21.09.2022 - 3.1 Vorschlag der Fraktion Bürger für Hohenlimburg ...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Arnusch gibt bekannt, dass der Antrag in abgeänderter Form als Tischvorlage ausgelegt wurde. Die Änderung beträfe den Punkt 2 und solle verdeutlichen, dass man zu den Hagener Gewässern stünde, um den Tourismus in allen Bereichen zu unterstützen. An dieser Stelle verließt Herr Arnusch den überarbeiteten Punkt 2 des Antrags. Man wolle die Verwaltung anhand eines Konzeptes bei der Umsetzung unterstützen. Um ein touristisches Konzept voranzutreiben, sei eine Einbindung der HAGEN.Wirtschaftsentwicklung wichtig, so Herr Arnusch. Zu dem Thema „Neues Lenneufer“re dem Antrag ebenfalls eine entsprechende Anlage beigefügt worden. Eine Stärkung in den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie solle an allen Standorten der Ruhr, Volme, Lenne und Ennepe durch Angebote wie Stand-up-Paddling, Rafting, Tretboot- oder Kanufahrten angestrebt werden. Herr Arnusch schließt an, dass man nicht in den Kanusport eingreifen wolle, dieser hätte Vorrang. Eine mögliche Kooperation mit der Privatwirtschaft oder mit anderen Städten solle nicht ausgeschlossen werden.

Herr Eisermann gibt an, dass man sich grundsätzlich mit dem Antrag anfreunden könne. Es fehle jedoch noch eine Stellungnahme des Hohenlimburger Kanuvereins. Als bisher alleiniger Betreiber der Kanustrecke sei dies besonders wichtig. Ein persönlicher Austausch, in der nächsten Sitzung des Sport- und Freizeitausschuss, mit Herrn Kriegel sei wünschenswert. Herr Eisermann bittet darum, die Vorlage als erst Lesung zu behandeln.

Herr Thieser bemerkt, dass es in dem Antrag nicht nur um die Kanustrecke ginge, sondern um wassersportliche Freizeitaktivitäten in der ganzen Stadt.

Frau Heuer begrüßt die in dem Antrag enthaltene Idee, die gesamte Stadt einzubeziehen. Problematisch sehe sie, ebenso wie Herr Eisermann, die mit einbezogener Nutzung der Kanustrecke und schließe sich dem Wunsch, die Vorlage als erst Lesung zu behandeln an.

Herr Raab weist darauf hin, dass der Kanu-Club keinen hauptamtlichen Mitarbeiter oder Trainer habe und nicht über die entsprechenden Kapazitäten verfüge. Ebenso sei es sehr schwierig, die Kanustrecke zum Rafting umzubauen, da dies nur mit erheblichem Aufwand zu bewerkstelligen sei. Ein seit 2019 bestehendes Lenne-Rafting Angebot seitens des Kanu-Clubs ließe sich bis heute schwer umsetzen, da hierzu ein professioneller Rafting-Trainer benötigt würde und dieser schwer zu finden sei. Weiter, so Herr Raab, seien die Voraussetzungen um entsprechend Boote zu unterhalten und einzulagern nicht gegeben.

Herr Keune gibt an, dass er den Vorschlag aus der Sicht der Verwaltung begrüße, die Vorlage als erste Lesung zu behandeln. Aufgrund des geänderten Antrags sei es auch wichtig, die Agentur HAGEN.Wirtschaftsentwicklung einzubeziehen.

Herr Stricker schließt sich an und unterstreicht die Wichtigkeit die Agentur HAGEN.Wirtschaftsentwicklung einzubeziehen, um bereits bestehende Planungen in den Sachverhalt einfließen zu lassen.

Herr Arnusch befürwortet, die Vorlage als erste Lesung zu behandeln und weist darauf hin, dass in der Ausführung Dritte beteiligt sein könnten. Es müssen ja nicht zwingend seitens der Verwaltung Boote zur Verfügung gestellt werden. Man wolle Zeitfenster nutzen, um auch für den Freizeitsport den Zugang zur Lenne zu ermöglichen.

Herr Gronwald schließt sich den bisher geäerten Bedenken an, außerdem fehle eine detaillierte Kostenaufstellung, um eine gesicherte Finanzierung zu gewährleisten. Einem Antrag, die Vorlage als erste Lesung zu behandeln, schließt sich Herr Gronwald an.

Herr Thieser stellt das Einvernehmen feste, diesen Tagesordnungspunkt als erste Lesung zu behandeln.

 

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Beschluss:

1. Die Verwaltung gibt einen Sachstandsbericht zur Entwicklung der „Touristischen Nutzung der Kanu-Slalom-Strecke in Hohenlimburg" seit dem im SFA am 18. April 2018 vorgestellten Bericht, darunter auch über die quantitative Nutzung der vom KC Hohenlimburg am 23. April 2022 gestarteten Rafting-Saison und die bislang erzielten Ein­nahmen.

  1. Die Verwaltung beauftragt die Hagen.Wirtschaftagentur, bis zum Frühjahr 2023 ein Kon­zept für freizeitliche Wassersport-Angebote wie z.B. Kanuverleih, Rafting und Stand-Up- Paddling (SUP) für die Hagener Gewässer auszuarbeiten und dem SFA zur Beschlussfassung vorzulegen. Verfolgt werden soll dabei das im Integrierten Stadtentwicklungskonzept „HAGEN plant 2035" festgelegte „Ziel 6", Hagen als Stadt mit vier Flüssen und zwei Seen zeitgemäß erlebbar zu machen („4 Flüsse und 2 Seen - erlebbar in einer Stadt!"). Die Len­ne-Kanustrecke in Hohenlimburg ist darin unter Beachtung der Belange des Kanu- Leistungszentrums einzubeziehen (P13 im ISEK „HAGEN plant 2035").
  2. Der Ausbau der freizeitsportlichen Aktivitäten auf der Lenne wird ebenso eng mit den in diesem Jahr in Hohenlimburg startenden InSEK-Prozessen verknüpft.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

X

 Der Sport- und Freizeitausschuss berät den Tagesordnungspunkt einstimmig in 1. Lesung und vertagt den Beratungsgegenstand

       einstimmig in 1. Lesung und vertagt den Beratungsgegenstand.

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen

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