05.04.2006 - 7.5 Straßenbau "Ortseingang Reh"einschl. Optimierun...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.5
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 05.04.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Planen und Bauen für Grün, Straßen und Brücken
- Bearbeitung:
- Jörg Winkler
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Bauhaus verweist auf die
aushängenden Pläne. Inhaltlich seien diese im letzten Jahr bereits beschlossen
worden, der Bebauungsplan für den Ortseingang Reh sei inzwischen
rechtsverbindlich.
Nun müsse ein Baubeschluss
herbeigeführt werden, die heute hier aushängende Planung sei die
Ausführungsplanung. Man wolle noch in diesem Jahr mit der Verbandsstraße
beginnen, im nächsten Jahr mit den weiteren Maßnahmen fortfahren und den
gesamten Bereich im Jahre 2008 zum Abschluss bringen.
Er erläutert anschließend
ausführlich die aushängenden Pläne und weist darauf hin, dass die Finanzierung
der Maßnahmen gesichert sei.
Herr Leisten fragt, ob es
nicht als sinnvoll erachtet werden könnte, im Zuge der Baumaßnahmen den
Paulshof mit an die Florianstraße anzubinden.
Herr Bauhaus erwidert, er
könne sich erinnern, dass seinerzeit bei Aufstellung des Bebauungsplans mit
großer Vehemenz dagegen argumentiert worden sei, da die Befürchtung bestanden
habe, dass ein zu großer Schleichverkehr entstehen könnte. Er rate dringend
davon ab.
Herr Sondermeyer hält die
Maßnahme an der Verbandsstraße für richtig, allerdings komme ihm die geplante
zweite Linksabbiegerspur vor wie eine Zufahrt für McDonald`s. Er wolle wissen,
ob sich McDonald`s an den Kosten beteiligen werde. Bezüglich des Kreisverkehrs
stelle sich ihm die Frage, ob das Geld woanders nicht sinnvoller angelegt
werden könnte, da er eine verkehrliche Notwendigkeit nicht sehe. Außerdem wolle
er wissen, inwieweit das Land Nordrhein-Westfalen an der Finanzierung beteiligt
sei.
Herr Bauhaus erwidert, die
Ein- und Ausfahrt von McDonalds`s sei nur in Richtung Kreisel vorhanden. Allein
dies habe einen verkehrlichen Vorteil, da das durch McDonald`s hervorgerufene
Verkehrsaufkommen nicht gering sei. McDonald`s sei an der weiteren Finanzierung
nicht beteiligt, habe für die eigene Erschließung und Zufahrt bezahlt. Für die
weiteren Maßnahmen sei die Finanzierung jedoch gesichert, die Mittel seien
vorhanden. Der Kreisverkehrsplatz sei Bestandteil des Bebauungsplanes und somit
bereits beschlossen worden. Die Gestaltung des Ortseingangs Reh trage sicherlich
auch zur Beruhigung des Verkehrs bei. Der Kreisel als solcher verdeutliche die
Verkehrsführung, verbessere die Ausfahrt aus McDonald`s.
Herr Dr. Neimeier sagt, er
teile die Bedenken von Herrn Sondermeyer. Eine solch große Summe für einen
Kreisel auszugeben, halte er nicht für sinnvoll.
Herr Bauhaus erwidert, der
Kreisel bedecke nicht mehr Fläche als ein signalgeregelter Knotenpunkt und
passe von der Größe her gut in die vorhandenen Verkehrsflächen. Er koste nicht
1,1, Millionen Euro, die übrigen Maßnahmen kosteten ein Vielfaches davon. Der
Kreisel sei nichts anderes als eine andere Knotenpunktform und erhöhe die
Kosten nur marginal.
Herr Eschenbach weist darauf
hin, man habe die Verschönerung des Ortseingangs Reh beschlossen und die
vorgestellte Planung sehe sicherlich schick aus. Herr Bauhaus habe die
Maßnahmen gut erklärt, die für einen venünftigen Verkehrsfluss sorgen würden.
Die Finanzierung sei gesichert, die Anlieger würden nicht belastet, man solle
daher so beschließen.
Es ergeht folgender
Beschluss:
1. Die
Bezirksvertretung Hohenlimburg und der Stadtentwicklungsausschuss nehmen die
Vorlage zur Kenntniss.
2. Der
Stadtentwicklungsausschuss beschließt den Ausbau des Bereiches Alter Reher
Weg und die Optimierungsmaßnahmen an der Verbandsstaße in der vorgestellten
Art und Weise.
3. Die
Bauausführung erfolgt zwischen Spätsommer 2006 und Frühjahr 2008.
