01.03.2006 - 8 Beteiligungsverfahren für Kinder und Jugendlich...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Mi., 01.03.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Dr. Fischer begrüßt Frau Schwanke vom
Fachbereich Jugend und Soziales.
Das Beteiligungsverfahren sei nun in allen Bezirken
durchgeführt worden, so Frau Schwanke. Die Ergebnisse seien dem Rat in
seiner letzten Sitzung vorgetragen worden. Auch nach diesem Projekt werden man
den Dialog mit den Jugendlichen fortführen.
Der Jugendhilfeausschuss habe in seiner Sitzung am
09.02.06 die Verwaltung beauftragt, jährlich über die Umsetzung der Vorschläge
und Anregungen der Jugendlichen Bericht zu erstatten. Kinder- und Jugendbüro
wird den Bezirksjugendräten ebenfalls jährlich Bericht darüber erstatten.
Es sei angedacht, so Frau Schwanke weiter,
erfolgte Umsetzungen und Realisierungsmöglichkeiten einzelner Projekte in den
verschiedenen Gremien vorzutragen.
Herr Dr. Fischer und Herr
Bögemann befürworten das Projekt. Der Sport- und Freizeitausschuss müsse
sich mit den Ergebnissen befassen, da der Bereich Sport bei den Jugendlichen
eine wichtige Rolle spielt. Dabei bevorzugen die Jugendlichen nicht unbedingt
den Vereinssport, sondern suchen eher Freizeitgelegenheiten, so Herr
Bögemann weiter. Als soziale Komponente sei es aber auch wichtig, die
Vereine zu erhalten, so Frau Neuhaus.
Frau Opitz würde
es befürworten, wenn die leicht zu realisierenden Vorschläge aus dem Bereich
Sport separat zusammengefasst werden. Dann könne sich der Sport- und
Freizeitausschuss in Zusammenarbeit mit den Bezirksvertretungen direkt damit befassen.
Herr Wischnewski
spricht die Bevölkerungsumfrage an. Beim Altersbereich der über 14 Jährigen
habe sich ebenfalls herauskristallisiert, dass Jugendliche vermehrt außerhalb
der Vereine Freizeitbeschäftigungen suchen. Der Bereich der 3 - 14-jährigen sei
derzeit in Auswertung. Auch hier werden ähnliche Tendenzen erwartet.
Wichtiger Baustein der
Sportentwicklungsplanung sei es, Möglichkeiten für die Jugendlichen zu
schaffen, die nicht in einen Sportverein wollen oder können. Die Ergebnisse aus
dem Beteiligungsverfahren werde die Politik in Gesprächen mit den Jugendräten
und den Jugendlichen diskutieren. Kleinere Projekte aus den Vorschlägen der
Jugendlichen seien schnell realisierbar, bei Größeren sei eine längere Planung
erforderlich, so Herr Wischnewski weiter.
Abschließend erläutert Frau
Schwanke kurz die Vorgehensweise des Beteiligungsverfahrens. Es seien in
den jeweiligen Bezirken ganztägige Planungswerkstätten mit 30 Jugendlichen im
Alter von 11 - 18 Jahren und Vertretern aller weiterführenden Schulen
veranstaltet worden.
Beschluss:
Der Rat der Stadt Hagen
beauftragt die Verwaltung,
die sich aus der Dokumentation
des externen Planungsbüros ergebenen Anregungen und Empfehlungen bei der
Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes in die Abwägung einzustellen.
Die Beschlussfassung übe den
Vorentwurf des Flächennutzungsplanes ist für Ende 2006 vorgesehen.
