10.09.2021 - 4.3 Drucksachennummer 0653/2021: Sachstandsbericht ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Roth stellt das Ökologische Grünflächenmanagement anhand der Präsentation (Anlage zur Drucksachennummer 0653/2021) vor. Problematisch stellt sich die landwirtschaftliche Verwertung des Mahdgutes durch die Verunreinigung in Form von Müll und Hundekot dar. Zukünftig soll hier auf eine landwirtschaftliche Verwertung verzichtet und die Flächen mit anderen Maschinen geschnitten werden. Bei den angelegten Staudenflächen sind wachstumsbedingte Ausfälle sowie Vandalismus und Diebstahl als problematisch zu bewerten. Hinweisschilder sollen aufgestellt werden.

 

Ergebnisse des begleitenden Monitorings liegen aktuell noch nicht vor angesichts der Kürze des Projektes.

 

Frau Selter gibt den Hinweis, ob ein Aufstellen von Hundekotbehälter und -beutel nicht auch sinnvoll sei. Frau Kumbruch weist auf Bereiche am Volmehang hin, wo die Beutel in den Büschen gelegt werden. Auf ihre Frage nach dem Einsparvolumen durch die extensive Mahd erläutert Frau Roth, dass durch die Umstellung kein finanzieller Gewinn erzielt werden könne. Vielmehr stelle die extensive Pflege durch das Einsammeln und den Abtransport des Mahdgutes ein erhöhter Aufwand dar.

 

Auf die Anfrage von Herrn Boeker nach Annahmequoten des Insektenhotels im Enneper Park antwortet Frau Roth, dass ihr keine Informationen darüber vorliegen würden. Auf seine weitere Frage nach dem Förderprogramm für naturverträgliche extensive landwirtschaftliche Bewirtschaftung erklärt Herr Gockel das Kulturlandschaftsprogramm der Stadt Hagen. Er regt an, dieses Förderprogramm weiterzutragen und zu bewerben.

 

Herr Gärtner weist darauf hin, dass aus Sicht des Insektenschutzes das Mähen opti-maler sei als das Mulchen und regt an, bei dem Mähen einen kleinen Teilbereich stehen zu lassen, um Insekten einen Lebensraum im Winter zu geben und den ersten Mahdtermin möglichst weit nach hinten zu schieben, damit auch spätblühende Arten Samen ausbilden können. Herr Gärtner bearbeitet mit seinem Planungsbüro das ökologische Monitoring. Der Bericht werde im November übergeben, nach einem Jahr werden sich aber noch keine wesentlichen Änderungen ergeben können.

 

Herr Freier informiert, dass ein Getränkegroßhandel aktuell kostenlos kleine Insektenhotels vertreibe.

 

Herr Bühren teilt aus seinen Erfahrungen bei der Anlage von Straßenbegleitgrün mit Regiosaatgut mit, dass sie sich erst im zweiten oder dritten Jahr entwickeln würden.

 

Frau Selter kritisiert die Umgestaltung von Staudenflächen in Rasenflächen aus Gründen der Kostenminimierung. Sie preist auch für Aufklärung und Information der Bürger*innen die Veranstaltung „Lange Tag der StadtNatur in Bochum“ und schlägt vor, diese Idee auch in Hagen umzusetzen.

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Beschluss:

 

Der Naturschutzbeirat nimmt die Drucksachennummer 0653/2021 zur Kenntnis.

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Abstimmungsergebnis:

 

x

 Zur Kenntnis genommen

 

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=313360&selfaction=print