25.10.2022 - 4.1 Vorschlag der Fraktionen und der Ratsgruppe von...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Di., 25.10.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Silke Scheibe
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Voigt hält die Schienen auf der Brücke für verzichtbar. Radfahrer müssten aufgrund der Schienen derzeit dort absteigen, der Ruhrtalradweg sei dadurch unterbrochen. Zum Zustand der Brücke gebe es auch unterschiedliche Auffassungen.
Für wichtiger hält er die touristische Erschließung des Ruhrtalradweges auf Hagener Seite. Dazu fehle jedoch noch ein guter Anschluss zum Hauptbahnhof. Der Schotterweg zur neuen Volmebrücke sei auch noch verbesserbar.
Er beantragt, den vorliegenden Antrag für erledigt zu erklären.
Herr Sporbeck verweist darauf, dass der zuständige Eisenbahnbetriebsleiter von Amprion den Zustand der Brücke für so gut halte, dass Trafotransporte darüberfahren könnten. Alle anderen Aussagen über Mängel seien nicht bewiesen. Er sei damit einverstanden, die Vorlage von der Tagesordnung zu nehmen, glaube aber nicht, dass das Thema damit beendet sei.
Herr Borchert stimmt Herrn Voigt zu. Seine Fraktion sehe weder einen kurz- noch einen langfristigen Zweck dieser Schieneninfrastruktur.
Herr Keune teilt mit, dass sich Amprion weiterhin weigere, das Brückengutachten herauszugeben.
Der Weg zur Volmebrücke soll bereits in den kommenden Tagen baulich verbessert werden.
Herr Sporbeck regt an, dass die Verwaltung sich dafür einsetzen sollte, dass der Ruhrtalradweg generell über das Seeparkgelände führt. Ein Radweg sollte durchgehend befahrbar sein, das sei auf der Nordseite des Hengsteysees in Höhe des Koepchenwerkes und des Ruhrschlösschens nicht gegeben, dort müsse man absteigen.
Herr Keune merkt dazu an, dass der Ruhrtalradweg bereits entlang der Südseite des Hengsteysees führe. Der Weg müsse aber ausgebaut und ertüchtigt werden, was sich auch auf die Brücke am Laufwasserkraftwerk beziehe. Man erhalte aber keine Fördermittel, wenn man nicht den störungsfreien Betrieb gewährleisten könne.
Beschluss:
1. Der UKM beauftragt die Verwaltung, gemeinsam mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis und der Stadt Herdecke zeitnah eine Ideenskizze zu erstellen, wie die vorhandene betriebsfähige und gewidmete Eisenbahninfrastruktur der Anschlussbahn zum Koepchenwerk zur weiteren Attraktivitätssteigerung in das gemeinsame touristische Gesamtkonzept eingebunden werden kann.
2. Die Verwaltung wird beauftragt, zu klären, zu welchen Bedingungen die Anschlussweiche erhalten bleiben kann, bis eine endgültige Beschlussfassung zur Zukunft der Infrastruktur der Anschlussbahn erfolgt ist.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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öffentlich
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100,8 kB
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2
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öffentlich
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486,1 kB
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