01.06.2021 - 7.1 Vorschlag der Fraktionen CDU, Bündnis 90/Die Gr...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.1
- Datum:
- Di., 01.06.2021
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB15 - Informationstechnologie und Zentrale Dienste
- Bearbeitung:
- Dominik Lass
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Herrn Lazar stellt die Digitalisierungsstrategie der Stadt Hagen anhand einer Präsentation vor.
[Anmerkung der Schriftführung: Den Bericht zur Digitalisierungsstrategie der Stadt Hagen entnehmen Sie den Unterlagen zu TOP 7.1]
Herr Oberbürgermeister Schulz bedankt sich für die ausführliche Darstellung der Digitalisierungsmaßnahmen der Stadt Hagen.
Herr Voigt begrüßt die positive Entwicklung der Hagen-App. Insbesondere der Mängelmelder wurde in seinem Verfahren vereinfacht und der Wunsch darüber eine Rückmeldung zu erhalten wurde eingebracht, wofür er sich bedankt.
Herr Greve bedankt sich für die ausführliche Darstellung, in der viele Maßnahmen dargestellt wurden, welche bisher noch offen bzw. bisher nicht bekannt waren. Er fragt, ob in Zukunft regelmäßig über den aktuellen Stand insbesondere im Hinblick auf die Zeitschiene bzw. als Ausblick der Maßnahmen berichtet werden könne.
Herr Lazar sagt zu, dass der Bericht fortgeschrieben wird und in den Sitzungen jeweils ein Statusbericht erfolgen wird.
Herr Böhm (CDU) begrüßt die positive Entwicklung im Rahmen der Digitalisierungsmaßnahmen und fragt ob im Zuge der Abholstationen für Papiere die Möglichkeit besteht dort auch rechtssicher Papiere wieder abzugeben.
Herr Lazar sagt zu, dass im Rahmen der Weiterentwicklung die Thematik mit aufgenommen wird und im weiteren Verlauf erneut dazu berichtet wird.
Herr Gronwald, fragt an wie die Archivierung der Daten organisiert werden soll und ob geplant ist, sich dem LWL anzuschließen, da dieser bereits 32 Kommunen betreut.
In Bezug auf die Teleheimarbeit besteht die Frage ob schon konkrete Zahlen vorliegen, wie viele Stellen nach der Pandemie in der Teleheimarbeit verbleiben können hinsichtlich der Einsparung von Fahrwegen und Büroflächen.
Weiterhin fragt er, ob über das System der smarten Mülltonnen auch erfasst werden kann wie viele Mülltonne ein Haushalt benötigt um den passenden Bedarf zu ermitteln und die Problematik der Vermüllung zu vermeiden.
Herr Lazar teilt mit, dass aktuell Gespräche mit dem LWL bezüglich der Archivierung geführt werden, da nicht geplant ist die Archivierung in Eigenverantwortung durchzuführen.
Die Thematik Teleheimarbeit wird aktuell im Rahmen eines Projektes behandelt. Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe konnte bereits ermittelt werden wie viele Mitarbeiter sich in Teleheimarbeit befinden bzw. wie viele Token ausgehändigt worden sind. Eine konkrete Aussage wie es nach der Pandemie weitergeht kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht getroffen werden und soll im Rahmen der nächsten Sitzungen erfolgen.
Das System zur smarten Mülltonne sei zunächst nur für die Altpapier- und Altglas Container angedacht um in diesen Zusammenhang Routen zu optimieren. Inwiefern eine Ausweitung in den privaten Bereich erfolgen kann, ist aktuell unklar.
Herr Oberbürgermeister Schulz, ergänzt dass eine Mitarbeiterbefragung zum Thema Teleheimarbeit durchgeführt wurde. Daraus wurde deutlich, dass sich die Mitarbeiter Flexibilität wünschen und dass nun das Ziel sei, anwendbare Modelle zu finden, um handlungsfähig zu bleiben und die Aufgaben als Dienstleister gewährleisten zu können. Darüber hinaus sei im Rahmen der Aufgabengestaltung nicht in jedem Bereich Teleheimarbeit möglich. Weiterhin soll die Attraktivität als Arbeitgeber fokussiert werden, wozu das Angebot von flexiblen Arbeitsmodellen gehört. Da aktuell ein Mangel an Bürofläche besteht, ist ein Überhang an Flächen eher unwahrscheinlich.
Herr Fritzsche fragt an, wie die IT-Administration an den Schulen - die durch die Förderung aus dem Digitalpakt möglich ist – in der Praxis umgesetzt wird.
Herr Böhm (15) teilt mit, dass ein Konzept erstellt wurde in dem dargestellt wird, wie die IT-Administration an den Schulen sichergestellt werden kann. Dieses befindet sich in Abstimmung mit dem Fachbereich 11 um fünf zusätzliche Stellen zu schaffen.
Herr Oberbürgermeister Schulz ergänzt, dass eine klare Erwartungshaltung auch an die Bezirksregierung gerichtet ist, die Lehrkräfte im Rahmen von Schulungen auf die Digitalisierungsprozesse vorzubereiten und zu unterstützen.
Herr Böhm (15) berichtet das im Rahmen des Onlinezugangsgesetz Musterprozesse erzeugt werden und allen interessierten Kommunen nach dem EVA-Prinzip (Grundprinzip der Datenverarbeitung) zur Verfügung gestellt werden. Jedoch müssten diese genau betrachtet und die technischen und organisatorischen Voraussetzungen geprüft werden. Insgesamt sei diese Thematik sehr komplex, werde aber unter Hochdruck verfolgt.
Anlagen zur Vorlage
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