17.05.2022 - 5.2 Antrag für ein Erinnerungsdenkmal an die Schrif...

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Wortprotokoll

Herr Dr. Bücker begrüßt Frau Dr. Giese und erteilt ihr das Wort.

 

Frau Dr. Giese bedankt sich für die Einladung und erklärt, dass Sie für Teilnahme an der heutigen Sitzung des Ausschusses für Bürgeranregungen und Bürgerbeteiligung eine lange Anreise von 540 km auf sich genommen hat. Sie erläutert ihre Beziehung zu der Stadt Hagen, in der sie groß geworden ist und auch lange Zeit mit Ihrer Partnerin, Frau Dr. Mulack, gelebt habe. Frau Dr. Giese erläutert Ihren Antrag auf Erstellung eines Erinnerungsdenkmals an die bereits in 2021 verstorbene Frau Dr. Mulack. In dieser Pyramide sollen die 18 geschriebenen Bücher von Frau Dr. Mulack ausgestellt werden, zudem würden mittels eines QR Codes weitere Informationen digital abrufbar sein. Da Frau Dr. Mulack 15 Jahre am Christian-Rohlfs-Gymnasium als Lehrerin tätig war, wäre das Schulgelände doch ein geeigneter Standort. In diesem Zusammenhang hat Frau Dr. Giese mit der ehemaligen Schulreferentin, Frau Monika Ostermann, telefonisch Kontakt aufgenommen. Die mittlerweile 82-jährige ist gerne bereit, bei Rückfragen Auskunft zu erteilen.

 

Herr Dr. Bücker bedankt sich bei Frau Dr. Giese und erklärt, dass es sich bei dem Ausschuss für Bürgeranregungen und Bürgerbeteiligung um kein beschlussfähiges Gremium handelt. Der Ausschuss prüft den Antrag von Frau Dr. Giese und leitet ihn ggfs. an die Bezirksvertretung Haspe weiter, da sich dort das Gymnasium befindet.

 

Herr Pollok fragt, wer dieses Denkmal bezahlen soll.

 

Frau Besten findet die Idee eines Erinnerungsdenkmals gut, hält aber das Christian-Rohlfs-Gymnasium nicht für den geeigneten Standort. Aufgrund Ihrer Erfahrung durch jahrelange Schulpflegschaftsarbeit, habe sie oftmals Fälle von Vandalismus erlebt. Frau Besten regt an, nach alternativen Standorten zu suchen und sieht daher die BV Haspe als zuständig an. Sie schlägt als eine Alternative vor, dass Denkmal im Gebäude des Christian-Rohlfs-Gymnasium zu errichten. Während den Schulöffnungszeiten hätten auch andere Interessenten und Interessentinnen die Möglichkeit, das Denkmal zu betrachten.

 

Herr Dr. Bücker erkundigt sich bei Frau Dr. Giese, wie groß das Denkmal geplant sei.

 

Frau Dr. Giese erklärt, dass das Denkmal eine Höhe von ca. 1,60 Meter bzw. 1,70 Meter haben würde.

 

Herr Dr. Bücker sieht darin eine Gefahr für Vandalismus.

 

Frau Dr. Giese erläutert, dass das Denkmal ein hohes Gewicht haben würde, zudem sei es durch die dreifache Verglasung nicht allzu empfindlich. Häufiger würden solche Gegenstände durch Sprayer beschädigt, dies wäre aber bei der angedachten Pyramide kein Problem, da sich diese Verunreinigungen wieder entfernen ließen. Frau Dr. Giese erklärt, dass sie auch mit einem Alternativstandort einverstanden wäre.

 

Frau Kuschel-Eisermann betont, dass Sie den Antrag bei der BV Haspe als gut aufgehoben betrachte. Von dort sollte eine Prüfung erfolgen, ob und wo ein solches Denkmal Sinn macht. Des Weiteren könne von dort die Kostenübernahme geklärt werden.

 

Herr Treß unterstützt ebenfalls eine Weiterleitung an die BV Haspe. Er weist daraufhin, dass Glas allerdings leicht zu zerkratzen sei und findet daher eine Unterbringung innerhalb eines Gebäudes grundsätzlich sinnvoll. Herr Treß empfiehlt eine Art Hintergrundcheck von Frau Dr. Mulack durch die Verwaltung, bevor weitere Schritte eingeleitet werden. Er weist darauf hin, dass die finanziellen Mittel für solch ein Denkmal ggfs. auch durch die BV Haspe geleistet werden könnten.

 

Herr Dr. Bücker fasst den geänderten Beschlussvorschlag zusammen.

 

Frau Dr. Giese ergänzt, dass Frau Monika Ostermann, der Verwaltung bei einem Hintergrundcheck sicherlich behilflich sein könne.

 

Frau Kuschel-Eisermann erklärt, dass der BV Haspe keine Vorgaben zum Denkmal gemacht werden solle, sondern die BV selber über Form, Aufstellungsort etc. beraten und entscheiden solle.

 

Frau Dr. Giese bedankt sich ganz herzlich für die Unterstützung des Ausschusses für Bürgeranregungen und Bürgerbeteiligung.

 

Herr Dr. Bücker lässt über den geänderten Beschlussvorschlag abstimmen.

 

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Beschluss:

Der Ausschuss r Bürgeranregungen und Bürgerbeteiligung überweist die Anregung an die Bezirksvertretung Haspe und empfiehlt die Prüfung

 

 

 

-          auf Denkmalwürdigkeit

 

-          eines alternativen Standortes

 

-          der historischen Bedeutsamkeit der Schriftstellerin und feministischen Theologin Dr. Christa Mulack

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

3

 

 

SPD

3

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

AfD

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI

1

 

 

FDP

1

 

 

HAK

1

 

 

 

 

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

13

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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