21.04.2021 - 6.1 Betreff: E-Mobilität / Ladeinfrastrukturhier: A...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 21.04.2021
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Nord
- Bearbeitung:
- Marina Groening
Wortprotokoll
Einleitend verweist Herr Kohaupt auf die Stellungnahme des Umweltamtes zur E-Mobilität / Ladeinfrastruktur.
Herr Mosch geht davon aus, dass die Elektromobilität in naher Zukunft rasant zunehmen werde. Es werde für Förderung von Elektroanschlüssen geworben, allerdings benötige man dafür eine eigene Garage. Bei Einfamilienhäusern sei dies kein Problem. Er möchte wissen, in wie weit es Planungen zu den öffentlichen Ladeanschlüssen gibt. Aus Sicht von Herrn Mosch gibt es im Hagener Norden zu wenig Ladestellen. Welche Möglichkeiten bestehen, solche Stationen in den nächsten zwei Jahren an öffentlichen Plätzen zum Laden von Elektroautos zu errichten.
Herr Winterkemper verweist auf den Masterplan „Nachhaltige Mobilität“ sowie auf das Standortkonzept der Mark-E, die im Internet einsehbar sind. (https://www.hagen.de/irj/portal/010906)
Für eine großflächige Elektromobilität müsse eine ausreichend dimensionierte, wirtschaftliche und bedarfsorientierte Ladeinfrastruktur geschaffen werden. Bei den öffentlichen Ladesäulen werde überwiegend mit hohen Ladeleistungen gearbeitet. Es sei richtig, dass es Fördermittel des Bundes und des Landes NRW für die Unterstützung des Ausbaus der öffentlichen Ladeinfrastruktur gibt. Es ist drauf hinzuweisen, dass Investoren eine Förderung beantragen müssen. Die Mark-E kann selbstständig keine Anträge stellen. Bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten können gefördert werden. (https://www.mark-e.de/privatkunden/kunden-service/energiespar-programm/)
Herr Klehr macht anhand einiger Rechenbeispiele deutlich, dass für eine weitläufige Ladeinfrastruktur das öffentliche Stromnetz zurzeit noch nicht ausreichend ausgebaut sei. Hier müsse noch sehr viel Vorarbeit geleistet werden.
Herr Voigt möchte wissen, mit welchen Kosten man für die Errichtung einer öffentlichen Ladesäule rechnen müsse.
Herr Winterkemper entgegnet, dass nach Aussage der Mark-E sich die Kosten nach Aufwand berechnen. Die Errichtung einer Ladesäule könne bis zu16.000,00 Euro kosten.
An der weitern Diskussion zur Ladeinfrastruktur beteiligen sich die Herren Mosch, Kohaupt, Klehr und Winterkemper.
Abschließend fasst Herr Kohaupt die Diskussionsbeiträge zusammen. Er macht deutlich, dass es für die Zukunft sehr wichtig sei, die Elektromobilität voranzutreiben und die zurzeit vorliegenden Probleme so schnell wie möglich zu beheben, um in der Zukunft gut aufgestellt zu sein.
Anlagen zur Vorlage
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