27.04.2022 - 9.1 Stellungnahme der Stadt Hagen zum Entwurf des R...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 27.04.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:55
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Irene Heidasch
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Kohaupt merkt an, dass er den Beschluss der BV-Hohenlimburg nicht
ganz nachvollziehen könne. Weiterhin weist er darauf hin, dass der Fleyer Bach sich im Bereich des Röhrenspring befinde und somit in den Aufgabenbereich der BV-Nord falle. Aus der Vorlage gehe eindeutig hervor, dass die Fläche Röhrenspring nicht als GIB berücksichtig wurde, da zahlreiche Stellungnahmen aus der Öffentlichkeit eingegangen seien, in denen insbesondere verkehrliche Belastungen durch den von Gewerbe- und Industriegebieten generierten LKW-Verkehr, erforderliche Abstandsflächen zur Ortslage Fley und erforderliche Vorkehrungen zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen moniert wurden. Vor diesem Hintergrund werde das GIB Röhrenspring nur leicht arrondiert, um eine städtebaulich sinnvolle Abgrenzung zu ermöglichen.
Herr Gerbersmann teilt mit, aus der Sicht des Regionalverbandes werde kein GIB entwickelt, jedoch habe der Rat der Stadt anders beraten.
Frau Panzer macht deutlich, dass es wichtig sei, folgenden Zusatzbeschluss zu fassen, in dem die Verwaltung gebeten wird, den nachfolgenden Punkt in Ihre Stellungnahme aufzunehmen.
„ÖPNV / SPNV
Die Stadt Hagen betont nachdrücklich ihre Anregung, über die bereits im
Entwurf enthaltenen Haltepunkte hinaus gemeinsam mit der
Fachplanungsbehörde (VRR) folgende Haltepunkte mit den dort
vorliegenden Planungen abzugleichen und die zusätzliche Aufnahme zu
prüfen:
- Bathey (ehem. Hohensyburg, im Zusammenhang mit Freizeitentwicklung
Hengsteysee) und
- Kabel.“
Frau Panzer merkt weiter an, dass aus ihrer Sicht die vorhanden landwirtschaftlichen Flächen nicht für Gewerbeansiedlung weichen dürfen. Die letzten Hochwasserkatastrophe macht deutlich, dass nicht immer mehr Flächen versiegelt werden dürfen. Das Wasser muss versickern können und da sind die landwirtschaftlichen Flächen sehr wichtig.
Weiterhin müsse man in der Lebensmittelversorgung von anderen Ländern unabhängiger bleiben. Man sehe ja was jetzt durch den Krieg in der Ukraine schon für Engpässe entstehen. Wichtig sei es die Landwirtschaft weiter zu stärken.
Frau Panzer verweist auf die Industriebrachen, die für weitere Gewerbeansiedlung genutzt werden könnten.
Herr Kohaupt teilt mit, dass es aus seiner Sicht doch wichtig sei, solche Flächen im Regionalplan Ruhr aufzunehmen um evtl. später besser reagieren zu können.
Abstimmungsergebnis:
| Ja | Nein | Enthaltung |
CDU | 4 | - | - |
SPD | 4 | - | - |
Bündnis 90/ Die Grünen | - | - | 1 |
AfD | 1 | - | - |
Hagen Aktiv | - | - | - |
| |||
x | Einstimmig beschlossen | ||
| |||
Dafür: | 9 | ||
Dagegen: | 0 | ||
Enthaltungen: | 1 | ||
Zusatzbeschluss:
2. Die Verwaltung nimmt den nachfolgenden Punkt in Ihre Stellungnahme
auf:
ÖPNV / SPNV
Die Stadt Hagen betont nachdrücklich ihre Anregung, über die bereits im
Entwurf enthaltenen Haltepunkte hinaus gemeinsam mit der
Fachplanungsbehörde (VRR) folgende Haltepunkte mit den dort
vorliegenden Planungen abzugleichen und die zusätzliche Aufnahme zu
prüfen:
- Bathey (ehem. Hohensyburg, im Zusammenhang mit Freizeitentwicklung
Hengsteysee) und
- Kabel
Abstimmungsergebnis:
| Ja | Nein | Enthaltung |
CDU | 4 | - | - |
SPD | 4 | - | - |
Bündnis 90/ Die Grünen | 1 | - | - |
AfD | 1 | - | - |
Hagen Aktiv | - | - | - |
| |||
x | Einstimmig beschlossen | ||
| |||
Dafür: | 10 | ||
Dagegen: | 0 | ||
Enthaltungen: | 0 | ||
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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113,4 kB
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2
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(wie Dokument)
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3,8 MB
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