26.01.2022 - 6.1 Bericht der Verwaltung zur verkehrlichen Situat...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 26.01.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Bearbeitung:
- Laurine Graf
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Funke beginnt mit ihrem Bericht. Es seien am Volmeabstieg sowie an der Selbecker Straße Dauerzählstellen eingerichtet. Am Volmeabstieg seien täglich durchschnittlich 1751 mehr LKW gezählt worden und in der Selbecker Straße durchschnittlich 1030 LKW mehr als in der Kalenderwoche zuvor. In Rummenohl seien aufgrund der geplanten Umstellung der Ampelanlage temporär Zählungen durchgeführt worden. Es lasse sich insgesamt feststellen, dass ein sehr hoher Schwerlastanteil von 20 Prozent im Volmetal vorherrsche.
Der Hauptstrom sei der Geradeausverkehr aus Priorei in Richtung Rummenohl, das Problem hierbei seien die Linksabbieger, die in die Heedfelder Straße abbiegen, da diese den gesamten Verkehr aufhalten. Es gab Gespräche mit der Deutschen Bahn, ob die Ampelanlage abgestellt werden könne, dies sei jedoch nicht möglich. Der Bahnverkehr ende zwar an dieser Stelle, jedoch gebe es noch immer Rangierfahrten.
Zur Verbesserung der derzeitigen Lage soll daher ein Nachlauf an der Ampelanlage eingestellt werden, das heißt, die Grünphase für den Verkehr aus Schalksmühle werde kürzer, so dass mehr Verkehr in die Heedfelder Straße einbiegen könne.
Die Planungen zu den Ampelschaltungen sollen im Februar abgeschlossen sein.
Der Vorschlag, eine zusätzliche Spur für die Abbieger zu schaffen sei nicht umsetzbar, da die Fläche zu gering sei.
Zusammenfassend lasse sich sagen, dass der Verkehr stark zugenommen habe, durch die neue Ampelschaltung jedoch eine Verbesserung erwartet werde. Eine Folge könnte sein, dass durch die freie Strecke wieder mehr Verkehr angezogen werde.
Frau Peddinghaus befürchtet, dass sobald die Bahnschranken wieder in Betrieb sei, sich die Lage deutlich verschlimmert.
Frau Funke berichtet, dass der Bahnverkehr voraussichtlich Ende 2022 wieder freigegeben werde, erst dann müsse die Situation nochmal neu bewertet werden.
Herr Gebhard fragt, ob der LKW Verkehr darauf hingewiesen werden kann, dass die Autobahn nicht nach der Sperrung über die Heedfelder Straße zu erreichen sei.
Frau Funke begrüßt den Vorschlag und sagt zu, diesen zu prüfen.
Herr Neuhaus fragt, ob LKW und Pkw bei der Zählung unterschieden werden können.
Frau Funke bejaht dies, es sei jedoch in dem vorliegenden Bericht nicht erwähnt worden.
Herr Neuhaus fordert, dass die Umstellung der Ampel schnellstmöglich erfolge.
Herr Schroll drängt auf kreative und langfristige Ideen, da die verkehrliche Situation für die EinwohnerInnen eine Herausforderung sei.
Frau Funke betont, dass allen Beteiligten bewusst sei, dass die Situation ein Problem darstelle. Man hoffe, dass die Ampelschaltung zu Verbesserungen führt. Es sei klar, dass die Situation in Zukunft neu beraten werden muss.
Frau Funke hat eine Nachfrage bezüglich des Antrags. Ihr sei nicht klar, was mit einer alternativen Radroute gemeint sei.
Herr Schroll erläutert den Antrag der alternativen Radroute und betont, dass Radfahrer durch das hohe Verkehrsaufkommen Schwierigkeiten auf der B 54 haben. Daher gebe es den Vorschlag eines Radweges außerhalb des Ortskernes Dahl.
Frau Buczek möchte wissen, ob Messungen bezüglich Lärmbelästigung und Luftqualität durchgeführt werden.
Herr Dahme ergänzt, dass dies für die BürgerInnen ein Problem darstelle, jedoch lasse sich die Situation durch Messungen nicht ändern.
Frau Buczek bringt an, dass die Ergebnisse ein Druckmittel für die Planer der Autobahnbrücke der A45 darstellen.
Herr Dahme entgegnet, dass es genug Druck gebe, beispielsweise aus den industriellen Bereichen und der Bevölkerung.
Herr Heimhardt möchte wissen, von welchem Ziel das Planungsbüro ausgehe. Sei es deren Ziel, dass die LKW schneller nach Heedfeld fahren können, oder sollte mitgeteilt werden, dass die LKW nach Schalksmühle geleitet werden sollen.
Frau Funke erläutert, dass dies für die Planung irrelevant sei, da es nur eine Grünphase und eine Spur gebe.
Herr Gebhard deutet an, dass er davon ausgehe, dass der Schienenverkehr nicht Ende dieses Jahres fertiggestellt werde, da die Schäden durch das Hochwasser noch enorm seien.
Herr Dahme hofft, dass die Umstellungen möglichst bald erfolgen könne und sich die Situation verbessere.
