03.11.2021 - 5.1 Vorschlag der Fraktion Bündnis 90/Die GrünenHie...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Datum:
- Mi., 03.11.2021
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Sabine Hogrebe
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Freund erläutert kurz den Grund für die Anfrage; der Unterstand für suchtkranke Menschen solle verlegt werden, hierrüber bitte die Fraktion um Information über den aktuellen Sachstand.
Herr Goldbach führt aus, dass es bislang keine Berichte über Konflikte gebe. Es könne allerdings sein, dass Eltern mit ihren Kindern die Spielflächen nicht aufsuchen würden, weil sie die Nähe der suchkranken Menschen meiden möchten. Es gebe Bestrebungen, die Spielflächen auszuweiten. Dies würde bedeuten, dass hier ein Alkoholverbot herrsche; suchtkranke Menschen würden sich dann an dem Unterstand gar nicht mehr treffen. Die Angelegenheit sei bereits im Jugendhilfeausschuss diskutiert worden. Die Verwaltung werde nun einen Plan entwerfen, der Möglichkeiten aufzeige, wie in Zukunft die Flächen genutzt werden könnten. Vor einer Umnutzung der Fläche müsse man zunächst mit dem Zuschussgeber sprechen. Die Kosten, die durch eine Umnutzung entstehen, müssten ohnehin von der Stadt Hagen getragen werden. Einen Deckungsvorschlag für diese Kosten könne er jedoch noch nicht unterbreiten. Informationen zu der geplanten Umnutzung werde die Verwaltung für die nächsten Sitzungen des Jugendhilfeausschusses, des Ausschusses für Soziales, Integration und Demographie und der Bezirksvertretung Mitte zusammenstellen. Er gibt zu bedenken, dass es ungünstig wäre, wenn ein neuer Standort von den suchtkranken Menschen gar nicht angenommen würde. Streetworker der Stadt hätten angemerkt, dass sich diese Menschen an dem jetzigen Standort des Unterstandes ohnehin nicht wohlfühlen würden.
Frau Freund bestätigt, dass an dem Unterstand keine Menschen stehen würden. Sie fragt nach der Substitutionsambulanz, der Arzt würde die Ambulanz ja nicht mehr so lange betreiben. Es solle wohl auch eine weitere Ambulanz in der Stadtmitte entstehen.
Herr Schmidt berichtet, dass sich die Menschen nach ihren Leidenschaften verteilen, alkoholkranke Menschen würden die Gesellschaft von Gleichgesinnten suchen. Er erläutert die einzelnen Standorte. Der Arzt, der die Substitutionsambulanz betreibe, wurde noch etwa drei Jahre praktizieren und die Ambulanz dann voraussichtlich an Familienangehörige übergeben. Er merkt an, dass die Zahl der Substituierten zugenommen habe. Im Übrigen gebe in der Hochstraße eine weitere Ambulanz.
Frau Schneidmüller-Gaiser erinnert daran, dass an dem Unterstand eigentlich noch Pflanzen gesetzt werden sollten, damit ein gewisser Sichtschutz entstehe. Ohne Sichtschutz und Sitzmöglichkeiten sei der Unterstand ungemütlich. Sie fände es schade, wenn das Projekt nach so wenigen Jahren scheitern würde.
Herr Schmidt teilt mit, dass geplant sei, Sichtschutzhecken zu pflanzen.
Frau Engelhardt fragt, ob hierdurch nicht Angsträume entstehen könnten.
Herr Schmidt verneint dies, da die Hecken regelmäßig geschnitten würden.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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56,8 kB
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