19.05.2022 - 3.3 Riesen-Bärenklau-Problematik an der Lenne

Reduzieren

Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Pelka ist von der vorliegenden Mitteilung der Verwaltung enttäuscht.

Es sei unverständlich, dass sich die Verwaltung im Jahr 2022 auf ein Management- und Maßnahmenblatt der EU aus dem Jahr 2014 beziehe, um eine Ablehnung der Unterstützung der Maßnahme Schafbeweidung zu begründen, die seit 2014 durch das Umweltamt unterstützt worden sei. Dies sei nicht nachvollziehbar.

Sie stelle die Frage, ob sich der Riesenbärenklau zu weit auf gewässerentfernte Flächen ausbreiten könne, wenn lediglich Gefahrenstellen gemäht würden. Ihrer Ansicht nach würde sich der Aufwand für den Wirtschaftsbetrieb Hagen dadurch jährlich erhöhen. Dies könne nicht im Sinne der Verwaltung sein.

Außerdem möchte sie wissen, ob mit den Kommunen an den Oberläufen bereits Kontakt aufgenommen worden sei, um gemeinsam ein Konzept zu entwickeln und so zur Lösungsfindung beizutragen.

 

Herr Köhler bestätigt, dass eine Zusammenarbeit mit den an den Oberläufen gelegenen Kommunen durchaus einen positiven Effekt erzielen könne. Dahingehende Gesprächsaufnahmen mit den entsprechenden Kommunen seien geplant.

Eine Überprüfung der Finanzierung einer Schafbeweidung habe aktuell ergeben, dass die Mittel aus der Gewässerunterhaltung nicht für diesen Zweck bestimmt seien. Für eine Schafbeweidung müssten andere Möglichkeiten der Finanzierung gefunden werden. Zunächst sollte jedoch die Aktivität der Oberlauf-Kommunen bezüglich der Bekämpfung des Riesenbärenklaus abgewartet werden.

Da der Wirtschaftsbetrieb Hagen lediglich Gefahrenstellen mähe, die zum Beispiel an Kinderspielplätzen und Fahrradwegen liegen, könne die Ausbreitung auch auf andere Flächen nicht verhindert werden. Das Mähen an den genannten sensiblen Bereichen werde jedoch gewissenhaft fortgeführt.

 

Herr Schmidt trägt vor, dass die zuvor in der BV gefasste Beschlussergänzung, die Werkhof gem. GmbH im Rahmen einer Beschäftigungsmaßnahme für Langzeitarbeitslose mit in das Thema einzubeziehen, aus verschiedenen Gründen nicht durchführbar sei. Die Wurzelausgrabungen seien eine körperlich sehr anstrengende Arbeit, die nicht von jeder Person geleistet werden könne.

Er schließe sich den Ausführungen von Frau Pelka an und befürworte eine Kontaktaufnahme der Verwaltung zu den am Oberlauf gelegenen Kommunen.

 

An der Diskussion beteiligt sich Frau Peuler-Kampe. 

 

 

Reduzieren

 

Reduzieren

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=322654&selfaction=print