07.10.2021 - 7.7 Sachstandsbericht ökologisches Grünflächenmanag...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
Reduzieren

Wortprotokoll

Frau Roth geht ausführlich auf den Inhalt der Vorlage ein.

 

Herr Meier befürwortet ausdrücklich die Bestrebungen der Verwaltung zum neuen ökologischen Grünflächenmanagement und damit zur Imageverbesserung der Stadt.

 

Er möchte wissen, wie mit Grünflächen in Parkanlagen umgegangen werden soll, die auch als Spielflächen genutzt werden. Außerdem sollte das Thema, wegen des sachlichen Zusammenhangs, auch im Sport- und Freizeitausschuss beraten werden.

 

Frau Roth macht deutlich, dass insbesondere Rasenflächen in Parks, die sich dazu eignen bespielt zu werden oder sich für sonstigen Aufenthalt eignen, weiterhin intensiv gepflegt werden und sich dort nur Flächen extensiv bewirtschaften lassen, die wenig genutzt werden, wie Hanglagen.

 

Weiter vermisst Herr Meier das Thema Straßenbäume im öffentlichen Raum. In der Vorlage sei lediglich von den 10000 Klimabäumen die Rede, die das Engagement von Privatpersonen fördern soll.

 

Frau Roth bestätigt, dass bisher das Thema Stadtbäume noch nicht intensiv behandelt wurde. Es sei jedoch angedacht, dies in künftigen Jahren intensiv anzugehen, um auch den Klimaanforderungen in der Stadt gerecht zu werden.

 

Herr Panzer begrüßt ausdrücklich den Beitritt der Stadt zum Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ und empfiehlt die Deklaration hierzu. Der begonnene Prozess müsse unbedingt fortgeführt werden, jedoch müsse eine schnellere Umsetzung erfolgen. Im Verhältnis von 365 ha Gesamtgrünfläche sei eine Umsetzung zurzeit auf 13 ha plus demnächst noch 3 ha zu wenig.

Außerdem geht er noch auf das Thema Straßenbäume ein und erinnert Herrn Keune an die Zusage, sich Gedanken zum Erhalt der Straßenbäume in der Berghofstraße zu machen.

Auch sei unumgänglich, den Prozess des Zuwachses der Siedlungsflächen zu stoppen. Laut Statistik werden seit der 80er Jahre monatlich 3 ha Fläche dadurch versiegelt.

Weiter geht Herr Panzer auf die angehängte Präsentation ein um kritisiert die Aussage von Seite 3, dass Staudenpflege und Insektenhotels seiner Meinung nach nicht zu einem veränderten ökologischen Grünflächenmanagement gehören. Insbesondere Insektenhotels seien nicht notwendig, wenn der entsprechende Lebensraum für Insekten geschaffen werde.

 

Abschließend bittet Herr Panzer das zeitliche Ziel zu definieren.

 

Frau Roth führt aus, dass sie anstrebe die Umstellung zu verstetigen und nicht zeitlich zu begrenzen. Die Flächenbegrenzung sei auch der Kapazität der Bauern für die Mahd geschuldet gewesen. Zukünftig müsse der Maschinenpark den Anforderungen der extensiven Bewirtschaftung von Grünflächen angepasst werden.

In Bezug auf die Stauden widerspricht sie Herrn Panzer insofern, dass bienenfreundliche Stauden auch wichtig seien. Die Stadt Hagen habe schon lange die Wechselbepflanzung von öffentlichen Flächen gegen eine ökologische Staudenbepflanzung umgestellt. Insektenhotels seien für die Öffentlichkeitsarbeit von Bedeutung, um die Nützlichkeit von Insekten zu beschreiben. Ihr sei bewusst, dass die entsprechenden Lebensräume geschaffen werden müssen.

Frau Buchholz macht darauf aufmerksam, dass der öffentliche Raum auch vielfältig sei. So könne man auch gut Kreisel und Teile der Fußgängerzone für bienenfreundliche Staudenbepflanzungen nutzen.

 

Auf die Frage von Frau Bartscher sagt Frau Roth, dass Staudenflächen dann für Igel geeignet seien, wenn der Standort stimme und Rückzugorte in Form von Laubhaufen vorhanden seien.

 

Herr Panzer erklärt, dass er keinesfalls gegen Staudenbepflanzung sei, diese jedoch nicht Thema des ökologischen Grünflächenmanagements sei, sondern nur Randthema und nehme trotzdem 20 % der Kosten in Anspruch.

Wichtig sei doch, wie man schnellstmöglich das Ziel der Maßnahmen erreiche.

 

Herr Keune stellt eine Verständnisfrage.

 

Frau Barthl möchte wissen, was mit der Anschaffung von Informationsschildern für 20.000 € gemeint sei.

 

Frau Roth informiert, dass die extensiv bewirtschafteten Flächen gekennzeichnet werden sollen, um das Durchlaufen und das Ablegen von Müll und Verschmutzung durch Hundekot zu verhindern.

 

Frau Knüppel wendet ein, dass eine solche Beschilderung eines Bauern in der Geweke bereits am nächsten Tag zerstört wurde.

 

Frau Roth sagt zu, sich über diese Position noch weitere Gedanken zu machen.

 

Herr Quardt bedankt sich bei Frau Roth für die ausführliche Berichterstattung.

Reduzieren

Beschluss:

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

 

X

 Zur Kenntnis genommen

 

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?TOLFDNR=311718&selfaction=print