29.04.2021 - 6.9 Errichtung einer Mehrzweckhalle im Sportpark Is...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Panzer äußert sich kritisch zu den Ausführungen, dass die bestehenden Hallen nicht konkurrieren. Die Vorlage beinhalte keine Aussagen der anderen Hallenbetreiber, sondern lediglich Ausführungen der Architekten, die mit den Planungen für die Mehrzweckhalle betraut seien. Er wertet die Vorlage als sehr oberflächlich.

 

Frau Masuch hält den Standort für problematisch, insbesondere müssten die Auswirkungen des Zufahrtsverkehr auf das größere Wohnumfeld – also weit über die Wohnbebauung am Randweg hinaus – stärker in die Bewertung des Vorhabens einbezogen werden sowie die Verwendung öffentlicher Freiflächen für die Halle und zum Parken. Der Nutzen der Halle am geplanten Standort – außer für den Spitzensport – sollte sorgfältig abgewogen, wie auch der Verwaltungsaufwand einbezogen werden. Im ISEK 2025 findet sich unter vielen Maßnahmen und Projekten keine Mehrzweckhalle. Welche dieser Maßnahmen müssten evtl. aus Kapazitätsgründen zurückgestellt werden?

 

Frau Hammerschmidt macht deutlich, dass es sich hier um die Beantwortung von Fragen gegangen sei und sämtliche Planungen nochmals im Bebauungsplanverfahren geprüft werden. Es habe nur eine grundsätzliche Prüfung stattgefunden, ob ein solches Projekt funktionieren könne und von der Politik grundsätzlich gewünscht sei.

 

Herr Thielmann und Herr Peters begrüßen die Planungen ausdrücklich, da für Hagen eine Halle entstehen könne, die nicht von der Stadt finanziert werden müsse.

 

Herr Keune macht deutlich, dass sich im bisherigen Prozess bereits gezeigt habe, dass keine Zweifel bestehen, dass das Projekt umsetzbar sei und die Verwaltung hinter den Planungen stehe. Es werden keine größeren Schwierigkeiten bei der Umsetzbarkeit erwartet. Er sehe es positiv, dass eine Halle auf einem alten Aschenplatz entstehen könne, die der Stadt nichts kostet.

 

Auf die Frage von Frau Bartscher führt Herr Keune aus, dass auch die Unterhaltung der Halle in privater Hand liegen werde.

 

Auf eine weitere Frage von Frau Masuch sagt Her Keune, dass die konkrete Inanspruchnahme von den Vereinen noch nicht beantwortet werden könne. Für den Bau liege ein straffes Konzept vor und mit dem Bau solle nach Abschluss des Bebauungsplanverfahrens Anfang des kommenden Jahres begonnen werden. Als Parkfläche stehe auch für alle Veranstaltungen in der Krollmann-Arena und in der geplanten Mehrzweckhalle der Otto-Ackermann-Platz zur Verfügung.

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Beschluss:

Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte nimmt die Stellungnahme der Verwaltung zur Kenntnis.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

X

 Zur Kenntnis genommen

 

Herr Meier hat sich gem. § 42 i.V.m. § 31 GO NRW für befangen erklärt und nicht an der Beratung und Abstimmung teilgenommen.

 

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Anlagen zur Vorlage