21.06.2022 - 6.1 Projekt "Guter Lebensabend NRW" - Ergebnisse de...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
Reduzieren

Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Engelhardt begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Musanovic.

 

Frau Musanovic stellt die Ergebnisse der Umfrage im Zusammenhang mit dem Projekt „Guter Lebensabend“ vor (siehe Anlage zu TOP 6.1).

 

Herr Arnusch weist darauf hin, dass rund 60 Menschen befragt worden seien. Er fragt, ob die Verwaltung mitteilen könne, wie viele Seniorinnen und Senioren es in Hagen insgesamt gebe und wie hoch der Anteil derjenigen mit Einwanderungsgeschichte sei. Das werde ein Thema sein, mit dem man sich in den nächsten Jahren weiter beschäftigen werde. Der demographische Wandel werde sich weiterhin deutlich bemerkbar machen.

 

Herr Goldbach erinnert daran, dass man in der letzten Sitzung das Thema „Alter und Pflege“ beraten habe. Dort sei der Fokus insbesondere auf die Über-80-Jährigen und Über-60-Jährigen gelegt worden. Frau Gleiß habe in dem Zusammenhang alle Zahlen aufgeführt. Im Hinblick auf die Anzahl der Befragten führt er aus, dass man bewußt keine flächendeckende Befragung gemacht habe, die repräsentativen Charakter habe. Man habe die Communitys, die Migrantenselbstorganisationen und die Moscheen erreichen wollen. Dabei habe man neben der Befragung auch für das Thema werben wollen. Das solle durch das Netzwerktreffen fortgeführt werden. Er sei zufrieden, was man als Zwischenstand erreicht habe. Er beschreibt Beispiele, wie man mit geringen Mitteln etwas erreichen könne. Die Träger könnten beispielsweise darauf hinweisen, dass das Pflegepersonal mehrere Sprachen spreche. Er gehe davon aus, dass man damit auf dem richtigen Weg sei, jetzt die Diskussion zu führen und Dinge zusammenzubringen, um ein Stück mehr Interkulturalität in den Alltag zu bringen.

 

Frau Dr. Dreher-Sudhoff fragt, ob es nicht besser sei, bestimmte Modellprojekte zu entwickeln, als alle Einrichtungen ambulant und stationär paralllel interkulturell auszurichten.

 

Herr Goldbach macht deutlich, dass es ein Stückweit Ziel des Netzwerktreffens sei, Verbündete für das Vorhaben zu gewinnen. Am Ende entscheide jeder Betreiber selbst, wie weit er diesen Weg mitgehen wolle. Er habe den Eindruck, dass sich die Hagener Einrichtungen darauf vorbereiten wollten. Man sei allerdings nur Moderator des Prozesses. Er berichtet, dass man eventuell die Möglichkeit habe, das Projekt zu verlängern. Man werde den Ausschuss rechtzeitig darüber informieren.

 

Frau Musanovic berichtet, dass man die Bedarfsanalyse gestartet habe, als die Dienste und Einrichtungen mit den Folgen der Flutkatastrophe zu tun gehabt hätten.  Sie beschreibt Beispiele, die richtig gut funktionierten, an denen man sich orientieren könne. Solche Prozesse benötigten allerdings eine gewisse Zeit.

 

Frau Cramer betont, dass der akute Personmangel in vielen Altenheimen ein großes Thema sei, das man sicher nach der Sommerpause noch einmal aufgreifen werde.  

 

Frau Engelhardt bedankt sich bei Frau Musanovic für den Bericht.

Reduzieren

Beschluss:

 

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

 

 

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

 

X

 Zur Kenntnis genommen

 

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage

Reduzieren

Anlagen

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=322877&selfaction=print