08.03.2006 - 2 Stellenplan 20061. Lesung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Personalausschusses
- Gremium:
- Personalausschuss
- Datum:
- Mi., 08.03.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Vorlage:
-
0163/2006 Stellenplan 2006
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 19 Zentrale Steuerung
- Bearbeitung:
- Susanne Tschiesche
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Dr. Bleicher teilt
mit, dass es sich bei dem vorgelegten Stellenplan 2006 um einen Minus
Stellenplan handelt als Resultat der gemeinsamen Sparbemühungen.
Herr Asbeck ist
der Meinung, dass die Einsparungen nicht weitreichend genug seien. Insgesamt
solle das Niveau der Amtsleiterstellen abgesenkt . Es sollten Umgruppierungen,
ku Vermerke oder ähnliche Maßnahmen vorgenommen werden.
Herr Weber verweist in dem
Zusammenhang auf die Überlegungen bei den städtischen Gesellschaften, wie unter
anderem die unteren Lohngruppen abgesenkt werden können. Dabei könne die
Leitungsebene nicht außer acht gelassen werden. In der nächsten Sitzung des
Personalausschusses werde die SPD Fraktion ein dementsprechendes Konzept zur
Absenkung vorlegen.
Herr Thielmann erklärt, dass die Diskussion um die Runterstufung der
Amtsleiterstellen, insbesondere aufgrund der Altersstrukturen, eine
Phantomdiskussion sei. Insgesamt handele es sich bei den Einsparungen im
vorliegenden Stellenplan um 0,1 %. Dieses sei keine ordentliche Grundlage.
Herr
Peters
bemerkt, dass durch eine Absenkung des Niveaus der Amtsleiterstellen gleichzeitig
der Unterbau angepasst werden müsse. Erst dann wären Einsparungen deutlich
erkennbar.
Herr
Decker
merkt an, dass das Berger Gutachten konsequenter umgesetzt werden müsse.
Herr
Röspel
stellt die Anlage 1 der Verwaltungsvorlage zur Diskussion.
Herr
Asbeck ist
der Meinung, dass bei einer Einrichtung von 1,5 Stellen für den Bereich des
Ruheforstes beim Forstamt gleichzeitig eine entsprechende Einsparung im
Bereich des Friedhofs- und Bestattungswesens beim Amt 67 erfolgen müsse.
Grundsätzlich werde der Arbeitsanfall nicht mehr, sondern lediglich verlagert.
Herr
Röspel
stimmt dem zu und bittet die Verwaltung in der nächsten Sitzung eine
detaillierte Aufstellung vorzulegen, aus der hervorgeht, welcher Mehraufwand
durch die Eröffnung des Ruheforstes
tatsächlich entstehe und in welchem Verhältnis sich die erwartete
Einnahmesituation dazu darstelle. Gleichzeitig solle der Minderaufwand beim
ursprünglichen Friedhofswesen deutlich gemacht werden.
Herr Peters stimmt mit
der Verwaltung überein, dass im Bereich des Ausländerwesens beim Amt 32
zusätzliche Stellen eingerichtet werden sollten. Allerdings sollte eine
Befristung von 5 Jahren zunächst vorgegeben werden, um dann zu überprüfen,
inwieweit sich tatsächlich ein langfristiger Bedarf herausgestellt hat.
Herr
Asbeck ist
der Meinung, dass die zusätzliche Einrichtung von Stellen im Bereich der
Verkehrsüberwachung beim Amt 32 nicht erforderlich sei. Die Bußgeldeinnahmen
würden die Mehrkosten an Personalbereitstellung aufzehren. Insgesamt sei die
Bußgeldstelle gut aufgestellt.
Herr
Decker
erinnert an die Vorlage im Zusammenhang mit der mobilen
Geschwindigkeitsüberwachung. Dort wurde deutlich gemacht, dass kein
zusätzliches Personal erforderlich sei, vielmehr solle durch Umstrukturierungen
der Aufwand kompensiert werden. Kosten würden lediglich entstehen durch die
Anschaffung.
Herr
Gregull
teilt mit, dass bereits überplanmäßige Kräfte in diesem Bereich eingesetzt
seien. Die jetzt vorgeschlagene Einrichtung von Planstellen beträfe nur einen
Teilbereich, bei dem man sicher davon ausgehen könne, dass ein langfristiger
Bedarf bestehe, um die ordnungsgemäße Abarbeitung zu gewährleisten.
Herr
Asbeck ist
der Meinung, dass im Zusammenhang mit der Vorlage Mobile
Geschwindigkeitsüberwachung die Neueinrichtung von 2 Stellen angekündigt
worden sei, wobei zum damaligen Zeitpunkt bereits angedeutet wurde, den Bedarf
eventuell durch interne Kräfte decken zu können. Dass jetzt insgesamt 4 Stellen
im Bereich der Bußgeldstelle notwendig seien, könne nicht nachvollzogen werden.
Herr
Gregull erklärt,
dass die Mehreinnahmen natürlich die Mehrausgaben deutlich überschreiten
werden. Er erinnert an die Diskussion mit der Autobahnpolizei vor 2 Jahren, wo
Beschwerden vorgetragen wurden, dass eine Abarbeitung der Bußgelder der
Autobahnpolizei nicht ordnungsgemäß stattfinden könne, da nicht genügend
Personal vorhanden sei.
Herr
Röspel
bittet für die nächste Sitzung um Teilnahme eines Vertreters von 32, der auf
der Grundlage der Vorlage Mobile Geschwindigkeitsüberwachung darstellen kann,
wie sich die Aufstockung des Personals um 4 Stellen begründet. Bezüglich der 2
zusätzlichen Stellen in der Ausländerstelle sollte ebenfalls von 32 anhand von
Zahlen dargelegt werden, wie derzeit die Situation in der Ausländerstelle ist
und wie die Prognose für die nächsten Jahre aussieht. Ein Stellenausbau sollte
grundsätzlich nicht in diesem Maße forciert werden.
Frau
Fischer
erläutert die zusätzliche Stelle bei 32 im Bereich der Stadtsauberkeit. Durch
die Aufteilung des Stadtgebietes in eine größere Anzahl von Bezirken, sei die
Einrichtung einer Stelle erforderlich, um eine effektivere Überwachung zu
gewährleisten.
Herr
Weber fragt
nach, ob die Stellen bereits besetzt sind und wie sich die Zuständigkeiten bei
32 und 69 verteilen.
Frau
Fischer
erklärt, dass es unterschiedliche Rechtsgrundlagen gibt, nach denen die
Zuständigkeiten verteilt werden müssten, grundsätzlich sei der größte Teil der
Stadtsauberkeit durch den zentralen Außendienst bei 32 abgedeckt.
Herr Asbeck fragt nach
der Einrichtung der Stelle bei der Feuerwehr.
Frau Fischer erklärt,
dass durch die Nutzung des Richtfunks die Leitungsnetze anderer Anbieter nicht
mehr in Anspruch genommen werden müssen. Dieses führe zu einer erheblichen
Sachkosteneinsparung. Gleichzeitig werde der eingesetzte Kollege den
Leitrechner betreuen.
Herr Röspel fragt
nach, welche zusätzlichen administrativen Tätigkeiten durch die Einrichtung der
offenen Ganztagsgrundschule beim Amt für Schulverwaltung anfallen.
Frau
Fischer
erläutert, dass durch die schrittweise Einführung der OGS beim Amt 40
vermehrter Bedarf im administrativen Bereich, beim Amt 55 im pädagogischen
Bereich vorliege. Beim Amt 40 müssten die Anmeldeverfahren abgewickelt und die
Landesmittel verwaltet werden. Bei 55 stehe die Erarbeitung pädagogischer
Konzepte in Zusammenarbeit mit den Schulen und den jeweiligen Trägern der OGS
im Vordergrund. Dabei sei dieses kein einmaliger, sondern ein
fortzuentwickelnder Prozess, der durch 55 begleitet werde.
Herr
Röspel ist
der Meinung, dass die pädagogischen Konzepte eigenständig durch die jeweiligen
Träger erarbeitet werden und damit eine Einrichtung einer Stelle bei 55
entbehrlich sei.
Herr
Peters
stimmt dem zu und sieht die Einrichtung einer ganzen Stelle ebenfalls kritisch.
Pädagogische Konzepte könnten auch am Beispiel von anderen Gemeinden übernommen
werden.
Herr
Röspel
macht deutlich, dass im übernächsten Schuljahr die letzten vorgesehenen Schulen
die OGS eingerichtet haben werden und damit bereits ein Großteil an
administrativen Tätigkeiten erledigt sein müsste. Dementsprechend sei lediglich
der zusätzliche Bedarf für die Erhebung der Elternbeiträge im Fachbereich 55
nachzuvollziehen.
Herr
Dr. Bäcker
und Herr Weber kritisieren die bürokratische Arbeitsweise der ARGE und
die damit verbundene Demotivierung der Mitarbeiter, sowie die Zuweisung von
Arbeitskräften.
Herr
Peters
kündigt an, dass bei einer Einbringung eines Konzeptes durch die SPD Fraktion
in der nächsten Sitzung des Personalausschusses die Hebung der Stellen 003 bei
62 (Seite 36 der Anlage 3 -
Veränderungsliste Stellenplan 2006) und die Hebungen der Stellen 010 und 011
bei 66 (Seite 39 der Anlage 3) zur Diskussion gestellt werden sollten.
Herr
Röspel schließt
die erste Beratung zum Stellenplan 2006 und verweist auf die abschließende
Beratung in der nächsten Sitzung des Personalausschusses.
