30.08.2022 - 6.1 Beschaffung von 800 Standard-PC aus dem bestehe...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Fritzsche fragt an, warum in der Vorlage bei dem Punkt „Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung“ seitens der Verwaltung „keine Auswirkungen“ angegeben wurde? Er fordert die Verwaltung auf hierzu kurz Stellung zu beziehen, da davon auszugehen ist, dass neue PCs einen geringeren Stromverbrauch haben als die aktuellen Geräte. Außerdem entstehe bei der Produktion auch CO2, was wiederum auch eine Auswirkung auf die Umwelt hätte.

 

Herr Gerbersmann betont, dass man sich dann grundsätzlich die Frage stellen müsste, wie tief man in die Thematik einsteigt. Dann wäre bei jeder Beschaffung der Ressourcenverbrauch darzustellen. Bezüglich des Energieverbrauchs ist sicherlich von einem geringeren Verbrauch auszugehen, was hätte gargestellt werden können.

 

Herr A. Böhm möchte gerne wissen, warum die neuen PCs mit Windows 10 Enterprise ausgestattet werden sollen und ob diese denn auch mit Windows 11 kompatibel sind, da die Anforderungen ja differieren. Warum wird mit Windows 10 Enterprise gearbeitet, welches lediglich einen Pflegesupport bis zum 14.08.2025 garantiert, wodurch ersichtlich ist, dass Windows 10 Enterprise damit seinen Höhepunkt überschritten hätte. Wäre es dann nicht sinnvoller, direkt ein Windows 11 Roll-Out zu starten?

 

Herr M. Böhm weist darauf hin, dass zahlreiche Fachverfahren auf ihre Kompatibilität mit der Windows Version hin zu überprüfen wären. Erst wenn Windows 11 im Hintergrund getestet wurde und auch die Verfahrensentwickler die entsprechenden Änderungen vorgenommen haben, kann eine Umstellung erfolgen. Hierdurch ergibt sich der aktuelle Zyklus.

 

Herr A. Böhm fragt noch einmal nach, ob die Windows 11 Kompatibilität sichergestellt sei.

 

Herr M. Böhm verweist auf die bestehenden Rahmenverträge mit der KDN bzw. Provitako und geht davon aus, dass hierüber Windows 11 auch bedient wird, da es sich um PCs der neuesten Generation handelt und diese einen Betriebssystemwechsel können müssten.

 

Herr Niedergriese weist noch einmal den Punkt des ökologischen Fußabdruckes hin und merkt an, dass wenn die Verwaltung diesbezüglich Angaben gemacht hätte, das Gremium möglicherweise die Reparatur oder das Aufrüsten der vorhandenen Geräte als Thema angebracht hätte. Im Hinblick auf die endlichen Ressourcen, ist dies möglicherweise eine Option für die Zukunft.

 

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Beschluss:

Der Haupt- und Finanzausschuss beschließt die Beschaffung von 800 PC aus dem bestehenden Rahmenvertrag

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

Vorsitzender

1

 

 

CDU

2

 

 

SPD

3

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

AfD

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI

1

 

 

FDP

1

 

 

Die Linke

1

 

 

HAK

1

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

14

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0