22.03.2006 - 3 Gesamtstädtisches Strategiekonzept zur langfris...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 22.03.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 41 Kulturbüro
- Bearbeitung:
- Angelika Josten
Wortprotokoll
Herr Jörg berichtet, alle
Bezirksvertretungen hätten die Streichung der Zuschüsse abgelehnt.
Herr Hartmann stimmt
stellvertretend für die CDU-Fraktion der Fortführung der Förderung für das
nächste Jahr zu.
Er möchte von der Verwaltung eine Aufstellung der Chöre, die gefördert
werden. Außerdem möchte er wissen, wie sich die Beträge errechnen und er bittet
die Verwaltung, doch dem Gedanken der leistungsbezogenen Förderung mehr
Rechnung zu tragen. Er möchte wissen, ob es auch zu Ablehnungen komme. Außerdem
regt er an, die Nachwuchsförderung höher zu bewerten.
Herr Jörg schlägt vor, die
Verwaltung solle eine solche Aufstellung erarbeiten und dann wolle man sich im
KWA noch einmal mit diesem Thema befassen.
Frau Kramps bittet, dem
Beispiel der Bezirksvertretungen zu folgen und den Beschlussvorschlag
abzulehnen. Die SPD-Fraktion sei der Meinung, dass gerade den Chören eine
wichtige gesellschaftliche Rolle in der Stadt zukomme. Zudem seien die Zuschüsse doch überwiegend sehr gering.
Herr Hartmann gibt zu
bedenken, dass der Betrag von 30.600 Euro dann aber an anderer Stelle vom Amt
41 konsolidiert werden müsse.
Frau Viehoff erläutert, dass die einzelnen Förderbeträge
der Chöre in den jeweiligen Bezirksvertretungen nach deren Punktesystemen
berechnet werden. Bisher seien nur ganz
vereinzelt Ablehnungen erfolgt, wenn ein Chor den Termin der Antragstellung
nicht eingehalten habe.
Es müsse aber klar sein, dass das Amt 41 bei seinem geringen Gesamtbudget
nicht in der Lage sei, einen Betrag von 30.600 Euro an anderer Stelle
einzusparen. Man habe bereits an allen Stellen im Bereich der freien Kulturarbeit eingespart, darüber
hinaus gebe es kein Budget mehr, welches zur Verfügung stehen würde.
Es müsse klar sein, dass es sich dann um eine wegbrechende Maßnahme
handele.
Frau Suda bittet die
Verwaltung, die Chöre zusammenzustellen, die sich um Nachwuchsförderung
bemühen, denn sie halte es für eine gute Idee, diese Chöre besonders zu
fördern.
