07.12.2022 - 4.5 Vorschlag der Fraktionen CDU, Bündnis 90 / Die ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr König beantragt, die vom Rat überwiesenen Anträge an den Aufsichtsrat der Hagener Straßenbahn zu überweisen. Dieser sei für die innere Struktur des Unternehmens verantwortlich.

Ein Corporate Design würde wegen der unterschiedlichen Werbeanbringungen schwierig sein. Es gebe derzeit auch dringendere Aufgaben im Bereich ÖPNV, als diesen sichtbarer zu machen.

 

Herr Schmidt unterstützt mit Blick auf die Stellungnahme der Verwaltung den Antrag von Herrn König.

 

Herr Voigt hält den Antrag von Herrn König für sinnvoll, bittet aber, über den gestellten Antrag zu entscheiden, da dies mit den Allianzpartnern so abgestimmt worden sei.

 

Herr König vertritt die Auffassung, dass die Stadt bei der Bearbeitung der zentralen Probleme im ÖPNV eingeschränkt werde, wenn sie sich auch um Corparate Identity kümmern soll. Das Angebot müsse verbessert werden. Kein Autofahrer würde zukünftig den Bus nutzen, nur weil die Farbgestaltung anders sei.

 

Herr Reh hält flankierende Marketing-Maßnahmen für sinnvoll.

 

Herr Voigt berichtet, dass die KMR (Kooperation Metropole Ruhr), über die viele Städte - wie auch Hagen - die Busse bestellen würden, eine Farbgestaltung in den NRW-Farben grün, weiß und rot vorgebe. Daran würden sich allerdings nicht alle Städte halten.

 

Herr Schmidt appelliert an die Antragsteller, nicht entsprechend zu beschließen.

Der Stellungnahme der Verwaltung nach sei es nicht vorhersehbar, ob das Farbschema des KMR im Rahmen von Sammelbestellungen dauerhaft bestehen bleibe. Nach Auskunft der Hagener Straßenbahn AG möchte diese an ihren Unternehmensfarben festhalten.

Die Reihenfolge der Mobilstationen aufzulösen sei nicht zielführend und die Umsetzung zusätzlicher Mobilstationen mit hohem Arbeitsaufwand verbunden, der mit dem derzeitigen Personalbestand nicht zu leisten sei.

Letzteres gelte auch für die Aufwertung von Haltestellen. Hierfür sei der Ausschuss auch nicht zuständig.

 

Herr Borchert vertritt die Auffassung, dass zum Marketing nicht nur das äußere Erscheinungsbild gehören würde, sondern auch die Produkt- und Preispolitik. Dies sei im ÖPNV entscheidender. Er unterstütze die Überweisung an den Aufsichtsrat der HST.

 

Herr Voigt hält an der Abstimmung des Beschlussvorschlages fest, da die eingebrachten Ideen Sinn ergeben könnten.

 

Herr König stellt den Antrag, dass die Angelegenheiten zu den TOPs 4.5., 4.6. und 4.7. an den Aufsichtsrat der Hagener Straßenbahn überwiesen werden mit der Bitte, nach der Sommerpause 2023 dazu zu berichten.

 

Herr Voigt hält hinsichtlich der Bestimmung der Reihenfolge der Mobilstationen die HST nicht für zuständig. Das müsse der UKM entscheiden.

 

Frau Nabert-Mumm fragt, wer die angedachte Umgestaltung der Busse bezahlen solle.

 

Herr Ludwig schlägt eine Sitzungsunterbrechung vor.

 

[Sitzungsunterbrechung von 17:03 – 17:07]

 

Herr Voigt erklärt sich mit der Überweisung in den Aufsichtsrat der HST einverstanden.

 

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Beschluss:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die neue Maßnahme „Entwicklung eines Corporate Design (CD): Verbesserung der öffentlichen Sichtbarkeit des ÖPNV in Hagen“ in den Masterplan Mobilität aufzunehmen. Die neue Maßnahme ist mit der Priorität „hoch“ aufzunehmen. Mit der Umsetzung ist unmittelbar zu beginnen.

 

Ziel der neuen Maßnahme ist, die Infrastruktur des Hagener Nahverkehrs optisch deutlicher in den Mittelpunkt der Verkehrsraumgestaltung zu rücken. Dabei sind die bereits laufenden Projekte zum Ausbau der Mobilstationen später mit einzubeziehen. Beauftragt wird damit die Hagener Straßenbahn (HST).

 

Erreicht werden soll das Ziel durch die Übernahme oder Entwicklung einer ebenso frischen wie nachhaltigen Corporate Identity (CI) und eines darauf aufbauenden Corporate Design (CD) bei den Haltestellen und Anlagen der Hagener Straßenbahn (HST). Diese sollen zum neuen Farbschema der KMR passen. Möglicherweise vorhandene Designrichtlinien des KMR sollen übernommen oder zügig ausgearbeitet werden.

 

Muss ein Corporate Design neu entwickelt werden, soll es auch ein kommendes höherwertiges Nahverkehrssystem für Hagen gestalterisch mit vorausdenken und einbeziehen. Die Entwicklung von CI & CD verzögert weder die Maßnahme „Mobilstationen“ noch den möglichen „Gestaltungswettbewerb Haltestellen“.

 

Als Realisierungszeitraum für die CI/CG ist das Jahresende 2023 vorzusehen.

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

4

 

 

SPD

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

3

 

 

AfD

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI

1

 

 

FDP

1

 

 

Die Linke

1

 

 

HAK

1

 

 

 

 

X

Die Angelegenheit wird an den Aufsichtsrat der Hagener

 Straßenbahn AG überwiesen.

 

Dafür:

17

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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