlage