27.01.2022 - 6.2 Vorschlag der CDU-Fraktion: Riesen-Bärenklau Pr...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Eisermann weist darauf hin, dass ein Sachantrag der Fraktion Bürger für Hohenlimburg eingereicht und als Tischvorlage ausgelegt worden sei.

 

Frau Pelka begründet den Antrag nochmals mündlich. Sie habe sich für die heutige Sitzung eine Stellungnahme oder einen mündlichen Bericht der Verwaltung gewünscht.

Sie stelle den Antrag auf eine Beschlussergänzung, da sie der Ansicht sei, dass die Bekämpfung des Riesen-Bärenklaus am besten aus der Kombination der jährlichen Schafbeweidung und verschiedenen Ausgrabungsaktionen zu bewältigen sei. Wichtig sei, dass die Schafbeweidung zu einem frühen Zeitpunkt im Jahr stattfinde, so dass die Pflanzen noch nicht in voller Blüte stehen.

 

Herr Schmidt begrüßt den vorliegenden Antrag. Den Vorschlag der Kombination aus Schafbeweidung und Ausgrabungsaktionen werde er unterstützen, da er auch der Ansicht sei, dass die Schafbeweidung als einzige Maßnahme im Kampf gegen den Riesen-Bärenklau nicht ausreiche. Die gestellte Frage nach den Auswirkungen der Verbreitung der Pflanze nach dem einjährigen Ausfall der Schafbeweidung werde aber wohl kaum durch die Verwaltung beantwortet werden, da das Starkregenereignis im Juli 2021 erheblichen Schaden angerichtet und Pflanzen fortgespült habe.

Er selbst habe in einem Gespräch mit dem Geschäftsführer des Werkhofes, Herrn Scheper, positive Signale für die Idee der Ausgrabungsaktionen als Beschäftigungsmaßnahme erhalten. Er werbe deshalb um Zustimmung zum eingereichten Sachantrag mit dem Vorschlag eines Ergänzungsbeschlusses zum CDU-Antrag.

 

Frau Peuler-Kampe sei auch für die Wiederaufnahme der Schafbeweidung. Allerdings unter der Bedingung, dass das Tierwohl beachtet und der Elektrozaun als solcher gekennzeichnet werde. Dies sei in der Vergangenheit ihrer Meinung nach vernachlässigt worden.

 

Frau Kaufmann bestätigt, dass die Schafbeweidung und Ausgrabungen der Pflanze die einzigen wirksamen Möglichkeiten gegen die Ausbreitung des Riesen-Bärenklau darstellen. In Bezug auf Ausgrabungsaktionen als Beschäftigungsmaßnahme für zum Beispiel Langzeitarbeitslose müsse der gesundheitliche Schutz der betroffenen Personen gewährleistet sein. Sie werde das Gespräch mit Herrn Scheper aufnehmen, um die Rahmenbedingungen für eine solche Ausgrabungsaktion zu klären.

 

Herr Schmidt trägt vor, dass es bei einer Ausgrabungsaktion keiner besonderen Schutzausrüstung bedürfe. Der Vorschlag solle durch die Verwaltung geprüft werden.

 

Frau Pelka schlägt vor, den Einwand von Frau Peuler-Kampe mit in die Beschlussergänzung aufzunehmen.

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Beschluss:

Die Verwaltung wird erneut gebeten, die Problematik rund um den Riesen-Bärenklau entlang der Lenne nach aktuellen Erkenntnissen darzustellen. Dabei soll insbesondere diskutiert werden, wie sich der einjährige Ausfall der Schafbeweidung auf die Verbreitung der Pflanze ausgewirkt hat und welche Flächen nach letztem Wissensstand betroffen sind.

Außerdem sollen erneut die verschiedenen Methoden zur Bekämpfung des Bärenklaus vorgestellt und fachlich bewertet werden. Dabei soll geprüft werden, in welcher Hinsicht diese personell und finanziell durchführbar sind.

 

Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthalten

CDU

3

 

 

SPD

3

 

 

rger für Hohenlimburg

3

 

 

ndnis 90 / Die Grünen

1

 

 

HAGEN AKTIV

 

 

 

AfD

1

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

11

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

1.Ergänzungsbeschluss:

Die Verwaltung wird insbesondere gebeten, Gespräche mit dem Werkhof gem. GmbH aufzunehmen mit dem Ziel, den Riesen-Bärenklau im Rahmen einer vom Werkhof durchgeführten Beschäftigungsmaßnahme durch Wurzelausgrabungen einzudämmen und zurückzudrängen.

 

Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthalten

CDU

3

 

 

SPD

3

 

 

rger für Hohenlimburg

3

 

 

ndnis 90 / Die Grünen

1

 

 

HAGEN AKTIV

 

 

 

AfD

1

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

11

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

2. Ergänzungsbeschluss:

Die Bezirksvertretung Hohenlimburg beauftragt die Verwaltung, die Schafbeweidung entlang der Lenne wieder aufzunehmen und stellt dazu 1.500€ aus den bezirksbezogenen Mitteln bereit. Es ist außerdem sicherzustellen, dass die Schafbeweidung frühzeitig vor der Blüte der Pflanze stattfindet. Die Maßnahme ist in Ernzung zu den möglichen Ausgrabungsaktionen als Gesamtkonzept umzusetzen. Eine Kennzeichnung des Elektrozaunes ist ebenfalls sicherzustellen.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthalten

CDU

3

 

 

SPD

3

 

 

Bürger für Hohenlimburg

3

 

 

Bündnis 90 / Die Grünen

1

 

 

HAGEN AKTIV

 

 

 

AfD

1

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

11

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

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Anlagen zur Vorlage